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Forschungsprojekte

Hier finden Sie kurze Beschreibungen der aufgelisteten Projekte ebenso wie Projektpartner,  Fördermittelgeber und z. T. weitere Projektlinks.

2020

Fördermittelgeber: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Praxispartner: Stadt Eltville, Gewobau Gesellschaft für Wohnen und Bauen Rüsselsheim mbH, Stadt Rüsselsheim, Carré Mobility u.a.

Laufzeit: Juli 2020 bis Dezember 2020

Leitung:  Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer

Ansprechpartnerin:  Franziska Weiser, M. Eng, Wissenschaftliche Mitarbeiterin 

Umweltmobilitätshub - Potenzialanalyse einer Plattform zur Integration von eCar-Sharing, Fahrgemeinschafts- und Mitbring-Funktionen

Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Potentialen einer neuen umweltfreundlichen Mobilitätslösung, die speziell auf die Bedürfnisse von Quartieren im suburbanen Raum (wie z. B. dem Großen Frankfurter Bogen) ausgerichtet ist. Um eine umweltfreundlichere Mobilität zu schaffen, sind die klassischen Verkehrsträger in den vergangenen Jahrzehnten zwar zunehmend durch neue Antriebstechnologien (batterieelektrisch, Brennstoffzelle, usw.) und neue Mobilitätsangebote, wie z. B. Car-Sharing (stationsbasiert oder Free-Floating), Ride-Sharing und digital unterstützte Lieferdienste, ergänzt worden. Allerdings fokussieren sich nahezu alle der in diesem Feld aktiven Mobilitätsanbieter ausschließlich auf den urbanen Raum, wo bereits eine Vielzahl an Mobilitäts- und Versorgungsmöglichkeiten besteht, nicht aber auf den suburbanen Raum, in dem die Herausforderungen für die Bewohner häufig größer sind.

Die Fachgruppe Neue Mobilität beschäftigt sich im Rahmen dieses Projektes mit einer neuen Mobilitätslösung, die eine Antwort auf die speziellen Herausforderungen des suburbanen Raums sein könnte. Sie verbindet über eine digitale Plattform elektrisches Car-Sharing mit sozialen Komponenten wie einer Fahrgemeinschafts- und Mitbring-Funktion. In diesem Rahmen sollen wirtschaftliche, soziale und rechtliche Faktoren genauso wie das Einsparpotential von Emissionen in Bezug auf die Umsetzbarkeit betrachtet werden. Die interdisziplinäre Analyse wird so aufgearbeitet, dass deren praktische Anwendung räumlich übertragbar ist.

Projektpartner: Verkehrsgesellschaft Frankfurt, Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH, traffiQ, R+V Versicherung, fahma, Rhein Main Service und pwc

Laufzeit: Oktober 2019 bis September 2020

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer, Petra.Schaefer(at)fb1.fra-uas.remove-this.de

Ansprechpartner: Philipp Altinsoy M.A., Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Tel. 069/1533-2357 philipp.altinsoy(at)fb1.fra-uas.remove-this.de

Gefördert von: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, HOLM

Das Forschungsprojekt „Autonom am Mainkai“ begleitet seit Oktober 2019 wissenschaftlich den Betrieb von zwei autonomen Shuttlebussen am Frankfurter Mainufer auf einem ca. 700 m langen abgesperrten Straßenabschnitt.

Ziele des Projektes seitens der Frankfurt University of Applied Sciences sind die Erforschung, Analyse sowie schlussendliche Bewertung der Gegebenheiten vor Ort.

Zur Untersuchung der grundlegenden Akzeptanz eines autonomen Busverkehrs sollen im Verlauf des Betriebs quantitative Nutzerbefragungen sowie Stakeholder-Interviews geführt werden, um weitere relevante Erkenntnisse zu sammeln. 

