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Forschungsprojekte

Agentenbasierte Simulationsmodelle für Mobilitätsmuster im Rhein-Main-Gebiet zur Evaluation von Wohlfahrtseffekten verkehrlicher Maßnahmen 

Laufzeit: 24 Monate

Gefördert von: LOEWE-Exploration , Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Projektleitung: Prof. Dr. Marco Sunder, Prof. Dr. Tobias Hagen

Mit diesem LOEWE-Projekt soll am Research Lab for Urban Transport (ReLUT) der Frankfurt University of Applied Sciences eine Simulationsumgebung für Mobilitäts­verhalten erprobt werden. Im Vergleich zu den konventionellen gleichungs­basierten Rechenmodellen für Verkehrsströme soll hierbei die Heterogenität der Menschen möglichst gut abgebildet werden, um letztlich bessere Prognosen zu Nutzen bzw. Kosten (auch in Form von Zeitkosten) für verschiedene Personengruppen abgeben zu können. Somit wäre es möglich, die Wohlfahrtseffekte verkehrlicher Maßnahmen (z.B. City-Maut, Ausbau von Radwegen) bzw. Trends gruppenspezifisch abzuschätzen. Da am ReLUT besonders umfangreiche Daten zu Verkehrsströmen vorhanden sind und dort praxisorientierte Forschung und Beratung zu verkehrspolitischen Maßnahmen auf der Tagesordnung stehen, verspricht der Aufbau einer rechenintensiven Modell­umgebung hier besonders sinnvoll zu sein, um die Auswirkungen solcher Maßnahmen künftig differenzierter und umfangreicher einschätzen und letztlich einen zusätzlichen Beitrag zur gesellschaftlichen Entscheidungsfindung anbieten zu können.

Laufzeit: Juni bis August 2021

Gefördert von: Das Projekt wird aus Eigenmitteln finanziert

Projektleitung: Prof. Dr. Marco Sunder

Ansprechpartnerin:  Elisabeth Lerch, M. Eng.

„Mobilität während und nach der Corona-Krise - Erneute Analysen für Deutschland“

Mit der Corona-Pandemie änderte sich das Mobilitätsverhalten vieler Menschen. In einer ersten Studie (Juni – September 2020) wurden Verkehrsdaten aus unterschiedlichen Quellen ausgewertet, eine repräsentative Befragung von Bürger/-innen im Hinblick auf  Verkehrsmittelwahl und Kaufverhalten durchgeführt, in der diese ihr aktuelles Verhalten mit dem von „vor Corona“ bzw. dem erwarteten Verhalten „nach Corona“ vergleichen sollten, und schließlich wurden Expert/-innen aus den Bereichen Wissenschaft, Verkehrswesen und Logistik, hinsichtlich der Herausforderungen, die sich durch die Corona-Pandemie ergeben haben, interviewt. Daraus wurden Handlungsbedarfe und -empfehlungen für Verkehrspolitik und Verkehrsplanung abgeleitet. Ein Jahr später soll nun mithilfe einer zweiten Befragung der Bürger/-innen untersucht werden, wie sich Verkehrsmittelwahl und Mobilitätsverhalten tatsächlich geändert haben und was die Erwartungen für eine Zukunft „nach Corona“ sind. Gerade durch den Vergleich Geimpfter/Genesener auf der einen Seite und Ungeimpfter auf der anderen Seite, soll der Effekt der dauerhaften („post-Covid“) Verhaltensänderung abgeschätzt werden.

Integriertes technisch prozessuales Lademanagement-Konzept für die e-Automobillogistik

Laufzeit: Mai 2021 bis September 2022

Gefördert von: HessenAgentur im Rahmen der Maßnahme „Förderung der Elektromobilität“

Verbundpartner: Hochschule RheinMain, Frankenbach Automobil Logistik GmbH

Assoziierter Partner: DB Cargo Logistics

Leitung:         Gesamtprojekt: Prof. Dr.-Ing. Stefan Rusche

                        Frankfurt UAS:  Prof. Dr.-Ing. Benjamin Bierwirth

Die Automobilindustrie befindet sich im Umbruch. Striktere Emissionsvorschriften führen zu einem immer größeren Angebot von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Bisher erfolgte eine Fokussierung der Forschung für die Elektromobilität auf die Bauteilentwicklung oder die Schaffung von Ladeinfrastruktur für Endkunden. Mit zunehmenden Verkaufszahlen von E-Fahrzeugen und gleichzeitig immer globalerer Produktion ergibt sich aber auch die Notwendigkeit einer optimierten Logistik, die die spezifischen Besonderheiten der Fahrzeuge (mit Batterie oder Brennstoffzelle) berücksichtigt. Fehlerhafter Umgang damit kann zu Beeinträchtigungen der Funktionstüchtigkeit oder sogar zur Mitarbeitergefährdung, in jedem Fall aber zu Störungen des Betriebsablaufs, führen.

