Menü

Blog zum studentischen Ideenwettbewerb Gebäude 9

Der Stiftung HERR ist es ein zentrales Anliegen, die Bedarfe der Studierenden zu berücksichtigen. Aus diesem Grund sollen sie sich im Rahmen des Ideenwettbewerbs an der Erarbeitung der Vorschläge zu einer Modernisierung von Gebäude 9 der Frankfurt UAS beteiligen. Ihre Aufgabe besteht darin, Konzepte zur Umgestaltung des Bestands zu entwerfen. Es sollen dabei nicht nur notwendige Erhaltungsmaßnahmen gefördert, sondern auch repräsentative Bereiche gestaltet werden. Dabei sollen sowohl Innenräume wie auch eine Erneuerung der Fassade oder die angrenzenden Außenbereiche und Campusflächen Berücksichtigung finden. Innovative pädagogische Ansätze innerhalb der Lehrräume oder die Integration technischer Ideen in Forschungsräumen, Lounges/Ruhe- und Mediationsräume gehören ebenfalls zu den Aufgabenstellungen.

Studierende der einzelnen Lehrveranstaltungen werden an dieser Stelle regelmäßig über die Prozessfortschritte berichten und ebenso auf der Webseite der Stiftung HERR – www.stiftung-herr.de – dokumentieren.
 

28.03.2019: Beeindruckende Architektur

Jury wählt Gewinnerinnen und Gewinner des Studierendenwettbewerbs „Update Gebäude 9“

Eine Hofüberdachung zwischen Gebäude 9 und 1, ein Café auf dem Campus oder eine moderne Aufstockung mit Glasfassade: Die Einreichungen zum Studierendenwettbewerb „Update Gebäude 9“ boten ein breites Spektrum auf. Einen halben Tag lang erhielt die mit 14 Personen besetzte Jury Einblicke in die Arbeit von rund 80 Studierenden der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) während des vergangenen Wintersemesters. Insgesamt zehn Module aus den Bachelorstudiengängen Architektur und Facility Management sowie den Masterstudiengängen Architektur, Barrierefreie Systeme und Zukunftssicher Bauen hatten sich am Wettbewerb beteiligt. Final vergab die Jury vier Preise und sieben Anerkennungen an einzelne Studierende sowie Studierendenteams. Bei der Auswahl wurden Preise für besonders innovative Ideen vergeben sowie Anerkennungen für solche Projekte, die in der nahen Zukunft hinsichtlich einer möglichen Realisierung für Gebäude 9 geprüft werden. Der Stiftung Herr liegt das Motto „Von Studierenden für Studierende" sehr am Herzen, weshalb die Vorschläge für eine Modernisierung des Gebäudes 9 auch aus den Reihen der Studierenden selbst kommen sollten.

Die Studierenden mit den besten Entwürfen pro Modul präsentierten sich vor der Jury und stellten ihre innovativen Ideen per Powerpoint-Projektion und mit Modellen vor. Die Jury konnte nach den Kurzvorträgen Fragen stellen. Die Ergebnisse seien beeindruckend und es hätten sich wunderbare Einblicke in die Lehre und Forschung der Hochschule geboten, äußerte ein Jurymitglied im Nachgang. In der Jury saßen Vertreter/-innen der Stiftung Herr, aus dem Dekanat sowie Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, externe Architekten, ein Vertreter der Hochschulleitung, ein Vertreter der Abteilung Campusbau und Technik sowie zwei nicht am Wettbewerb beteiligte Studierende, die den studentischen Blick in die Beurteilung der Entwürfe einbringen sollten.

Im Juni 2019 ist eine feierliche Preisverleihung geplant. Im Anschluss daran sollen alle Modelle der Preisträgerinnen und -träger sowie der Anerkennungen im Foyer von Gebäude 4 ausgestellt werden. Näheres zur Ausstellung erfahren Sie hier in Kürze.

04. Februar 2019 - Zweites Werkstück mit höherer Wertung. Neuigkeiten aus dem Modul „Konstruieren 5“

01.02.2019 - Fokus auf leichten Materialien

Neuigkeiten aus dem Master-Studiengang Architektur

Wir Studierenden aus dem Architektur-Master mit dem Fokus „Light“, betreut von Prof. Claudia Lüling, nähern uns dem „Update Gebäude 9" in drei Schritten an:

SCHRITT 1

Auf Basis der neu installierten Materialbibliothek im i.Lab des Studiengangs Architektur hatten sich unterschiedliche Expertinnen- und Expertengruppen gebildet. Diese setzten sich u.a. mit den dort archivierten Materialien und Materialdaten auseinander. Unser Ziel war es, insbesondere leichte Materialien oder Materialverbünde zu evaluieren und zudem zu prüfen, welche Materialien nachhaltig – auch in Bezug auf ihre Herkunftsnähe zu Frankfurt – sind. Zudem untersuchten wir, woran in den einzelnen Materialbereichen derzeit geforscht wird.

