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Zielsetzung des "Forschungsorientierten Kinderhauses" der Frankfurt UAS

Die Frankfurt University of Applied Sciences unterstützt Angehörige der Hochschule (Studierende und MitarbeiterInnen) sowie Angehörige des Studentenwerks darin, Studium bzw. Beruf mit der Erziehung ihrer Kinder vereinbaren zu können. Dazu hält sie im „Forschungsorientierten Kinderhaus“ verschiedene, ineinandergreifende Angebote bereit:

  • Eine zweigruppige Krabbelstube mit Kindern zwischen 3 Monaten und 3 Jahren (pro Gruppe 11 Kinder).
  • Eine zeitvariable, flexibel planbare Betreuung für Kinder ab Ende des Mutterschutzes bis zum Alter von 12 Jahren. Sie kann vor Aufnahme des Kindes in eine reguläre Tagesbetreuung (Krippe, Kita, Kindertagespflege) bis zu 15 Stunden pro Woche während des Lehrveranstaltungszeitraums sowie bei unregelmäßigem oder kurzfristigem Betreuungsbedarf (z.B. Schließzeiten der Kita, Block-, Gremien-, Prüfungstermine) genutzt werden.
  • Ein Familienbüro für Fragen der Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie.
  • Eine Lernwerkstatt zur naturwissenschaftlich- technischen Bildung von Kindern.

Die Fankfurt UAS verknüpft damit das Angebot einer kindgerechten und an den Bedarfen der Eltern orientierten Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern mit der Möglichkeit, im Bereich der Frühpädagogik interdisziplinär zu forschen und zu lehren. Studierende erhalten die Möglichkeit zum forschenden Lernen und Lehrende die Gelegenheit zur Entwicklung und Umsetzung von Forschungsprojekten. Die Angebote werden wissenschaftlich begleitet, und die gewonnen Erfahrungen tragen zur Weiterentwicklung von Konzepten der Tagesbetreuung von Babys und Kleinkindern, zur zeitvariablen (flexibel planbaren) Betreuung sowie zur naturwissenschaftlichen Bildung von Kindern bei. Mit Hilfe der angestrebten Vernetzung mit anderen Trägern von Betreuungseinrichtungen, Ausbildungs- und Forschungsinstitutionen werden die Voraussetzungen für die Schaffung bedarfsgerechter pädagogischer Aus- und Weiterbildungsangebote geboten, woraus innovative Qualifizierungskonzepte entstehen sollen. Das „Forschungsorientierte Kinderhaus“ dient in dieser Form als Ort der Vermittlung von Wissenschaft und Praxis. Es wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie vom Studentenwerk Frankfurt unterstützt.

Forschungs- und Lehrorientierung

Das Konzept des Foschungsorientierten Kinderhauses finden Sie hier.

Kriterienkatalog für Forschungsvorhaben

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Forschungsprojekte:

Rede von Prof. Dr. Ute Schaich anlässlich des Kinderhausfestes vom 08.04.2016 hier.

Einen Flyer über das Forschungsorientierte Kinderhaus / Konzepte und Angebote finden Sie hier.

  1. Zugang von Forschung zu allen Praxisbereichen des Kinderhauses (Familienbüro, Krabbelstube, flexibel planbare Betreuung, Lernwerkstätten für frühe naturwissenschaftlich-technische Bildung) und Offenheit gegenüber Forschung auf Seiten der Mitarbeiter_innen und der Eltern
  2. Verknüpfung von Forschung, Lehre und Praxis durch die Durchführung von Lehrforschungsprojekten und die Vergabe von forschungsbasierten Abschlussarbeiten (Bachelor, Master, Promotion)
  3. Forschungsfragen aus unterschiedlichen Disziplinen wie
    • Entwicklungspsychologie, Bildungs-, Diversitäts- und Qualitätsforschung
    • Beratungs- und Supervisionsforschung
    • Organisationsentwicklung
  4. Einsatz von qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden, räumliche Ausstattung mit Einwegspiegeln für Beobachtungssettings
  5. Gute Voraussetzungen zur interdisziplinären Anlage von Forschungsdesigns durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche der Hochschule im Kinderhaus
  6. Gute Voraussetzungen zur Einwerbung von Drittmitteln durch den Innovationsgehalt der Einrichtung
  7. Forschungsethische Richtlinien
  8. Beratung durch einen wissenschaftlichen Beirat

Forschungsanliegen, die durch Lehrende oder Studierende der Frankfurt UAS oder Personen und Institutionen außerhalb der Hochschule an das Forschungsorientierte Kinderhaus (FOKI) gerichtet werden, sollen Angaben enthalten über:

  1. Ziel und Verlaufsplan des Vorhabens
  2. Geplanter Zeitraum
  3. Verwendung der Ergebnisse und Nutzen aus der Perspektive der Kinder und ihrer Familien
  4. Finanzierung
  5. Methoden
  6. Umfang der Beanspruchung der Forschungsteilnehmer_innen (Kinder, Eltern)
  7. Umfang der Beanspruchung der Mitarbeiter_innen des FOKI
  8. Mögliche Belastungen für die Forschungsteilnehmer_innen und Angaben für deren Verhinderung
  9. Regelungen zur Einwilligung der Forschungsteilnehmer_innen bzw. deren Vertreter in die Teilnahme der Untersuchung. Dabei ist zu beachten:
    • Die Forschungsteilnehmer_innen oder deren Vertreter müssen vollständig, wahrheitsgetreu und verständlich über den Untersuchungsablauf aufgeklärt werden.
    • Vor der Durchführung von Beobachtungsstudien oder von Befragungen müssen Einverständniserklärungen der Forschungsteilnehmer_innen oder deren Vertreter eingeholt werden.
    • Es muss deutlich sein, dass die Teilnahme freiwillig ist und dass die Möglichkeit des Rücktritts besteht.
    • Für die Anfertigung von Fotos sowie Bild- und Tonaufnahmen ist eine gesonderte Einwilligungserklärung einzuholen.
    • Wenn die Absicht besteht, Bild- und Tonaufnahmen in teilnehmerbegrenzten Veranstaltungen (z.B. Forschungs-, Lehr- und Informationsveranstaltungen) zu verwenden, sind hierfür von den Forschungsteilnehmer_innen bzw. deren Vertretern explizite Einwilligungen einzuholen.
  10. Angaben zur Anonymisierung der Daten
  11. Angaben zur Rückführung der Forschungsergebnisse an die Mitarbeiter_innen des FOKI

Forschungsanliegen sollen schriftlich an Prof. Dr. Ute Schaich gerichtet werden. Ebenso ist eine persönliche Kontaktaufnahme erforderlich.

Prof. Dr. Tanja Betz (Goethe-Universität Frankfurt)

Dr. Gabriele Haug-Schnabel (Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen, Kandern)

Daniela Kobelt Neuhaus (Vorstand Karl Kübel Stiftung, Bensheim)

Prof. Dr. Margitta Kunert-Zier (FRA-UAS)

Prof. Dr. Birgit Leyendecker (Ruhr-Universität Bochum)

Prof. Dr. Tim Rohrmann (Evangelische Hochschule Dresden)

Dr. Harald Seehausen (Frankfurter Agentur für Innovation und Forschung)

Dipl. Päd. Herbert Vogt (Alsbach-Hähnlein)

Prof. em. Dr. Wiebke Wüstenberg (Frankfurt)

Kontakt

Prof. Dr.
Ute Schaich
Gebäude 2, Raum 332
Fax : +49 69 1533-2809
Birgit WideraID: 2377
letzte Änderung: 04.10.2018