Ziel des Projektes eCARe ist es, die Prozesse in der Distribution und auch bei Flottenbetreibern von E-Fahrzeugen neu zu definieren. Das Handling und insbesondere die Lademanagementkonzepte müssen prozesssicher und effizient sein, um die optimale Verfügbarkeit der Fahrzeuge beim Umschlag sicherzustellen.

Triale Weiterbildung - durchlässig, digital

Laufzeit: Dezember 2020 bis November 2024

Gefördert von: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Verbundpartner: Verband Deutscher Verkehrsunternehmen – Akademie GmbH, Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, Hochschule Darmstadt, Kölner Verkehrsbetriebe AG, Rheinbahn AG, Universität Wuppertal, Hochschule Bochum

Leitung:         Gesamtprojekt: Dr. Katja Kirsten (VDV-Akademie)
                                                 Thea Wehlitz (VDV-Akademie) 

                        Frankfurt UAS:  Prof. Dr. Josef Becker

Mit dem Programm InnoVET fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit Projekte mit dem Ziel, die Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung zu steigern. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Im Rahmendes InnoVET-Projekts UpTrain entwickelt die Frankfurt University of Applied Sciences im Verbund mit mehreren Partnern zwei neue gewerblich-technische Aufstiegsfortbildungen im Bereich Mobilität. Damit soll die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung gesteigert sowie dem digitalen Wandel in der Berufswelt Rechnung getragen werden. Um den Herausforderungen im Bereich Mobilität zu begegnen wird die Qualifikation „Spezialist*innen für Elektronik/Mechatronik Mobilität“ auf DQR-Stufe 5 und die Weiterbildung „Strateg*innen Systemmanagement Mobilität“ auf DQR-Stufe 7 angestrebt. Die Umsetzung umfasst das Konzept einer trialen Weiterbildung, bei der Verkehrsunternehmen, Hochschulen und Industrie gemeinsam ein Weiterbildungsangebot entwickeln und später in Form von Lernortkooperationen in Werkstätten, Leitstellen und Hörsälen zu einer Zusammenarbeit zwischen Auszubildenden und Studierenden führt. Ein zentrales Ziel ist die Errichtung einer digitalen Mobilitätsakademie, die als digitale Lernplattform verschiedene Inhalte vereint und die Teilnehmenden durch die Aufstiegsfortbildung begleitet.

Clustering von Kfz-Mobilitätsströmen mit Hilfe von Maschinellem Lernen

Laufzeit: Mai 2021 bis Dezember 2022

Fördermittelgeber: Dieses Projekt wird aus Mitteln des Förderprogramms "Innovationen im Bereich Logistik und Mobilität" des Landes Hessen gefördert.

Leitung: Prof. Dr. Tobias Hagen

Ansprechpartner: Jonas Hamann, M. Sc.

Ein smartes kommunales Mobilitätsmanagement benötigt Informationen darüber, wie viele Kraftfahrzeuge (KFZ), welcher Gruppen von Fahrenden, mit welchem Zweck, in welche Stadtteile fahren. Umfragen zur Mobilität von Menschen sind zeit- und kostenaufwändig, oft nicht repräsentativ und nicht ausreichend aktuell und genau. Im Rahmen dieses neuen Projekts wird das Problem mithilfe von Algorithmen des maschinellen Lernens (ML) adressiert. Das Ziel liegt in der Segmentierung geografischer Bereiche in Städten und dem Clustering von KFZ-Verkehrsströmen. Damit kann ein Bild davon gewonnen werden, wohin welche „Gruppen“ (Cluster) von KFZs, warum und in welchem Umfang in bestimmte geografische Bereiche der Städte fahren. Zu diesem Zweck werden GPS-Daten von KFZ und geo-räumliche Informationen aus OpenStreetMap ausgewertet. Der Umfang der GPS-Daten ist deutlich größer als bei vorliegenden Studien, was detailliertere Analysen ermöglicht. Erstmals erfolgt eine gemeinsame Typisierung von Verkehrsströmen und geographischen Bereichen mittels ML, um der Interdependenzen Rechnung zu getragen. Zudem wird ein Modell angestrebt, das eine Überlappung der geographischen Cluster ermöglicht, d.h. die Grenzen bspw. zwischen zwei geographischen Bereichen müssen nicht „scharf“ sein, sondern können (realistischer) fließend (annähernd stetig) sein.

