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Warum ein Forschungsinformationssystem?

An der Frankfurt UAS wird viel und vielfältig geforscht. Im Forschungsbetrieb spielen die Verarbeitung und der Austausch von Informationen eine wichtige Rolle. Um künftig alle im Forschungsbetrieb relevanten Daten und Informationen zu bündeln und den Forschenden sowie Administrator/innen im erforderlichen Umfang zukommen zu lassen, führt die Frankfurt UAS zusammen mit weiteren hessischen Hochschulen (HeFIS-Verbund) ein Forschungsinformationssystem (FIS) ein. Darüber hinaus ist es durch weitreichende Möglichkeiten zur Vergabe von Einsichts- und Bearbeitungsrechten für Datensätze auch möglich, externe Zielgruppen im geeigneten Umfang an Informationen (z.B. zu Recherche-Zwecken) teilhaben zu lassen und damit die Außendarstellung von Forschungsaktivitäten deutlich zu verbessern. Um Synergien in der Anschaffung und im Betrieb zu nutzen, implementieren die beteiligten Hochschulen das FIS gemeinsam.

Was bedeutet das für die Frankfurt UAS?

Mit der Einführung eines FIS professionalisiert die Frankfurt UAS ihr Management und ihren Auftritt im Bereich Forschung. Die Forschenden können dann über eine Schnittstelle ihr persönliches Forschungsprofil (Projekte, Publikationen, Transfer und mehr) öffentlich und nicht-öffentlich aufbauen und pflegen. Die in das FIS eingepflegten Informationen können durch das Forschungsmanagement und die Forschenden für Förderanträge, Veröffentlichungen und Berichte genutzt werden. Ein FIS optimiert zudem das „Life Cycle“ -Management von Projekten.

Mehr Informationen zum HeFIS-Verbund

Wie sieht der Zeitplan aus?

Auf Basis einer Vorauswahl wurden drei Angebote in Schulungen und Test-Umgebungen auf Herz und Nieren geprüft. Die Entscheidung fiel auf das FIS Converis der Firma Thomson-Reuters. Aktuell läuft die Implementierung des FIS Converis an den beteiligten Hochschulen und der Frankfurt UAS.

Warum ein Forschungsdatenmanagement?

Viele Forschungsfelder erzeugen digitale Forschungsdaten. Diese oft mit öffentlichen Mitteln generierten Forschungsdaten sind wertvoll. Sie müssen im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis gesichert und bereitgestellt werden. Nur so sind diese Daten für Dritte zugänglich, reproduzierbar, validierbar und für weitere Forschung nutzbar.

Der Nachweis eines professionellen Forschungsdatenmanagements ist vermehrt Voraussetzung für Drittmittelvorhaben. In Förderanträgen müssen dabei Aussagen zum Forschungsdatenmanagement getroffen werden. Manche Mittelgeber fördern auch die Aufbereitung der Forschungsdaten für eine nachfolgende Nutzung.

Was bedeutet das für die Hochschule und die Forschenden?

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind auch an der Frankfurt UAS eine Infrastruktur und Angebote zur Unterstützung der Forschenden im Umgang mit ihren Forschungsdaten notwendig. Um Synergien zu nutzen, kooperiert die Frankfurt UAS unter Federführung der Philipps-Universität Marburg mit neun hessischen Hochschulen und der Verbundzentrale des Hessischen Bibliotheks- und Informationssystems beim Aufbau einer Forschungsdateninfrastruktur.

Diese Forschungsdateninfrastruktur soll die organisatorischen und technologischen Voraussetzungen schaffen, um ein professionelles Forschungsdatenmanagement an der Frankfurt UAS zu etablieren. Dazu gehören neben der IT-Infrastruktur (Repositorium) auch Beratungs- und Serviceleistungen.

Das Projekt „Eine gemeinsame Strategie: Hessische Forschungsdateninfrastrukturen“ wird von 2016 bis 2020 vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit 3,25 Millionen Euro gefördert.

Projektreferent FIS / FDM

Katharina RöperID: 3321
letzte Änderung: 23.10.2018