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18
Dez

Frankfurt UAS ist Teil von europaweiter Kooperation in Forschung und Lehre

Bildunterschrift 2: Teilnehmende des wissenschaftlichen Teils der U!REKA-Konferenz in der Scottish National Portrait Gallery. Bildquelle: Edinburgh Napier University

Zweite Konferenz des U!REKA-Konsortiums von sechs Hochschulen fand in Edinburgh statt

Frankfurt am Main, 15. Dezember 2017. Das internationale U!REKA-Konsortium (The Urban Research and Education Knowledge Alliance) hat seine zweite jährliche Konferenz Ende November in Edinburgh, Großbritannien, abgehalten. Wissenschaftler/-innen und Hochschulmitarbeitende der sechs beteiligten europäischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, darunter aus Deutschland die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), haben die Chance genutzt, das Netzwerk enger zu knüpfen und gemeinsame Aktivitäten in Forschung und Lehre voranzutreiben. Das Konsortium hat es sich zum Ziel gesetzt, im Bereich der praxisnahen Forschung in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen Forschungsprojekte gemeinsam anzugehen, die professionelle Ausbildung ihrer Studierenden und deren Anschlussfähigkeit im späteren Berufsalltag weiter zu entwickeln und den Austausch von Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden zu fördern. Die Koordination der nächsten Forschungskonferenz hat die Frankfurt UAS übernommen, Austragungsort im Spätherbst 2018 wird Frankfurt am Main sein.

Dem U!REKA-Konsortium gehören neben der Frankfurt UAS die Amsterdam University of Applied Sciences (Niederlande), die Edinburgh Napier University (Großbritannien), die Metropolia University of Applied Sciences (Finnland), das Oslo and Akershus University College of Applied Sciences (Norwegen) und das University College Ghent (Belgien) an.

Rund 100 Wissenschaftler/-innen der beteiligten Hochschulen präsentierten in Edinburgh ihre aktuellen Forschungsprojekte. Die auf der Konferenz repräsentierten Forschungsgebiete orientierten sich am Leitbild von U!REKA und hatten als gemeinsamen Nenner Fragen mit besonderem Bezug zu dynamischen Ballungsräumen: Migration und Flüchtlinge, Gesundheit und Wohlbefinden, nachhaltige Entwicklung und Smart City. „Die Projektpräsentationen haben das existierende Forschungspotenzial der U!REKA-Hochschulen noch einmal verdeutlicht. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unseren Partnerhochschulen an Projekten arbeiten werden. Dabei ist uns der persönliche Erfahrungsaustausch besonders wichtig. Die Konferenz in Edinburgh hat es uns ermöglicht, die Zusammenarbeit im Netzwerk weiter zu stärken“, bekräftigt Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Frankfurt UAS, die selbst vor Ort war. „U!REKA will sich in Zukunft noch stärker als Marke in der europäischen Hochschullandschaft platzieren.“

Dominic Hofmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fachgruppe Neue Mobilität der Frankfurt UAS, hielt eine Präsentation mit dem Titel „Infrastructure – Design – Society“ im Bereich der städtischen Verkehrsentwicklung; Prof. Dr. Karsten Schmidt und Virginia Kramer vom Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften sprachen im Cluster Smart City zum Thema „Design and Development of a Novel Control Regime for Microgenerating Wind Turbines“; Silke Höhl, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Wirtschaft und Recht, referierte zum Thema „Urban Delivery concepts of CEP-Companies“ und stellte die Forschungsergebnisse des Projekts „Wirtschaftsverkehr 2.0“ vor, das aktuelle und geplante Belieferungsstrategien der KEP-Dienstleister (Kurier - Express - Paket) untersuchte.

In einer sich anschließenden kleineren Konferenz tauschten sich rund 50 Mitarbeitende aller sechs Hochschulen aus den Bereichen Internationales, Forschung, Weiterbildung, Lehre, Studiengangsentwicklung und Bibliotheksservices aus und besprachen mögliche Kooperationsformen. Beispielsweise wurden an dieser Stelle mögliche Doppelabschlüsse diskutiert und Best Practice-Beispiele der jeweiligen Hochschulen vorgestellt.

Das Konsortium wurde im November 2016 in Amsterdam gegründet, wo auch die erste Konferenz stattfand.

Kontakt:

Frankfurt University of Applied Sciences
Abteilung International Office
Andrea Janßen
Tel.: +49 69 1533-2748
andrea.janssen@io.fra-uas.de

Bildunterschrift 1:Das Steering Commitee von U!REKA: Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell (2.v.re.), Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Frankfurt UAS mit (v.li.n.r.) Prof. H.M. Huib de Jong, Chairman of the Executive Board, Amsterdam UAS, Nina Waaler, Vice Rector, Oslo and Akershus University College of Applied Sciences, Professor Alistair Sambell, Vice-Principal and Deputy Vice-Chancellor, Edinburgh Napier University, Anna-Maria Vilkuna, Research, Development and Innovation Director, Metropolia UAS, Koen Goethals, General Director, University College Ghent.

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