 

Akkurate, treffsichere und evaluierte Lösungen und Leistungen für P+R-Anlagen

Projektpartner: B2M Software GmbH, ivm GmbH, Smart City System GmbH

Laufzeit: Dezember 2020 bis November 2021

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer

Ansprechpartner: Philipp Altinsoy M.A., Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Viele Kommunen haben die Nutzung und den Ausbau von P+R-Anlagen als wirksame Maßnahme zur Reduzierung zunehmender Verkehrs- und Umweltbelastungen erkannt. Sie sind für den Umstieg vom Individualverkehr auf öffentliche Verkehrsmittel unabdingbar, weshalb sie oftmals ausgelastet sind. Diese Stellplätze werden jedoch weitestgehend nicht erfasst, sodass Informationen und Prognosen zur aktuellen Belegung der P+R-Anlagen kaum verfügbar sind. Auf besondere Situationen kann somit aktuell nicht reagiert werden.
Mit dem Forschungsprojekt „P+R Aktuell“ soll der Belegungsgrad von P+R-Anlagen digital erkannt werden. Durch ein datenbasiertes und mit Analytics-Verfahren aufbauendes Modell sollen zur optimalen und wirtschaftlichen Informationsgewinnung Daten gesammelt, analysiert und evaluiert werden. Auf den ausgewählten P+R-Anlagen wird der Ist-Zustand konventionell erhoben und die Echtzeitbelegung mit dem beschriebenen Verfahren ermittelt. Hierfür werden auf den ausgewählten Anlagen Sensortechniken installiert und die Daten über die Schnittstellen bereitgestellt.
Durch die Auswertung der Daten können weitreichende Prognosemodelle und eine Übertragbarkeit auf andere Anlagen erstellt werden.

Vollständige Erfassung und Typisierung von Falschparkern, sowie der umgebenden Gebiets- und Straßengestaltung

Projektpartner: Bliq, Fluxguide GmbH

Laufzeit: Januar 2021 bis Dezember 2021

Leitung: Prof. Dr. Tobias Hagen

Ansprechpartner: Elisabeth Lerch M. Eng., Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Das Forschungsprojekt „ParkRight“ beschäftigt sich mit dem Halten und Parken von Fahrzeugen auf Radfahrstreifen bzw. in zweiter Reihe. Diese Situation stellt derzeit für Radfahrende eine besonders hohe Gefährdung dar, da sie somit in den fließenden Verkehr ausweichen müssen. Im Vordergrund steht das übergeordnete Thema der Verkehrsdatenanalyse im Zusammenhang mit dem ruhenden Verkehr, der Straßenverkehrsordnung und dem Radverkehr.
Im Rahmen des Projektes werden Bildbefahrungsdaten genutzt, um unzulässiges Halten und Parken umfassend und nachvollziehbar zu erfassen und zu identifizieren. In diesem Zusammenhang wird eine Webanwendung entwickelt, welche die Analyseergebnisse Verkehrsplanern zukünftig zugänglich macht. So können Handlungspotenziale priorisiert werden und Wirkungszusammenhänge identifiziert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Projekts.

 

Intelligentes Laden von E-Fahrzeugen in Parkhäusern

Projektpartner: EDAG Engineering GmbH, SyroCon AG, Hubject GmbH, Intilion GmbH

Laufzeit: Januar 2021 bis Dezember 2023

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer

Ansprechpartner: Philipp Altinsoy M.A., Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Der zunehmende Verkehr und die damit verbundenen Umweltbelastungen sind die wesentlichen Herausforderungen insbesondere im urbanen Bereich. Als ein Lösungsanteil wird die Elektromobilität aktuell als der schnellste und marktfähigste Weg angenommen, um die CO2- und anderen Emissionen in Städten zu reduzieren. Um die Nutzung der Elektromobilität zu gewährleisten, muss eine grundlegende und ausreichende Ladeinfrastruktur ausgebaut werden. Ein Fokus dabei liegt auf der Errichtung von Ladeinfrastruktur in Parkhäusern.
Das Forschungsprojekt „iLaPark“ hat das Ziel der Erstellung von umfassenden wissenschaftlichen Erkenntnissen bezüglich des Ladens von E‐Fahrzeugen in Parkhäusern. Im Fokus stehen dabei die Nutzenden, deren Ladeverhalten sowie die entsprechenden Einflussmöglichkeiten in Abhängigkeit zum urbanen und strukturellen Umfeld. Es erfolgt eine Analyse und Kategorisierung von ausgewählten Parkhäusern in Abhängigkeit zu deren Nutzungsintensität und den Stadtteiltypen. Hierbei werden Ganglinien im Parkraum, aber auch das Ladeverhalten in urbanen Räumen analysiert. Mithilfe von zielgerichteten Anreizen soll die allgemeine Parkhausauslastung sowie der Verkehrsfluss optimiert werden.

 

Fördermittelgeber: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Praxispartner: Stadt Eltville, Gewobau Gesellschaft für Wohnen und Bauen Rüsselsheim mbH, Stadt Rüsselsheim, Carré Mobility u.a.