SCHRITT 2

Derzeit werden erste Konzepte für die Gebäudehülle von Gebäude 9 entwickelt, die nachhaltig sowie gestalterisch Sinn ergeben – ausgehend von der potenziellen Materialität und individuell formulierten Funktionsanforderungen. Als Basis für diese Funktionsanforderungen wurden u.a. Thermographieaufnahmen des Gebäudes gemacht. In Planung sind aber auch Datenerhebungen zu Licht, Schall und Information.

SCHRITT 3

Studierende aus dem Bereich Bauingenieurwesen beschäftigen sich derzeit u.a. mit textilbewehrtem Beton. Anlässlich eines ersten gemeinsamen Gedankenaustauschs im Dezember 2018 versuchten wir, mögliche Schnittstellen unserer Arbeiten zu finden und eventuell gemischte Arbeitsgruppen zu definieren.

Ende Januar 2019 gab es als letzten Input noch einen gemeinsamen Besuch der Messe BAU in München sowie zusammen mit den angehenden Bauingenieurinnen und -ingenieuren Diskussionen zu den individuellen Projekten. Momentan fokussieren wir uns auf die Projektausarbeitung, bei der wir ein stark materialbasiertes Konzept in Form von Modell und Rendering entwickeln wollen. Das soll in Kombination mit Materialentwicklungen bis hin zu konkreten Details erfolgen.

Reinhard Metz

23.01.2019 Eine Aufstockung für Gebäude 9? – Neuigkeiten aus dem Modul „Entwerfen 5“

Unser Modul „Entwerfen 5“ hatte kürzlich seinen zweiten Pin-UP. Die Entwürfe nehmen langsam Gestalt an und wir nähern uns dem Endergebnis. An manchen Stellen wird noch ein wenig gefeilt, z.B. konzentrieren wir uns aktuell auf die Darstellungsweise, da gerade bei den Ansichten noch Details wie Schattierungen oder Glasdarstellungen fehlen. Auch benötigen die Lagepläne noch mehr Leben, wie durch Bäume oder Grünflächen.

Ähnliche Entwürfe liegen von Francesca Bläß und Nisar Assaf vor. Beide orientierten sich dabei insbesondere an der Form des gegenüberliegenden Gebäudes 1 der Frankfurt UAS. Die Aufstockungen entstehen somit durch Parallelen zum Gebäude 1.

 

03.01.2019 Ein Café für Gebäude 9 – Repräsentation am Nibelungenplatz

Ergebnisse aus dem Modul Entwerfen – Stegreifentwurf im Master Architektur

Die Aufgabenstellung in unserem Modul Entwerfen – Stegreifentwurf versucht die Attraktivität des Gebäudes 9 durch die Integration eines Cafés im Erdgeschoss zu erhöhen. Es gab ansonsten keine weitere Vorgabe über den Standort. Der Stegreifentwurf zielt auf die kurzzeitige Bearbeitung einer Konzeptskizze ab: Es geht um eine gute Idee, die innerhalb von einer Woche abschließend visualisiert werden muss.

Aktivierung des Campus und der Nibelungenallee.
Repräsentation mit Fokus auf den Nibelungenplatz.
Die historischen Rundbogenfenster prägen den Entwurf.

Der Stegreifentwurf von Christian Hartmann stellt das Café in den Mittelpunkt des Erdgeschosses und rekonstruiert in Teilen die historische Fassade des Gebäudes. Es gelingt Hartmann erstaunlich gut, dem Café insbesondere durch die großen Rundbogenfenster eine besondere Prägung zu geben.

Ob ein Café in Gebäude 9 eine umsetzbare Idee ist, wird sich im Wettbewerb zeigen, zumal die dadurch entfallenden Räume anderweitig untergebracht werden müssten. Mehr Öffentlichkeit in das Haus zu holen, ob von innen oder von außen, könnte jedoch eine wichtige Weichenstellung für die zukünftige Aneignung und die Repräsentation am Platz sein.