Verbundpartner: hySOLUTION GmbH, Daimler AG, DPD Deutschland GmbH, e-mobil BW GmbH, Fraunhofer IAO, General Logistics Systems Germany GmbH & Co. OHG, GO! Express&Logistics Hamburg AG, Hermes Germany GmbH, Kühne Logistics University, Stromnetz Hamburg GmbH, UPS Deutschland S.a.r.l. & Co. OHG, Volkswagen AG

Assoziierte Partner: EnBW Energie-BW AG, Hess. Ministerium f. Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Mercedes-Benz Leasing GmbH, Volkswagen Leasing GmbH

Laufzeit: Januar 2018-Dezember 2020

Leitung: Prof. Petra K. Schäfer

Gefördert von: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Mit dem Einsatz von elektromobilen Vorserienfahrzeugen aus dem Bereich Lieferverkehr sollen im Projekt ZUNKUNF.DE Fahrzeugkonzepte erprobt und praktische Erkenntnisse erlangt werden. Darüber hinaus sollen Implementierungskonzepte erarbeitet werden, die die Integration von E-Fahrzeugen in die Flotten der KEP-Unternehmen analysieren, unterstützen und systematisch aufbereiten. Ein wichtiges Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Validierung von Modellen zur Skalierbarkeit der Fahrzeugintegration in bestehende Flotten.

Aufgaben der Frankfurt UAS:

  • wissenschaftliche Begleitforschung
  • Analyse und Evaluation der Prozesse auf Basis von qualitativen Erhebungen
  • Umweltbilanzierung der Elektrifizierung von KEP-Flotten auf kommunaler Ebene
  • Ableitung strategischer Handlungsempfehlungen

2019

Verbundpartner: Hochschule Rhein-Main, Fachzentrum Mobilität im ländlichen Raum

Laufzeit: Dezember 2018 bis März 2019

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Josef Becker

Gefördert von: Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH

Mitfahrbänke als Baustein der Mobiliät im ländlichen Raum

Der demografische Wandel stellt vor allem ländlich strukturierte Regionen vor Herausforderungen bei der Mobilitätsversorgung der Bevölkerung. In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl verschiedener Ideen und Konzepte entwickelt und vielfach auch realisiert, mit denen dieser Herausforderung begegnet werden soll. Einer der einfachsten und prinzipiell niedrigschwelligsten Ansätze sind sogenannte Mitfahrbänke. Grundidee ist es, Sitzbänke im öffentlichen Raum zu platzieren und als Mitfahrerbänke zu kennzeichnen. Wer einen Weg zurückzulegen hat und sich mitnehmen lassen möchte, kann sich auf eine Mitfahrbank setzen. Autofahrende erkennen dann, dass jemand mitgenommen werden möchte, und können eine Mitnahme anbieten. Variationen dieses Grundprinzips bestehen unter anderem darin, dass sich mitnehmbereite Autofahrende registrieren können, dass die Bänke mit Zielwunschanzeigern ausgestattet werden oder dass sie mit ÖV-Haltestellen räumlich vereint werden.
Die Frankfurt UAS untersucht zusammen mit der Hochschule RheinMain in Wiesbaden und dem Fachzentrum Mobilität im ländlichen Raum, welche Akzeptanz die Mitfahrbänke finden und wie das Angebot ausgestaltet werden sollte. Beispielhaft werden hierfür die Mitfahrbänke in Taunusstein untersucht.

Projektpartner: Hochschule Rhein-Main

Laufzeit: Oktober 2018 bis Februar 2019

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer

Gefördert von: Hessen Trade & Invest GmbH

Analyse des Wirtschaftsverkehrs in der Innenstadt der Landeshauptstadt Wiesbaden

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Analyse des Wirtschaftsverkehrs in der Innenstadt der
Landeshauptstadt Wiesbaden“ untersucht die Fachgruppe Neue Mobilität gemeinsam mit der Hochschule RheinMain den Wirtschaftsverkehr im historischen Fünfeck der Wiesbadener Innenstadt. Ziel des Projekts ist es, die bestehende Methodik zur Erfassung des Wirtschaftsverkehrs weiterzuentwickeln, um die Art des Wirtschaftsverkehrs genauer identifizieren zu können.
Die Erhebung fand an drei Vormittagen im November statt. Insgesamt konnten in acht Straßenabschnitten mehr als 3.000 Halte- und Parkvorgänge beobachtet und erfasst werden. Bei rund einem Drittel dieser Vorgänge handelte es sich um Wirtschaftsverkehr. Parallel zur
Beobachtung wurden Interviews mit den Fahrern geführt, um Hintergründe und deren  Sichtweise auf die Lage vor Ort zu ermitteln.
Auf dieser Datenbasis wendet die Hochschule RheinMain qualitative Methoden an, um sich mit den Erzeugern des Wirtschaftsverkehrs vertieft über die Problemstellung auszutauschen.
Das Projekt bildet die wissenschaftliche Grundlage für die Umsetzung der Hessenstrategie Mobilität 2035 und den Förderantrag „Digitalisierung der Logistik der Landeshauptstadt Wiesbaden“. Die Datengrundlage soll nachhaltigen Güterverkehr auch in anderen  hessischen Städten weiter entwickeln und dient als Ideengeber für das Fachzentrum für nachhaltige urbane Mobilität.