Laufzeit: Juli 2020 bis Dezember 2020

Leitung:  Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer

Ansprechpartnerin:  Franziska Weiser, M. Eng, Wissenschaftliche Mitarbeiterin 

Umweltmobilitätshub - Potenzialanalyse einer Plattform zur Integration von eCar-Sharing, Fahrgemeinschafts- und Mitbring-Funktionen

Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Potentialen einer neuen umweltfreundlichen Mobilitätslösung, die speziell auf die Bedürfnisse von Quartieren im suburbanen Raum (wie z. B. dem Großen Frankfurter Bogen) ausgerichtet ist. Um eine umweltfreundlichere Mobilität zu schaffen, sind die klassischen Verkehrsträger in den vergangenen Jahrzehnten zwar zunehmend durch neue Antriebstechnologien (batterieelektrisch, Brennstoffzelle, usw.) und neue Mobilitätsangebote, wie z. B. Car-Sharing (stationsbasiert oder Free-Floating), Ride-Sharing und digital unterstützte Lieferdienste, ergänzt worden. Allerdings fokussieren sich nahezu alle der in diesem Feld aktiven Mobilitätsanbieter ausschließlich auf den urbanen Raum, wo bereits eine Vielzahl an Mobilitäts- und Versorgungsmöglichkeiten besteht, nicht aber auf den suburbanen Raum, in dem die Herausforderungen für die Bewohner häufig größer sind.

Die Fachgruppe Neue Mobilität beschäftigt sich im Rahmen dieses Projektes mit einer neuen Mobilitätslösung, die eine Antwort auf die speziellen Herausforderungen des suburbanen Raums sein könnte. Sie verbindet über eine digitale Plattform elektrisches Car-Sharing mit sozialen Komponenten wie einer Fahrgemeinschafts- und Mitbring-Funktion. In diesem Rahmen sollen wirtschaftliche, soziale und rechtliche Faktoren genauso wie das Einsparpotential von Emissionen in Bezug auf die Umsetzbarkeit betrachtet werden. Die interdisziplinäre Analyse wird so aufgearbeitet, dass deren praktische Anwendung räumlich übertragbar ist.

Datenmodellierung für den Einsatz von autonomen Kleinbussen im ländlichen Raum zum kombinierten Transport von Personen und Gütern

Projektpartner: Hochschule Hannover, Fachbereich Wirtschaft & Informatik (Prof. Dr. Christoph von Viebahn)

Laufzeit: Oktober 2020 bis September 2021

Leitung: Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke

Ansprechpartner: Steffen Henninger, M. Sc. Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Förderrichtlinie Mobilitätsfonds („mFUND“)

Die Einführung flexibler Bedienungsformen im ländlichen Raum bietet vor allem im Bereich nachfrageorientierter Angebote ein großes
Potenzial. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Kombinom – Datenmodellierung für den Einsatz von autonomen Kleinbussen im ländlichen Raum
zum kombinierten Transport von Personen und Gütern“ wird eine Potenzialanalyse für den Einsatz von autonomen Kleinbussen im ländlichen Raum zum kombinierten Transport von Personen und Gütern erstellt. Durch den kombinierten Ansatz steht das Fahrzeug in Zeiten geringer Personentransportnachfrage (Nebenverkehrszeit und Schwachverkehrszeit) grundsätzlich auch für anderweitige Transportaufgaben zur Verfügung, wodurch ökologische und ökonomische Einsparungspotenziale (Synergien) realisiert werden können. Das autonome Fahren ermöglicht in diesem Zusammenhang eine zusätzliche Kostenreduzierung durch die Verringerung der Personalkosten.
Ziel des Projekts ist die Zusammenstellung der Daten für eine Potenzialanalyse bezüglich des Nutzens einer Simulationsstudie zur Identifikation von räumlichen, zeitlichen und wirtschaftlichen Potenzialen autonomer Kleinbusse im ländlichen Raum.

ZUKUNFT.DE - Zustellverkehre kundenorientiert, nachhaltig, flexibel und transparent. Durch EmissionsfreiheitTeilvorhaben Qualitative Analysen, Nutzerakzeptanz und Strategische Handlungsempfehlungen

Verbundpartner: hySOLUTION GmbH, Daimler AG, DPD Deutschland GmbH, e-mobil BW GmbH, Fraunhofer IAO, General Logistics Systems Germany GmbH & Co. OHG, GO! Express&Logistics Hamburg AG, Hermes Germany GmbH, Kühne Logistics University, Stromnetz Hamburg GmbH, UPS Deutschland S.a.r.l. & Co. OHG, Volkswagen AG

Assoziierte Partner: EnBW Energie-BW AG, Hess. Ministerium f. Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Mercedes-Benz Leasing GmbH, Volkswagen Leasing GmbH

Laufzeit: Januar 2018-Dezember 2020

Leitung: Prof. Petra K. Schäfer

Gefördert von: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Mit dem Einsatz von elektromobilen Vorserienfahrzeugen aus dem Bereich Lieferverkehr sollen im Projekt ZUNKUNF.DE Fahrzeugkonzepte erprobt und praktische Erkenntnisse erlangt werden. Darüber hinaus sollen Implementierungskonzepte erarbeitet werden, die die Integration von E-Fahrzeugen in die Flotten der KEP-Unternehmen analysieren, unterstützen und systematisch aufbereiten. Ein wichtiges Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Validierung von Modellen zur Skalierbarkeit der Fahrzeugintegration in bestehende Flotten.

