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Forschungsblog

Aus Kleinem Großes schaffen – Parallelrechner aus 128 Raspberry Pi 3-Rechenknoten

Zu den Herausforderungen im Bereich parallele Systeme gehört, dass Software durch parallele Ausführung auf mehreren unabhängigen Rechnern nicht unendlich beschleunigt werden kann.

Der Geschwindigkeitszuwachs („Speedup“) wird u.a. durch Prozessinitialisierung, Speicherallokation, Ein-/Ausgabe und Kommunikationsaufwand beschränkt. In der Praxis verringert sich der Geschwindigkeitszuwachs mit zunehmender Anzahl an Prozessoren und erreicht ein Maximum.

Zur Untersuchung der "Skalierbarkeit" von Softwareprozessen in parallelen Systemen sind möglichst viele physische Rechenkerne nötig. Zu diesem Zweck betreiben wir einen Parallelrechner aus 128 Raspberry Pi 3-Rechenknoten mit 512 Kernen.

Die Anschaffungskosten des Systems lagen bei unter 10.000 Euro und der Stromverbrauch von ca. 350 W im Leerlauf und bis zu ca. 650 W bei Spitzenlast entspricht in etwa dem eines einzelnen Servers oder einer Workstation aus Standardkomponenten, bei allerdings deutlich mehr Rechenkernen.

Autor/-in des Blogbeitrags

Prof. Dr. Christian Baun
christianbaun(at)fb2.fra-uas.remove-this.de

Im Forschungsblog "100 Worte und ein Bild" der Frankfurt University of Applied Sciences berichten die Forschenden unserer Hochschule kurz und aktuell über den Forschungsbetrieb.

Neue Nachrichten aus Forschungsprojekten werden hier genauso veröffentlicht wie Berichte zu Konferenzbesuchen, Vorträge und Präsentationen. Auch zukünftige Veranstaltungen zu Forschungsfragen werden hier angekündigt. Bei Rückfragen oder Anmerkungen zu den jeweiligen Blogbeiträgen können Sie sich jederzeit an die Autorinnen und Autoren des jeweiligen Beitrags wenden.

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Forscher/-in des Monats

Heute starten wir mit der Rubrik "Forscher/-in des Monats", in der wir immer eine/-n Wissenschaftler/-in unserer Hochschule vorstellen.

Wir beginnen die Rubrik mit der Vorstellung von Prof. Thomas Busse, Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit.
Busse ist seit 2001 Professor im Fachgebiet Management von Pflege- und Gesundheitseinrichtungen und leitet als Geschäftsführender Direktor das Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR). Er ist Initiator der bundesweit größten Befragung für Pflegekräfte im OP-Bereich, dem „OP-Barometer“, welches alle zwei Jahre durchgeführt wird. Das OP-Barometer ist eine Befragung von Pflegekräften aus der OP- und Anästhesiepflege, die 2019 bereits zum siebten Mal durchgeführt wurde und die – mit diesmal 1.633 Befragten – als größte dieser Art in Deutschland gilt. Die aktuelle Auswertung wurde gerade veröffentlicht:
https://frankfurt-university.de/op-barometer 

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Alle Informationen hierzu finden Sie im Intranet unter
https://intranet.frankfurt-university.de/de/ich-mochte/aus-meiner-forschung-berichten/

Zentrale WebredaktionID: 7242
letzte Änderung: 07.02.2020