Verbundpartner: Verkehrsgesellschaft Frankfurt, Hermes GmbH und die HOLM GmbH

Laufzeit: Oktober 2018 bis Dezember 2019

Leitung: Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke

Gefördert von: Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

LastMileTram

Das Forschungsprojekt „LastMileTram“ läuft seit Oktober 2018 und befasst sich mit der Belieferung der Frankfurter Innenstadt via Schienennetz, konkreter der U- und Straßenbahn.
Der Fokus liegt hierbei auf der Paketzustellung. Im Teil 1 fand die Analyse der notwendigen Technik (Boxen für den Transport, Lastenräder für die Feindistribution etc.) und der KEP-Dienstleister (Größe der Pakete, benötigtes Ladevolumen usw.) statt. Im zweiten Teil werden Standorte für den Umschlag von Gütern analysiert, Pilotversuche durchgeführt und evaluiert,  sowie ein Gesamtkonzept für Frankfurt erstellt. Das Projekt läuft noch bis Ende 2019.
In dem Projekt sind die Verkehrsgesellschaft Frankfurt, Hermes GmbH und die HOLM GmbH involviert. Das Projekt wird vom Hessischen  Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung gefördert.

Verbundpartner: Prof. Oliver Schocke, Frankfurt UAS, Fb 3House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH

Laufzeit: April 2018 bis Oktober 2019

Leitung: Prof. Petra K. Schäfer

Gefördert von: Land Hessen

Emissionsarme Wirtschaftsverkehre in FrankfurtRheinMain (EWV-FRM)

Ziel des Projektvorhabens ist die Verknüpfung von Wirtschaftsverkehr, speziell der City-Logistik, und Elektromobilität. Der Schwerpunkt der Untersuchung liebt dabei auf dem Nachweis der Praxis- und Alltagstauglichkeit elektronisch betriebener Transportmittel (Elektroautomobile, e-bikes, Drohnen, Paketroboter etc.) in Paketliefer- und Baustellenverkehren der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Damit liegt der Fokus auf güterbezogenen Wirtschaftsverkehren. Mit der Koordination von flächendeckenden Pilot- und Demonstrationsmaßnahmen in den Städten Frankfurt am Main, Darmstadt und Offenbach am Main trägt das beantragte Projekt nicht nur zur Erkenntnis über die Funktionalität der Elektromobilität im erwähnten Anwendungsraum bei, sondern leistet auch einen Beitrag zur Entlastung von Schadstoffemissionen in Innenstädten.

2018

Projektpartner: Hochschule RheinMain, Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH

Laufzeit: Oktober 2017 bis März 2018

Leitung: Prof. Josef Becker

Gefördert von: Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV)

Validierung und Weiterentwicklung des MoLa.opt-Verfahrens

Ziel des Projekts ist es, anhand von realen Anwendungsfällen, die Ergebnisse des im Projekt „MoLa.opt“ entwickelten Planungsverfahrens für alternative und flexible Bedienungsformen zu überprüfens. Damit werden die Forschungstätigkeiten der Fachgruppe Neue Mobilität im Bereich der verkehrlichen Lösungen im ländlichen Raum weiter ausgebaut.