Aufgaben der Frankfurt UAS:

  • wissenschaftliche Begleitforschung
  • Analyse und Evaluation der Prozesse auf Basis von qualitativen Erhebungen
  • Umweltbilanzierung der Elektrifizierung von KEP-Flotten auf kommunaler Ebene
  • Ableitung strategischer Handlungsempfehlungen

Gefördert von: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „Stadt-Land-Plus“

Verbundpartner: TU Darmstadt, Hochschule Heilbronn, Stadt Hanau, Spessart Tourismus und Marketing GmbH, Regionalpark Ballungsraum RheinMain GmbH

Laufzeit: Februar 2020 bis Januar 2025

Leitung: Gesamtprojekt: Prof. Dr.-Ing. Jörg Dettmar, TU Darmstadt
                Teilprojekt Frankfurt UAS: Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer

Ansprechpartnerin:  Dana Stolte, M. Eng., wiss. Mitarbeiterin

Nachhaltiges Tourismuskonzept für Hanau und den westlichen Teil des Main-Kinzig-Kreises im Kontext des Regionalparks RheinMain – NaTourHuKi

Das Verbundvorhaben beschäftigt sich mit der Entwicklung einer nachhaltigen Tourismusstrategie für den Landschaftsraum „Kinzigtal“ von Hanau bis Steinau an der Straße im Main-Kinzig-Kreis. Die Nachfrage regionaler Erholungsmöglichkeiten und anderer Tourismusangebote in der Region bis hin zum Spessart wird sich in den nächsten Jahrzehnten erheblich steigern. Dies ist eine Konsequenz der wachsenden Bevölkerung im Ballungsraum Rhein-Main und vor allem auch in der Stadt Hanau. Regionaler Tourismus ist bundesweit stark im Aufschwung und bietet auch für diesen Raum größere ökonomische Chancen. Das Vorhaben will hierzu belastbare Prognosen, nutzbare Potentiale und mögliche Perspektiven entwickeln.

Durch das Kinzigtal laufen wichtige Verkehrsinfrastrukturen, die Hanau am Ballungsraumrand mit dem ländlichen Raum bis in den Spessart verbinden. Schon heute gibt es allerdings hier auch erhebliche Konflikte. Die Fachgruppe Neue Mobilität beschäftigt sich im Rahmen des Projektes mit einer tourismusbezogenen Verkehrsanalyse aller Verkehrsträger in Hanau und dem westlichen Main-Kinzig-Kreis. Dabei werden insbesondere der Fuß- und Radverkehr sowie der ÖPNV analysiert. Bei einer Potenzialanalyse sollen mögliche Umsetzungsprojekte stets mit einem Fokus auf verkehrsmittelübergreifende Angebote beurteilt werden. Im Rahmen des Projektes liegt der Schwerpunkt besonders im Bereich der Nahmobilität, ergänzt durch elektromobile Angebote.

Weitere aktuelle Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Homepage www.natourhuki.de.

Laufzeit: Juni – Oktober 2020

Fördermittelgeber: Das Projekt wird aus Eigenmitteln finanziert.

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer

Ansprechpartnerin: Dana Stolte, M.Eng.

Für diesen Pilotversuch wurden an fünf ausgewählten Park+Ride-Anlagen in München die Einstellbedingungen geändert, um neben dem klassischen Park+Ride mit dem ÖPNV auch Park+Bike zuzulassen. Damit ist es nun möglich, mit einem dort stehenden Fahrrad, anstatt mit dem ÖPNV, weiter zu fahren. Die ausgewählten Standorte liegen unterschiedlich weit entfernt von der Münchener Innenstadt. Die Weiterfahrt ist mit einem privaten, dort abgestellten Fahrrad, oder mit einem Leihrad der Münchner Verkehrsgesellschaft möglich.

Die Idee ist, für Pendlerinnen und Pendler, denen die gesamte Strecke von der Wohnung zur Arbeit mit dem Fahrrad zu weit ist, eine zusätzliche Anfahrtmöglichkeit zu schaffen. Im Gegensatz zu Park+Ride-Anlagen müssen Anlagen, die ausschließlich Park+Bike dienen, nicht unmittelbar in Bahnhofsnähe liegen. Dadurch ergeben sich neue Standortmöglichkeiten.