13.12.2018 - Von Überdachungen und Brücken – Zwischenpräsentation des Moduls „Konstruieren 5“

Die Aufgabenstellung zu Gebäude 9 zielt im Modul „Konstruieren 5auf die teilweise Überdachung des Hofs zwischen den Gebäuden 9 und 1 ab. Zusätzlich sollen wir eine Brücke im dritten Obergeschoss entwickeln, um die stark frequentierten Wege zwischen den Gebäuden zu verkürzen. Nach fünfwöchiger Bearbeitungszeit war unsere erste Zwischenpräsentation fällig. Am 4. Dezember 2018 stellten 24 Arbeitsgruppen mit je zwei bis drei Kommilitonen ihre Projekte der Gesamtgruppe und den Professoren Klaus Fäth und Jean Heemskerk vor. Dabei wurde die erste Entwurfs- und Tragwerksidee mit den für Architektur typischen Abgaben wie Lageplan, Grundriss, Schnitt und Ansicht sowie den Tragwerksplänen präsentiert. Dazu kam noch eine Vielzahl anschaulicher Modelle für die ganz unterschiedlichen Ideen der einzelnen Arbeitsgruppen. In dem etwa fünfminütigen Vortrag der einzelnen Gruppen kam es vor allem darauf an, dass die Grundidee abzulesen war sowie dass die konstruktiven und statischen Rahmenbedingungen passten.

Im Folgenden stellen wir zwei ausgewählte Gruppen und deren Entwürfe vor:

Die Gruppen arbeiten noch zwei Wochen intensiv an den Projekten weiter, bis es in die Weihnachtspause geht. Allen Arbeitsgruppen weiterhin gutes Gelingen wünschen Kim Marie Ruland und Timm Leon Wetzel.

Weitere Gruppenfotos

13.12.2018 - Gebäude 9 als Zugangstor zum Campus

Neuigkeiten aus dem Modul „Entwerfen 5“

06.12.2018 - Erste Arbeitsmodelle und Skizzen

aus dem Modul Konstruieren 5 – Baukonstruktion/Tragwerkslehre

Beeindruckende Architektur

Jury wählt Gewinnerinnen und Gewinner des Studierendenwettbewerbs „Update Gebäude 9“

Eine Hofüberdachung zwischen Gebäude 9 und 1, ein Café auf dem Campus oder eine moderne Aufstockung mit Glasfassade: Die Einreichungen zum Studierendenwettbewerb „Update Gebäude 9“ boten ein breites Spektrum auf. Einen halben Tag lang erhielt die mit 14 Personen besetzte Jury Einblicke in die Arbeit von rund 80 Studierenden während des vergangenen Wintersemesters. Insgesamt zehn Module aus den Bachelorstudiengängen Architektur und Facility Management sowie den Masterstudiengängen Architektur, Barrierefreie Systeme und Zukunftssicher Bauen hatten sich am Wettbewerb beteiligt. Final vergab die Jury vier Preise und sieben Anerkennungen an einzelne Studierende sowie Studierendenteams. Bei der Auswahl wurden Preise für besonders innovative Ideen vergeben sowie Anerkennungen für solche Projekte, die in der nahen Zukunft hinsichtlich einer möglichen Realisierung für Gebäude 9 geprüft werden. Der Stiftung Herr liegt das Motto „Von Studierenden für Studierende" sehr am Herzen, weshalb die Vorschläge für eine Modernisierung des Gebäudes 9 auch aus den Reihen der Studierenden selbst kommen sollten.

Die Studierenden mit den besten Entwürfen pro Modul präsentierten sich vor der Jury und stellten ihre innovativen Ideen per Powerpoint-Projektion und mit Modellen vor. Die Jury konnte nach den Kurzvorträgen Fragen stellen. Die Ergebnisse seien beeindruckend und es hätten sich wunderbare Einblicke in die Lehre und Forschung der Hochschule geboten, äußerte ein Jurymitglied im Nachgang. In der Jury saßen Vertreter/-innen der Stiftung Herr, aus dem Dekanat sowie Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, externe Architekten, ein Vertreter der Hochschulleitung, ein Vertreter der Abteilung Campusbau und Technik sowie zwei nicht am Wettbewerb beteiligte Studierende, die den studentischen Blick in die Beurteilung der Entwürfe einbringen sollten.

Die Stiftung Herr sprach großes Lob an alle Beteiligten aus und äußerte begeistert, nie erwartet zu haben, dass Betonmodule, Lüftungssysteme oder die Innenraumdämmung eines Gebäudes so faszinierend oder barrierefreie Systeme so komplex sein könnten.

Im Juni 2019 ist eine feierliche Preisverleihung geplant. Im Anschluss daran sollen alle Modelle der Preisträgerinnen und -träger sowie der Anerkennungen im Foyer von Gebäude 4 ausgestellt werden. Näheres erfahren Sie hier in Kürze.

Projektleiter Prof. Jean Heemskerk führt durch die Präsentationen und die Jurysitzung.
Zentrale WebredaktionID: 5632
letzte Änderung: 31.05.2019