Das Wichtigste in Kürze

Studiengang
Master of Healthcare Administration and Contracting (MHAC)
auslaufender Studiengang

Regelstudienzeit
4 Semester, entgeltpflichtig, weiterbildend, berufsbegleitend

ECTS-Credit Points
180

Studienbeginn
Keine Neuaufnahme

Bewerbungsfrist
Keine Neuaufnahme

Sprache
Deutsch

Zulassungsvoraussetzungen
Ja

Verantwortlich für diesen Studiengang

Prof. Dr. Hilko J. Meyer
Gebäude BCN, Raum 201
Tel.: +49 69 1533-3881
hilko.meyer@fb3.fra-uas.de

Forschung

Aktuelles Forschungsprojekt:

Prozessoptimierung im Medikationsmanagement unter Berücksichtigung der Arzneimitteltherapie in Alten- und Pflegeeinrichtungen (ProMmt)

Die sichere Arzneimittelversorgung von älteren, multimorbiden Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen ist ein komplexer, risikobehafteter Prozess, an dem zahlreiche Akteure aus unterschiedlichen Professionen und Sektoren des Gesundheitswesens beteiligt sind. Die Vernetzung der Teilprozesse zwischen den Professionen ist jedoch nicht im selben Maße entwickelt, gleichwohl sie von elementarer Bedeutung für die Lebens-, Arbeits- und die gesamte Prozessqualität aus Sicht der Betroffenen ist. Das Medikationsmanagement multipharmazierter, geriatrischer Patienten in Alten- und Pflegeheimen sollte deshalb in Zukunft ein professions- und sektorenübergreifend gesteuerter Prozess sein: dies ist der zentrale Ansatz des Projektes. Im Zentrum der zu untersuchenden Prozesse steht das Ziel einer Verbesserung der Lebensqualität älterer, multimorbider Menschen durch einen praxisorientierten Ansatz zum angewandten Medikationsmanagement in Alten- und Pflegeinrichtungen.

www.pro-mmt.de

Das Studienangebot des Master Healthcare Administration and Contracting wird durch begleitende Forschungsprojekte und wissenschaftliche Symposien ergänzt, die zusammen mit dem Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) der Frankfurt University of Applied Sciences durchgeführt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die anwendungsorientierte Forschung im Bereich der sektorenübergreifenden, patientenzentrierten Gesundheitsversorgung.

Vorankündigung

Das nächste ZGWR-Symposium zur sektorenübergreifenden Versorgung findet am 23. September 2014 statt und wird sich ebenfalls mit den Schnittstellen zwischen ärztlicher, pharmazeutischer und pflegerischer Versorgung befassen.

Solisten in Teamarbeit? Medikationsmanagement im Heim

2. ZGWR-Symposium zur sektorenübergreifenden Versorgung

Frankfurt am Main, 26. September 2014 - Die Arzneimittelversorgung in Alten- und Pflegeheimen unterliegt einerseits den Regelungen der ambulanten Gesundheitsversorgung mit ihren individualisierten Leistungsbeziehungen, ist aber andererseits in die institutionellen Strukturen der stationären Pflege eingebettet. Die bestehenden Koordinierungs- und Kooperationsstrukturen im Heim bieten daher die Chance, vorhandene Erfahrungen mit einem patientenzentrierten Medikationsmanagement zu nutzen und zu einem praxisgerechten Prozessmodell weiterzuentwickeln.

Das Symposium führte Experten aus den verschiedenen beteiligten Berufsgruppen zusammen und bot eine Plattform für den interdisziplinären Austausch. Eine Publikation der Ergebnisse ist in Vorbereitung.

Flyer

Sektorenübergreifende Versorgung und Wettbewerb im Gesundheitswesen - Stand und Perspektiven

1. ZGWR-Symposium zur sektorenübergreifenden Versorgung

Frankfurt am Main, 14. Januar 2013 - Zu Beginn des Wahljahres 2013 bot dieses Symposium die Gelegenheit, Bilanz über die abgelaufene Legislaturperiode zu ziehen und den Ausblick auf die nächste zu wagen. Für beides, die Bestandsaufnahme und die Klärung des kommenden Handlungsbedarfs, konnte Keynote-Speaker Prof. Dr. Eberhardt  Wille aus erster Hand Erkenntnisse aus dem aktuellen Gutachten „Wettbewerb an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Gesundheitsversorgung“ des Sachverständigenrats für das Gesundheitswesen berichten. Auch Ministerialrat Jochen Metzner, Referatsleiter Krankenhausversorgung, Hessisches Sozialministerium, und Vorsitzender der AG Krankenhauswesen der Länder zog ein Zwischenfazit  und thematisierte die offenen Fragen zur Umsetzung des Versorgungsstrukturgesetzes in Hessen.

Dank zahlreicher weiterer Expertenvorträge und und engagierter Beiträge der Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis erreichte die Veranstaltung ihr selbstgestecktes Ziel, in einer offenen Diskussion diejenigen Punkte herauszuarbeiten, bei denen der größte Klärungs- und Handlungsbedarf im Hinblick auf eine Verbesserung der Strukturen und der Qualität der Gesundheitsversorgung besteht.

Flyer

MeyerID: 11072