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Aktuelles

+++ Aufruf zu gesellschaftlichem Engagement
während der Corona-Krise +++

Aufgrund der Corona-Krise benötigen unsere Partner aus der Zivilgesellschaft mehr denn je Unterstützung durch Studierende, Lehrende sowie Mitarbeitende der Hochschule. Bei Interesse vermitteln wir gerne entsprechende Engagements über unsere Kooperationspartner (Wohlfahrtsverbände, Vereine, Stiftungen, Initiativen und gGmbHs).

Wir suchen ehrenamtlich Helfende derzeit vor allem für folgende Einsatzbereiche:

  • Apothekengänge
  • Arbeiten in der Landwirtschaft
  • Aufmunterungsbriefe auf Papier schreiben
  • Buddy-Programme und Lerngruppen für Geflüchtete
  • Dolmetschen
  • Einkaufen
  • Fahrdienste
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Online-Nachhilfe und Online-Mentoring für Schulen
  • Telefonischer Besuchsdienst
  • Tierbetreuung
  • Unterstützung im Haushalt
  • Unterstützung beim Mittagstisch auf Spendenbasis
  • Unterstützung von sozialen Start-Ups (z. B. Marketing, Social Media, Fundraising)
  • Weitere (gerne nehmen wir Ihre Vorschläge für sonstige Tätigkeiten entgegen. Hier können Sie uns auch schreiben, wenn Sie sich nach der Corona-Krise gesellschaftlich engagieren möchten)

Damit das gesellschaftliche Engagement von Studierenden auch im Rahmen des regulären Studiums begleitet und anerkannt werden kann (ECTS-Credit-Points), wurde zeitnah mit dem Beginn des Sommersemesters 2020 das neue Modul „Zusätzliches freiwilliges soziales Engagement“ im Rahmen des Interdisziplinären Studium Generale geschaffen, das auch weiterhin Bestand hat. Alternativ stellen wir Ihnen für Ihr Engagement auch gerne ein Zertifikat aus.

Wenn Sie also Interesse an einem oder mehreren Einsatzbereich/en haben, senden Sie uns bitte Ihre Mail an servicelearning(at)fra-uas.de. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es aufgrund der aktuellen Situation mit einer Rückmeldung etwas dauern kann. Wir bedanken uns für Ihre Bereitschaft und freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Philipp Senft, Prof. Dr. Susanne Koch und das Team der

Koordinations- und Beratungsstelle
für Service Learning und gesellschaftliches Engagement
www.frankfurt-university.de/servicelearning

Kontakt

Koordinations- und Beratungsstelle
für Service Learning und gesellschaftliches Engagement

Frankfurt University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt am Main

BCN-Hochhaus
2. Etage, Raum 202

Tel.: +49 69 1533-3893
servicelearning(at)fra-uas.de

Vergangene Termine

Die Koordinations- und Beratungsstelle für Service Learning und gesellschaftliches Engagement lädt alle interessierten Personen herzlich zum hochschulweiten Workshop "Service Learning: Gutes Lernen, Gutes Tun" an der Frankfurt University of Applied Sciences ein.

Service Learning (oder auch „Lernen durch Engagement“) ist ein innovatives didaktisches Lehr-Lern-Format, das sich in den letzten Jahren zunehmend an deutschen Hochschulen verbreitet: Studierende bearbeiten im Rahmen curricularer Lehrveranstaltungen und in enger Kooperation mit gemeinwohlorientierten oder öffentlichen Einrichtungen Aufgabenstellungen, die einen realen gesellschaftlichen Mehrwert erzeugen und zu einem wechselseitigen Wissenstransfer zwischen Hochschule und Gesellschaft beitragen.

Der Workshop findet am Donnerstag, den 23. Januar 2020 von 12.00 bis 14.00 Uhr in Gebäude 4, Raum 302 statt. Folgende Inhalte werden im Rahmen des Workshops, der von Frau Dr. Imke-Marie Badur (Koordinatorin für Service Learning bei UniKasselTransfer) geleitet wird, behandelt:

  • Geschichte und Verbreitung von Service Learning in Deutschland
  • Gelungene Beispiele für Service Learning aus verschiedenen Fächern
  • Grundlegende Argumente für Service Learning
  • Praktische Durchführung von Service Learning: Ablaufplanung, Akquise von Praxispartnern, veränderte Rolle als Lehrperson, Reflexionsmethoden, Bewertung und Anrechnung mit Credits, Sicherung der Nachhaltigkeit von Service Learning-Projekten, Rechtliches, etc.
  • Raum für weiteren Austausch

Für einen kleinen Mittagssnack und Getränke ist gesorgt!

