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25
Aug

Master-Studierende entwickeln inklusive Arbeitswelten

Frankfurt am Main, 25. August 2017. Barrierefreie Systeme und Inklusion sollen allen Menschen unabhängig von Alter und funktionaler Einschränkung eine selbstbestimmte und selbstständige Lebensführung ermöglichen. Dazu müssen technische, gestalterische und organisatorische Perspektiven betrachtet werden. Studierende des interdisziplinären Master-Studiengangs Barrierefreie Systeme der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) entwickeln hierzu mögliche Lösungsansätze. Unter dem Motto „Inklusive Arbeitswelten“ werden diese im Wintersemester 2017/18 im Rahmen eines interdisziplinären Projektmoduls weiterentwickelt und so weit wie möglich umgesetzt. Dabei wird zum Beispiel mit dem Frankfurter Gründerzentrum Kompass GmbH und mehreren Start-Ups zusammengearbeitet. Fragen, mit denen sich die Studierenden in Teams auseinandersetzen, lauten: Welche Chancen bietet der Einsatz von Datenbrillen in einer inklusiven und barrierefreien Arbeitswelt? Wie schafft die Übertragung von digitalem Wissen neue Strukturen? Wie kann eine geeignete Arbeitsumgebung für Menschen nach einem Schlaganfall oder für ADHS-Betroffene gestaltet werden? Im Fokus stehen realitätsnahe und nachhaltige Projekte, die Menschen in unterschiedlichen einschränkenden und nicht eingeschränkten Situationen helfen sollen. Der Studiengang umfasst drei fachspezifische Schwerpunkte, Planen und Bauen (Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik), Intelligente Systeme (Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften) sowie Case Management (Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit).

Im Sommersemester 2017 haben die Studierenden Fragestellungen für die inklusive Arbeitswelt entwickelt und anschließend Verhaltensmodelle konzipiert. Im Wintersemester 2017/18 führen sie die zweite Projektphase durch. Hier wird getestet, ob eine Umsetzung gemeinsam mit schon existierenden Start-Up-Unternehmen realisiert werden kann. Das hieraus gewonnene Wissen wird abschließend in einem wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht. „Die Themen der Projekte zeigen den erforderlichen Handlungsbedarf für mehr Inklusion. Der Studiengang Barrierefreie Systeme bietet besonders durch seine Interdisziplinarität viel Raum für neue inklusive Lösungen. Gerade die fachbereichsübergreifenden Projektmodule zeigen, dass der Einsatz intelligenter barrierefreier Systeme in allen Lebenslagen hilfreich und zum Teil notwendig ist. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen hilft uns, Ideen auf ihre Umsetzbarkeit zu überprüfen sowie realitätsnah und angewandt zu arbeiten“, erklärt Projektmodulleiter Prof. Dr. Eicke Godehardt von der Frankfurt UAS.

Der Abschluss des Studiengangs wird neben dem Masterzeugnis mit einem Nachweis  über den inhaltlichen Schwerpunkt des Studiums belegt. Neben den fachspezifischen Qualifikationen werden die Studierenden in den interdisziplinären Modulen befähigt, gemeinsam mit Studierenden anderer Fachbereiche zukunftsfähige Lösungsmodelle zu entwickeln, um dem demografischen, gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Wandel in der Gesellschaft zu begegnen. Die Bewerbung zum Studienbeginn im Wintersemester 2017/18 ist noch bis zum 15. September 2017 möglich. Nähere Informationen finden sich auf www.frankfurt-university.de/basys.

Kontakt:

Frankfurt University of Applied Sciences
Barrierefreie Systeme
Angelika Plümmer
Tel.: +49 (0)69-1533 3002
angelika.pluemmer@fb1.fra-uas.de 

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