Projektpartner: Hochschule RheinMain, Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH (OREG)

Laufzeit: Oktober 2017-Dezember 2018

Leitung: Prof. Josef Becker

Gefördert von: Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH (OREG)

Wissenschaftliche Analyse der Wirkungen des Mobilitätsprojekts „garantiert mobil!“

Im Rahmen von „garantiert mobil!“ erhalten die BürgerInnen des Odenwaldkreises eine Mobilitätsgarantie. Diese wird mithilfe des klassischen ÖPNV aber auch durch private Mitnahme und Taxomobil-Fahrten gewährleistet. Das Projekt „garantiert mobil!“ der Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH (OREG) ist im September 2017 in Betrieb gegangen. Das System basiert auf einer digitalen Vermittlungsplattform für Beförderungsleistungen, die von der OREG betrieben wird. Dabei wird vor allem die neue Angebotsform „RideSharing“ im Fokus stehen und die Auswirkungen, Akzeptanz und die Nachhaltigkeit untersucht werden. Die Einführung dieses innovativen Systems ist für Wissenschaft und Praxis in vielerlei Hinsicht neu. Deshalb möchten die HS RheinMain und die Frankfurt UAS in Kooperation mit der OREG die Einführungsphase von „garantiert mobil!“ mit wissenschaftlichen Methoden begleiten und die Prozesse sowie die Auswirkungen analysieren. Außerdem soll untersucht werden, wie das RideSharing in der Verkehrsplanung besser berücksichtigt werden kann.

Kooperationspartner: ivm GmbH; Goethe-Universität Frankfurt am Main; AStA der Frankfurt UAS

Laufzeit: Juni 2016 - Mai 2018

Leitung: Prof. Petra K. Schäfer

Gefördert von: Land Hessen

Durch die Vielzahl der Menschen, die täglich zum Campus pendeln, um dort zu arbeiten oder die Lehrveranstaltungen zu besuchen, ist die Frankfurt UAS ein erheblicher Verkehrserzeuger im Frankfurter Nordend. Ziel des Projektes ist es, das Mobilitätsverhalten der Beschäftigten und der Studierenden an der Frankfurt UAS zu evaluieren und dieses durch die Etablierung eines Mobilitätsmanagements nachhaltig und langfristig zu verändern. Durch das Mobilitätsmanagement soll die Verkehrsmittelwahl von Beschäftigten und Studierenden in Hinblick auf eine CO2-freie Hochschule positiv beeinflusst werden. Dabei stehen Elektromobilität, ÖPNV, Radverkehr, Parkraummanagement und Fußverkehr im Fokus.

2017

Laufzeit: Juni bis Dezember 2017

Leitung: Prof. Petra K. Schäfer

Zuwendungsgeber: Volkswagen Financial Services AG, Braunschweig

Abschätzung des Einflusses von Parken-Apps auf die kommunale Verkehrsplanung

Der Markt für Anwendungen auf Smartphones und anderen mobilen Endgeräten im Bereich Parken ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Unter den Anbietern befinden sich u. a. Parkhausbetreiber und Start Ups, die das Potenzial in der Parkraumbranche erkannt haben und mit innovativen Lösungen versprechen, Parkvorgänge zu vereinfachen. Darunter finden sich Anbieter von Mobile Payment (zum Bezahlen der Parkgebühr) sowie Hard- und Softwareentwickler. Bereits 2016 erstellte die FG Neue Mobilität eine Marktanalyse über aktuelle Parken-Apps.  Nachdem die Anwendungen seit einigen Jahren auf dem Markt sind, soll in diesem Forschungsprojekt geprüft werden, welche Auswirkungen die Nutzung solcher Anwendungen auf die Städte und ihre Verkehrsziele haben. Ziel des Vorhabens ist es, die verkehrsplanerische Relevanz der angebotenen Parken-Apps zu eruieren, die Bedeutung der Anwendungen auf Basis der derzeitigen Entwicklung abzuschätzen und in die zukünftige Entwicklung zu prognostizieren.

Projektpartner: Hochschule RheinMain, Regionaler Nahverkehrsverband Marburg-Biedenkopf

Laufzeit: Mai bis Oktober 2017

Leitung: Prof. Josef Becker

Gefördert von: Regionaler Nahverkehrsverband Marburg-Biedenkopf

Untersuchung der Attraktivität von Bürgerbussen am Beispiel des LK Marburg-Biedenkopf

Der demografische Wandel stellt vor allem ländlich strukturierte Regionen vor Herausforderungen bei der Mobilitätsversorgung. Eine Möglichkeit, die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern, besteht in der Einrichtung von Bürgerbussen. An fünf Beispielen im Landkreis Marburg-Biedenkopf sollen folgende Fragestellungen untersucht werden:

  • Können Bürgerbusse ein verlässliches Angebot im Rahmen des ÖPNV darstellen?
  • Wie sind die Randbedingungen zu gestalten?
  • Welche Rolle spielen dabei die spezifischen Rahmenbedingungen des ÖPNV in Hessen?
  • Wie können Bürgerbusse in der Verkehrsplanung besser berücksichtigt werden?