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie vor Ort begrüßen dürfen. Bitte geben Sie uns zwecks besserer Planung bis zum 15. Dezember 2019 eine kurze Rückmeldung per Mail (servicelearning(at)fra-uas.de), ob Sie teilnehmen werden. Vielen Dank!

Die Jahrestagung des Hochschulnetzwerks „Bildung durch Verantwortung“ e.V. fand am  28. und 29. Mai 2018 an der Frankfurt University of Applied Sciences statt. Die Tagung richtete sich an die Mitgliedshochschulen des Netzwerks sowie an alle Studierenden, Lehrenden und Forschenden, die zum Themenfeld Bildung durch Verantwortung arbeiten und die interessierte Öffentlichkeit.

Zentrale Fragen waren: Wie kann gesellschaftliches Engagement an Hochschulen ausgestaltet werden? Was bringt es? Wie sollte es gefördert werden? Und vor welchen Herausforderungen stehen Hochschulen im Angesicht der gegenwärtigen Entwicklungen in Europa?

Die Jahrestagung wurde in Kooperation mit dem Center for Applied European Studies (CAES) an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) veranstaltet. Lehrende, Studierende und Verwaltungsangestellte aus Hochschulen unterschiedlichen Typs und Institutionen im In- und Ausland diskutierten konzeptionelle Fragen und Praxisbeispiele zu gesellschaftlichem Engagement von Hochschulen und wie dieses für Europa aussieht bzw. aussehen kann und sollte.

Prof. Dr. Gerhard de Haan, Professor für Zukunfts- und Bildungsforschung an der Freien Universität Berlin sprach in seiner Keynote zum Thema „Hochschulen als Orte der gesellschaftlichen Transformation“ über Zukunftserwartungen von Entscheidungsträgern in Wissenschaftspolitik und -verwaltung und benannte wesentliche Aktionsfelder, denen sich Hochschulen in den nächsten Jahren stellen müssen. Es wurde deutlich, dass sich viele Entscheidungsträger Hochschulen wünschen, die Orientierungswissen liefern und gesellschaftlichen Wandel mit Blick auf das Gemeinwohl mitgestalten. Gleichzeitig erwarten viele, dass sich Ökonomisierungstendenzen und ein rein funktionaler Blick auf Hochschulbildung verstärken werden.

Julie Anderson, Policy Officer bei der Generaldirektion „Bildung, Jugend, Sport und Kultur“ der Europäischen Kommission, berichtete in ihrer Keynote davon, wie die europäischen Institutionen gesellschaftliches Engagement in und aus den Hochschulen fördern. Vor dem Hintergrund der 2017 verabschiedeten Göteborg-Deklaration „Strengthening European Identity through Education and Culture“ nannte sie eine Vielzahl von Initiativen und Ausschreibungen, von denen einzelne, wie die Schaffung europäischer Universitäten, erst noch inhaltlich ausdifferenziert werden müssen. Nicht zuletzt deswegen war Anderson auch nach Frankfurt gekommen, um von den Teilnehmer/-innen zu erfahren, welche Fragen und Wünsche in den Hochschulen bestehen und wie die EU-Kommission sich optimal auf die Bedürfnisse der Akteure in den Hochschulen einstellen kann.

Auf dem Podium „Europa mitgestalten – Wie viel Einfluss kann der Hochschulsektor nehmen?“ diskutierte die Frankfurter Bundestagsabgeordnete Bettina Wiesmann mit Prof. Dr Jürgen Neyer (Europa-Universität Viadrina), Jacob Loring  (Verband deutscher Studierendeninitiativen) und Maren Schlegler, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Frankfurt UAS zum Thema Service-Learning und gesellschaftliches Engagement forscht. Länderübergreifende Projekte wie „Europe Engage“ und „Service-Learning in Higher Education“ wurden vorgestellt. Dabei  wurde deutlich, dass ein großes Interesse am europäischen Austausch zum Thema „Bildung durch Verantwortung“ besteht: So wird im September 2018 die erste europäische Konferenz zum Service Learning an der Universität Madrid stattfinden.

Hier finden Sie das Tagungsprogramm.

Team

Philipp SenftLeitung der Koordinations- und Beratungsstelle für Service Learning und gesellschaftliches Engagement
Gebäude BCN, Raum 202
Prof. Dr.
Susanne Koch
Studiengangsleitung Wirtschaftsingenieurwesen (M.Sc.)
Gebäude 4, Raum 520
Fax : +49 69 1533-2903

Leonie Müller

Urs Pätzold

Nadia Selyuzhenkova

Wir suchen regelmäßig

neue studentische Hilfskräfte.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse!

Philipp SenftID: 7463
letzte Änderung: 11.09.2020