Der Pilotversuch wird vom ReLUT wissenschaftlich begleitet. Dazu werden Nutzerinnen und Nutzer von Park+Ride-Anlagen mithilfe einer Online-Befragung zur ihrer Meinung und ihrem Nutzungsverhalten befragt. Dabei geht es u.a. um die Bewertung der Fahrradabstellanlagen bzw. der Leihradstationen. Außerdem werden die Distanzen, die mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, sowie  typische Ziele der Radfahrenden erfragt. Diese Informationen sollen in zukünftigen Planungen von Park+Bike-Anlagen einfließen.

Weitere Informationen zum Pilotversuch Park+Bike.

Pressemitteilung zum Projektstart Park+Bike 1.7.2020

Laufzeit: Mai 2020 –  Dezember 2020

 

Projektpartner: Hochschule Darmstadt (Konsortialführer)

Projekthomepage: bei der Hochschule Darmstadt

Fördermittelgeber: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Ansprechpartner: Prof. Dr. Axel Wolfermann (h_da)Prof. Dr. Johanna Bucerius (h_da)  und  Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke (FRA UAS) 

Lieferrad-DA – Lastenradbelieferung für Darmstadt

Problemstellung

In der aktuellen Situation der Corona-Krise sind diese Liefernetzwerke robust und wickeln dieser Tage (April 2020) ähnliche Mengen wie vor Weihnachten ab. Die (großen!) Internethändler profitieren überdurchschnittlich von der Krise; insbesondere system-unkritische Einzelhändler in den Städten und Gemeinden mussten für den Publikumsverkehr schließen und bieten – zum Teil – einen rudimentären, selbst organisierten Lieferdienst an. Dies wird in Darmstadt durch den Fahrradhersteller Riese & Müller gestützt, der Miet-Lastenräder genau für diese Zielgruppe anbietet. Weiterhin werden in Darmstadt durch das Projekt Heinerbike vier Lastenräder kostenlos zum Verleih angeboten. Das Start-up Sigo bietet Lastenräder zum Verleih an festen Stationen an.

Im Zuge der Corona-Krise sind viele Einzelhändler in den Innenstädten gegenüber Internet-Konzernen aufgrund der Schließung der Läden für den Publikumsverkehr stark benachteiligt. Dennoch können diese Einzelhändler noch viel eher und vor allem nachhaltiger einen „same day delivery“-Ansatz umsetzen: Die Ware ist bereits in der Stadt und muss lediglich zum Kunden. Nachhaltigkeit durch die Einsparung von Emissionen und die Förderung regionaler Lieferstrukturen stehen im Vordergrund.

Projektziel

Prototypischer Aufbau eines Radbelieferungsdienstes durch Integration lokaler Einzelhändler und aktueller Lastenradlösungen in Darmstadt. Empirische Begleitforschung zur Akzeptanz eines solchen Lieferdienstes durch Lieferanten (Einzelhändler), Radkuriere und Kunden.

Durchführung

Das Projekt gliedert sich in folgende Arbeitspakete:

1. Aufbau des Belieferungssystems mit dem Pilotlieferanten Spargelhof Merlauf

a. Bestellwesen, Tourenplanung und Mikro-Depots

b. Lastenräder und Personal

2. Erweiterung des Belieferungssystems durch eine breite Basis an Kunden und Händlern

a. Einbindung weiterer Einzelhändler

b. Kommunikation und Marketing

c. Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren

3. Rechtliche Fragen

4. begleitende Forschung

a. Datenerhebung und Akteursverständnis

b. Kostenanalyse

c. Ökobilanzierung

d. Übertragbarkeit

Laufzeit: Mai 2020 bis Dezember 2020

Leitung: Prof. Kai-Oliver Schocke

Gefördert von: Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

LastMileTram 3

Das Forschungsprojekt „LastMileTram 3+4“ beginnt im Mai 2020 und befasst sich mit der Simulation eines großflächigen Einsatzes einer Lastentram für den urbanen Transport von Gütern. Der Fokus liegt hierbei auf der Paketzustellung. Die in dem vorangegangenen Projekt erlangten Ergebnisse werden simuliert, um Auswirkungen des geplanten Zustellprozesses auf das urbane Logistiksystem identifizieren zu können.