Kooperationspartner: Hochschule RheinMain, Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH

Laufzeit: Mai 2016-April 2017

Leitung: Prof. Josef Becker

Gefördert von: Land Hessen

Ziel des Vorhabens war es, Grundlagen für die Entwicklung eines integrierten Planungsverfahrens zur nachhaltigen Sicherung der Mobilität im ländlichen Raum zu schaffen. Das Verfahren soll die Auswahl der für das jeweilige Bedienungsgebiet optimalen Angebotsform(en) auf einfache und standardisierte Weise ermöglichen und Empfehlungen für die konkrete Ausgestaltung des Angebots geben.

Das Vorhaben hat Bedeutung auf ökonomischer (Verringerung der Kosten für Mobilität), ökologischer (Förderung des umweltfreundlichen ÖPNV) und sozialer (Sicherung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben) Ebene. Das Verfahren liefert, angesichts der schrumpfenden und alternden Bevölkerung und der zurückgehenden Finanzmittel für den ÖPNV, einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.

Folgend die Präsentationen der Abschlusskonferenz vom 25.04.2017:

1. Vortag; Thomas Busch – RMV

2. Vortrag; Josef Becker – Frankfurt UAS

3. Ergebnisse Mentimeter – Teil 1

4. Vortrag; Volker Blees/Sabrina Walther – HSRM

5. Ergebnisse Mentimeter – Teil 2

6. Vortrag; Franz Heckens – Pro Bürgerbus NRW

7. Vortrag; Peter Krämer – OREG

8. Vortrag; Timo Barwisch – plan:mobil

9. Vortrag; Michael Schramek – EcoLibro

Kooperationspartner: Regionalmanagement Nordhessen GmbH; Plug'n CHARGE GmbH; Deutsche Märchenstraße e. V.

Laufzeit: Juni 2016-Mai 2017

Leitung: Prof. Petra K. Schäfer

Gefördert von: Land Hessen

Das Ziel des Projekts ist die Erhöhung der Nutzerakzeptanz von E-Mobilität durch den Aufbau von Ladeinfrastruktur, sowie die Bereit­stellung eines E-Mobilitäts-Angebots im Freizeit- und Tourismus-Sektor. Gleichzeitig sollen hessische E-Mobilitäts-Prrodukte einem nationalen und internationalen Publikum vorgestellt werden und die Attraktivität der „Deutschen Märchenstraße“ für in- und ausländische Touristen signifikant durch die Möglichkeit, die Märchenstraße elektromobil zu erleben, gesteigert werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, soll der hessische Teil der Deutschen Märchenstraße durch den Aufbau von neun Ladepunkten für batterie­elektrische Fahrzeuge erschlossen, drei E-Pkw betrieben sowie die Analyse von Nutzerakzeptanz und -präferenzen zum bedarfs­orientierten Aufbau von Ladeinfrastruktur durchgeführt werden.

Im Projekt werden ausgereifte, in der Praxis erprobte Technologien, mit dem Show Case der Deutschen Märchenstraße zu einem innovativen Demonstrationsprojekt verbunden.

Den aktuellen Projektflyer finden Sie hier, und die Partner-Webpage zum Projekt sehen Sie hier.

Projektpartner: House of Logistics and Mobility (HOLM) GmbH, ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain), Universität Kassel, Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Laufzeit: September 2016-August 2017

Leitung: Prof. Petra K. Schäfer

Gefördert von: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Dieses Projekt schließt inhaltlich an das Projekt DieMo RheinMain (Laufzeit 2014-2016) an.

Neben der Überprüfung vorhandener Mobilitätsinnovationen, entwickelt DieMoRheinMain praxisnahe Einzeldienstleistungen für Elektromobilität und erprobt diese in konkreten Anwendungsfällen vor Ort. Um die dauerhafte Integration der Elektromobilität in die multimodalen Angebote der Region zu ermöglichen, werden die Einzeldienstleistungen zu einem integrierten Mobilitätsprodukt für die Region zusammengeführt und vernetzt.

