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Student Response System

Feedback- bzw. Abstimmungssysteme fördern die Interaktion innerhalb großer Vorlesungen

Clicker, TED-System (Tele-Dialog System), "Audience Response System" (ARS), Voting-System, Live-Feedback-System, Classroom Response System, Student Response System: Unter diesen Namen firmieren technisch gestützte Verfahren, die in der Hochschullehre eingesetzt, die Rückkopplung zwischen Dozent/inn/en und Studierenden insbesondere in größeren Vorlesungen fördern sollen.

Jeder kennt das Abstimmverfahren aus "Wer wird Millionär": der Kandidat muss aus einer vorgegeben Liste von Antwortmöglichkeiten die richtige auswählen. Bei den hier in Frage stehenden Systemen nimmt das ganze Auditorium teil. Die Antworten der Teilnehmer/innen werden registriert und können in Sekundenschnelle ausgewertet und für alle visualisiert werden. Es können vorbereitete Fragen wie spontane Befragungen in Vorlesungen durchgeführt und besprochen werden.

Potential des Konzepts:

  • Erhöhung der Aufmerksamkeit der Studierenden und der individuellen Auseinandersetzung mit den Lerninhalten durch Beteiligung
  • Sensibilisierung der Studierenden für eigene Wissenslücken und Verständnisprobleme durch die unmittelbare Auswertung und Besprechung der gegebenen Antworten
  • Lehrende erhalten einen Überblick über den Wissensstand des Auditoriums und können sich darauf einstellen
  • Lehrende können in großen Vorlesungen ein schnelles Feedback einholen: z. B. ob das Tempo einer Vorlesung angemessen oder der vorgetragene Stoff zu leicht oder zu schwierig ist

Risiken des Konzepts:

  • Höherer Vorbereitungsaufwand für die Dozentinnen und Dozenten
  • Bei auf Hardware basierenden Systemen: Anschaffungskosten sowie Distributions- und Wartungsaufwand für die ausgegebenen Gerät
  • Bei softwaregestützten Lösungen: Herabsetzung der Hemmschwelle für privates Surfen; Ausgrenzung Studierender, die keine internetfähigen Endgeräte haben

Es lassen sich physikalische ARS und software-/webbasierte Systeme unterscheiden. Wir empfehlen den Einsatz von webbasierten Systemen

Webbasierte Lösungen

Technisch sind die softwarebasierten Lösungen auf Seiten der Studierenden entweder über eine Weboberfläche (also eine Webseite) oder/und über Apps , die eigene mobile Geräte voraussetzen, zu nutzen.

Frei nutzbar:

  • LARS, Frankfurt University of Applied Sciences
  • Smartclick, Frankfurt University of Applied Sciences
  • ARSnova, Technische Hochschule Mittelhessen
  • socrative
  • Mentimeter, frei nutzbar in der einfachen Version
  • PINGO, frei nutzbar für Dozentinnen und Dozenten in Bildungseinrichtungen und für Lehr- und Forschungszwecke
  • DirectPoll, steht aktuell kostenfrei zur Verfügung (Stand. 15. Nov. 2017)

Kostenpflichtig

Hardware-Lösungen

Ergänzend zu den hier verlinkten Produkten finden Sie in dem vom ELAN e.V. zur Verfügung gestellten Wiki eine tabellarische Übersicht weiterer Hard- und Software-Systeme

Für hardwarebasierte Systeme fallen in jedem Fall Kosten für die Anschaffung der Geräte an. Bei den softwarebasierten Lösungen gibt es kostenfreie wie kostenpflichtige Lösung

Überblicksartikel

 

Erfahrungsberichte

Videobeiträge:

Artikel:

  • Dr. Peter Riegler: Interaktion im Hörsaal – die Publikumsfrage, in:  Die neue Hochschule, 53 (2012) 4, S. 112-115. Beitrag online lesbar
  • Dr. Stephan Schmucker: Kognitive Aktivierung großer Auditorien mit der Hilfe von Hörsaal-Abstimmungssystemen – Ein Methodenvergleich, in: Hamburger eLearning-Magazin (Ausgabe 10/2013, S. 5-7). Beitrag online lesbar
  • Stefan Bornemann: PINGO – Einsatz des Feedback-Jokers für Peer Instruction, Blogbeitrag vom 06. Jan, 2014. Beitrag online lesbar

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Zentrale WebredaktionID: 3365
letzte Änderung: 04.09.2018