Laufzeit: Juli 2020 –  Juni 2023

 

Projektpartner: Fluxguide Ausstellungssysteme GmbH, Bliq

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Ansprechpartner:  Prof. Dr. Tobias Hagen  und   Dr. Sabine Scheel-Kopeinig

start2park – Parksuche erfassen, verstehen und prognostizieren

Smarte Nutzung von Trackingdaten zur Entwicklung eines Erklärungs- und
Prognosemodells für die Parksuchdauer

Problemstellung

Bei der Kalkulation der Reisezeit durch Navi-Apps wird die MIV-Parksuchzeit vernachlässigt. Durch deren Vernachlässigung erscheint die Attraktivität des MIV im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln höher als sie tatsächlich ist. Eine Implementierung der Parksuchzeit in Navi-Apps könnte unnötigen Parksuchverkehr reduzieren. Damit verbunden wären Entlastungen in den Bereichen Emissionen, Verkehrsmenge und Reisezeit. Zudem zeigt die wissenschaftliche Literatur, dass die Parksuchzeit bisher nicht überzeugend erhoben wurde.

Projektziel

Entwicklung eines Erklärungsmodells für die Parksuchdauer, um Stellschrauben für die Verkehrsplanung zu identifizieren. Entwicklung eines Prognosemodells für die Parksuchdauer, um Realtime-Prognosen der Parksuchzeit in Navi-Apps zu implementieren.

Durchführung

Die Trackingdaten werden App-gestützt mit der Hilfe von Testfahrern erhoben. Einige Fahrten werden begleitet und für qualitative Interviews genutzt. Der erhobene Daten-Pool wird mit vorhandenen Big Data kombiniert. Es werden mittlere Parksuchzeiten nach Stadtteiltypen und Zeiten ermittelt. Im Anschluss erfolgt - basierend auf einer großen Strichprobe von Trackingdaten, die ca. 6% aller Verkehrsteilnehmer in Deutschland enthält - eine Hoch­rechnung. Mittels statistischer Analysen wird die Parksuchdauer durch mögliche Determinanten (z.B. Verkehrsdichte, Datum, Uhrzeit etc.) erklärt (Erklärungsmodell). Mit Hilfe von Methoden des maschinellen Lernens wird ein Prognosemodell erstellt, mit denen Realtime-Prognosen durchgeführt werden können. Alle erhobenen Daten und berechneten Werte werden dokumentiert und anschließend auf der mCLOUD veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseit http://www.start2park.com

Hier finden Sie die Pressemitteilung zum Projektauftakt start2park vom 1.7.2020.

Laufzeit: 01.11.2019-07.02.2020

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Ansprechpartner: Prof. Kai-Oliver Schocke

Drohnenflug-Test zwischen Gernsheim und Darmstadt

Mit dem Projekt ProGeDa erforscht das ReLUT erstmalig Drohnen als Ersatztransportmittel zum PKW, eingesetzt für den Transport von Probenmaterial des Pharmaziekonzerns Merck. Kernaufgabe des Projekts ist es, den Transportfall  werksübergreifend zu evaluieren und daraus ein langfristiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Dabei werden viele Aspekte berücksichtigt, z. B. Transportgeschwindigkeit, Nachhaltigkeit, Kosten und Flexibilität. In Kooperation mit der Wingcopter GmbH und der Merck KGaA fliegen mit wissenschaftlicher Begleitung seitens des ReLUT vom 13. bis 24. Januar 2020 Pigmentproben aus dem Merck-Werk in Gernsheim zum Labor in Darmstadt über öffentlichem Grund.

Laufzeit: August 2019 bis Juli 2021

Projektpartner: SimPlan AG, Hanauer Straßenbahn GmbH (HSB), Hanauer Infrastruktur Service (HIS)

Fördermittelgeber: Dieses Projekt (HA-Projekt-Nr.: 767/19-87) wird aus Mitteln des Förderprogramms "Elektromobilität in Hessen" gefördert.

Projektleitung: Prof. Dr. Josef Becker

Ansprechpartner: Gérôme Löw, M.Eng.

SimCityNet

Ziel des Projekts ist die Erstellung eines digitalen Zwillings zur Konzeption und Bewertung von E-Fahrzeugen in kommunalen Flotten. Mit dem Zwilling können unterschiedliche betriebliche Szenarien untersucht und bewertet werden. Die HSB plant konkret mit Hilfe des digitalen Zwillings die Einsatzmöglichkeiten alternativ angetriebener Omnibusse im Liniennetz zu untersuchen und festzustellen. Im Fokus stehen die Reichweite der Omnibusse im Abgleich mit den täglich zurückzulegenden Leistungskilometern sowie das Erfordernis und die Verortung entsprechender Ladeinfrastrukturen.

Die Ergebnisse werden Verkehrsplanern und Fahrdienstleistern dann in übersichtlicher Form als Entscheidungsgrundlage präsentiert. Zu den präsentierten Ergebnissen gehören die Auslastung einzelner Fahrzeuge, die resultierenden Betriebszeiten, die Beanspruchung der Ladeinfrastruktur im zeitlichen Verlauf, Lastaufnahme (Kilowatt) im zeitlichen Verlauf sowie ggf. weitere in der Spezifikationsphase festgelegte Ergebnisgrößen.