Die Aufgabe der Frankfurt UAS besteht zum einen in der Erarbeitung neuer Erkenntnisse zum Mobilitätsverhalten der Verkehrsteilnehmer in der Region Frankfurt RheinMain. Zum anderen sollen bereits existierende e-mobile und intermodale Mobilitätsangebote hinsichtlich ihrer Erfolgsfaktoren und Hemmnisse untersucht, sowie die im Rahmen des Projekts entwickelten Einzeldienstleistungen auf ihre Nutzerakzeptanz evaluiert werden. Basierend darauf sollen Hinweise für die nachhaltige Integration von Mobilitätsinnovationen in bestehende Verkehrs- und Mobilitätssysteme, unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität, abgeleitet werden.

Kooperationspartner: Hochschule Darmstadt (h_da), ForschungsCampus FC3 – Nachhaltige Mobilität

Externe Kooperationspartner: Stadt Oberursel, Ökolife-Energie GmbH (Rödermark)

Leitung: Prof. Petra K. Schäfer

Laufzeit: April 2016 - März 2017

Gefördert von: Land Hessen

Mit dem Projekt „Move Oberursel“ soll der Einführungsprozess eines Carsharing-Angebotes auf der Basis von E-Fahrzeugen vorbereitet werden, bei dem die Energiebereitstellung über vor Ort erzeugte Solarenergie mit angeschlossener Ladeinfrastruktur erfolgt. Die externen Projektpartner, die Stadt Oberursel und die Firma Ökolife-Energie GmbH, beabsichtigen im Anschluss an das Projekt die Infrastrukturmaßnahmen aufzubauen und hierbei die Empfehlungen aus dem Vorhaben zu berücksichtigen.

Verkehrsplanerische Ansätze und Verhaltensanalysen zusammen mit einem Bürgerbeteiligungsverfahren sollen das Carsharing-Vorhaben so spezifizieren, dass es optimal an die Bedürfnisse der potenziellen Nutzerinnen und Nutzer angepasst ist. Darüber hinaus werden qualitative Daten gewonnen, die Einstellungen zur Mobilität der befragten Akteure beleuchten.

Wenn Sie in Oberursel wohnen und über 18 Jahre alt sind, können Sie sich hier an einer Umfrage zu diesem Thema beteiligen.

2016

Laufzeit: Januar bis Dezember 2016

Gefördert von: Land Hessen  

Das Vorhaben „Wirtschaftsverkehr 2.0 - Analyse und Empfehlungen für Belieferungsstrategien der KEP-Branche im innerstädtischen Bereich“ ist ein Nachfolgeprojekt des bereits 2014 durchgeführten Forschungsprojekt „Wirtschaftsverkehr in der Frankfurter Innenstadt“. Auch dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke vom Fachbereich 3 bearbeitet.

Ziel des Projekts ist es, Belieferungskonzepte unterschiedlicher Kurier-Express-Paket-(KEP) Dienstleister hinsichtlich ihrer verkehrlichen Auswirkungen zu analysieren und zu vergleichen. Hierzu werden Experteninterviews durchgeführt, Belieferungstouren begleitet und auf Basis von Verkehrserhebungen die Auswirkungen von Anlieferungsmodellen im Straßenraum untersucht. Zudem soll eine Clusterung von Stadtteilen erfolgen. Die entstandene Datengrundlage wird genutzt, um sowohl Hinweise für die KEP-Dienstleister zur Eignung unterschiedlicher Auslieferungsstrategien für die jeweiligen Stadtteiltypen zu erarbeiten, als auch Empfehlungen für die Kommunen zu einer verbesserten Integration des Anlieferungsverkehrs in den innerstädtischen Verkehr zu generieren.

Seit 2009 führt die FG Neue Mobilität eine Besucherbefragung auf dem jährlich stattfindenden Hessentag durch. Inhalte der Befragung sind die persönliche Anreise der Besucher sowie Fragen zur Elektromobilität.

Laufzeit: Oktober 2015 - September 2016

Durch die Förderung kann für das Themenfeld "Öffentlicher Personennahverkehr" ein eigenständiges Online-Angebot gestaltet werden. Dies ermöglicht den Studierenden, sich mit allen Inhalten des ÖPNV im Zusammenhang zu beschäftigen und diesen unabhängig von den auf verschiedene Semester verteilten Vorlesungen zu erlernen.

 

Kooperationspartner: House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH, ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain), Universität Kassel, Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF
Laufzeit: Juli 2014 – Juni 2016
Gefördert von: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Aufgabe des Forschungsprojekts „DieMoRheinMain“ ist es, innovative Einzeldienstleistungen für die Elektromobilität zu entwickeln und in konkreten Anwendungsfällen auf ihre Praxisfähigkeit zu testen. Aus den Einzeldienstleistungen, die in standardisierten Dienstleistungsmodulen dargestellt werden, entsteht ein integriertes Mobilitätsprodukt - Dienstleistungsverbund. Ziel ist die Förderung der Integration von E-Mobilität in die multimodalen Angebote der Region FrankfurtRheinMain und die Bereitstellung der Dienstleistungsmodule zur bundesweiten Übertragbarkeit. Die Frankfurt UAS wird im Rahmen des Projekts neue Erkenntnisse zum Mobilitätsverhalten der Verkehrsteilnehmer sowie zu infrastrukturellen und raumplanerischen Voraussetzungen in der Region FrankfurtRheinMain erarbeiten. Zusätzlich sollen die entwickelten Dienstleistungen hinsichtlich der Nutzerakzeptanz evaluiert werden, um Hinweise für die nachhaltige Integration von Mobilitätsinnovationen in bestehende Verkehrssysteme, unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität, zu entwickeln.

Weiter Informatione finden Sie hier.

Kooperationspartner: HSE AG, Fraunhofer-Institut LBF, TU-Darmstadt, NTB Technoservice, Continental Automotive und EUS
Laufzeit: Mai 2013 bis April 2016
Gefördert von: Bundesministerium für Umwelt (BMU); koordiniert vom Projektträger VDI/VDE-IT

Die Fachgruppe Neue Mobilität am FB1 der Frankfurt University of Applied Sciences führt mit der HEAG Südhessische Energie AG (HSE), dem Fraunhofer Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, der TU Darmstadt und weiteren Partnern ein gemeinsames Forschungsprojekt mit dem Namen "Well2Wheel" durch. Zentrale Forschungsfrage des Projektes wird sein, inwiefern sich die wachsende Elektromobilität zukünftig auf die Stromnetze auswirkt und wie sie sich - in Form von mobilen Speichern – steuern und in das Verteilernetz integrieren lässt. Vor allem  wird es darum gehen, ob Elektrofahrzeuge einen Beitrag zur Pufferung und Speicherung der schwankenden, regenerativen Energie leisten können – daher der Projektname „Well2Wheel“ (von der Quelle bis zum Rad). Die Frankfurt University of Applied Sciences wird in dem Projekt die sozialwissenschaftliche Begleitforschung übernehmen und sich vorwiegend mit Themen wie Nutzerakzeptanz der Elektromobilität, Mobilitätsverhalten und Projektevaluation beschäftigen. Neuer Forschungsakzent wird dabei das Ladeverhalten sein, da mithilfe von Rot-Grün-Ampelphasen den Nutzern die Verfügbarkeit von regionalen, erneuerbaren Strom signalisiert wird.

Hier geht es zur Projekthomepage mit weiterführenden Informationen.

Auftraggeber: Bundesverband Parken e. V., Köln

Laufzeit: 2015-2016

Die erarbeitete Übersicht umfasst eine ausführliche Marktrecherche im Bereich der aktuellen Parken Apps. Dies beinhaltet eine Auf- und Gegenüberstellung der unterschiedlichen Funktionen und Anwendungsbereiche, Kosten für die Nutzerinnen und Nutzer sowie eine Analyse der angesprochenen Zielgruppen. In einem weiteren Schritt wurde die Finanzierung der Apps untersucht. Ein weiterer Fokus lag darauf, die Betreiber der unterschiedlichen Anwendungen zu differenzieren und in Kategorien zu clustern. Dabei wurden unterschiedliche Business Modelle identifiziert. Auf dieser Basis entstand ein Kriterienkatalog, um die Apps nach verschiedenen Gesichtspunkten zu bewerten. Der Bericht kann auf der Seite des Bundesverbands Parken e.V. unter „Downloads“ heruntergeladen werden.

Bettina RadgenID: 5835
letzte Änderung: 21.07.2020