Laufzeit: April bis Dezember 2019

Leitung: Dr.-Ing. Dominic Hofmann

Gefördert von: Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

DeinDepot

Ziel des Vorhabens ist die Erstellung einer umfassenden Potenzialanalyse zur Umsetzung eines zentralen Depots mit einer umweltfreundlichen und gebündelten Auslieferung von Paketen auf der letzten Meile. Dabei stehen planerische, wirtschaftliche aber auch rechtliche Faktoren im Vordergrund. Die interdisziplinäre Potenzialanalyse wird so aufgearbeitet, dass dessen praktische Anwendung räumlich übertragbar ist. Des Weiteren soll, in einem geplanten Anschlussprojekt, die Umsetzung des Vorhabens anhand eines Beispielquartiers realisiert werden.

Das Projektkonsortium der Frankfurt UAS besteht aus den leitenden Mitgliedern des ReLUT sowie aus Domenik Wendt, der seine fachliche Expertise aus dem juristischen Bereich in das Projekt einbringen wird. Praxispartner ist der Bundesverband der Kurier-Express-Post Dienste e.V. (BdKEP).

Hier finden Sie aktuelle Ergebnisse zum Thema Amazon Prime Lieferverkehre aus dem Forschungsprojekt "DeinDepot".

Scheel-Kopeinig, S. u. T. Hagen (2020): Neue Zustellformen müssen Prime-Kunden begeistern. In: Lebensmittelzeitung Ausgabe 09 vom 28. Februar 2020, S. 60.

Hofmann, D., T. Hagen, P. Schäfer, O. Schocke, D. Wendt, F. Bergold, S. Scheel-Kopeinig, D. Stolte, S. Steinpilz (2020): Potentialanalyse einer gebündelten Paketzustellung. Interdisziplinäre Forschung des Research Lab for Urban Transport (ReLUT). In: Transforming Cities 2/2020, S. 78-81.

T. Hagen, Schäfer, P., Schocke, O., Wendt, D, Bergold, F., Hofmann, D., Scheel-Kopeinig, S., Stolte, D., Steinpilz, S. (2020): Potenzialanalyse zur Umsetzung eines zentralen Depots mit dem Ziel einer umweltfreundlichen und gebündelten Auslieferung von Paketen auf der letzten Meile [KURZVERSION].

T. Hagen, Schäfer, P., Schocke, O., Wendt, D, Bergold, F., Hofmann, D., Scheel-Kopeinig, S., Stolte, D., Steinpilz, S. (2020): Potenzialanalyse zur Umsetzung eines zentralen Depots mit dem Ziel einer umweltfreundlichen und gebündelten Auslieferung von Paketen auf der letzten Meile. Abschlussbericht.

Laufzeit: März bis Mai 2019

Leitung: Prof. Tobias Hagen

Gefördert von: Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Diesel-Fahrverbote in Frankfurt am Main – potentieller volkswirtschaftlicher Schaden

Der Fokus des Vorhabens liegt auf den potenziellen volkswirtschaftlichen Auswirkungen eines Fahrverbots für bestimmte Dieselfahrzeuge.

Im Vordergrund der Analyse stehen dabei primär die Betroffenen, welche von außerhalb in die Stadt Frankfurt ein- und ausfahren. Als Zielgruppen sind hierbei beispielsweise Arbeitnehmer/-innen und Handwerker/-innen und der Einzelhandel zu nennen.

Verbundpartner: Verkehrsgesellschaft Frankfurt, Hermes, HOLM GmbH, Klimabündnis Frankfurt

Laufzeit: Oktober 2018 bis Dezember 2019

Leitung: Prof. Kai-Oliver Schocke

Gefördert von: Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

LastMileTram 1+2

Das Forschungsprojekt „LastMileTram 1+2“ lief von Oktober 2018 bis Dezember 2019 und befasste sich mit der Belieferung der Innenstadt durch Integration des Schienennetzes, speziell dem der Straßenbahn. Der Fokus lag hierbei auf der Paketzustellung. In dem Projekt wurde mithilfe eines Pilotversuchs die technische Machbarkeit dieses Zustellprozesses untersucht. Eine Standortanalyse untersuchte das Straßenbahnnetz hinsichtlich geeigneter Stationen zum Ein-, Aus- und Umladen. Für einen effizienten Transport wurden standardisierte Transportboxen entwickelt. Eine Kostenberechnung zeigte die Kosten auf, die durch diesen Zustellprozess entstehen. Mit einer CO2-Berechnung konnten Umweltauswirkungen dargelegt werden.

Den Abschlussbericht finden Sie hier.

Verbundpartner: Prof. Oliver Schocke, Frankfurt UAS, Fb 3House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH

Laufzeit: April 2018 bis Oktober 2019

Leitung: Prof. Petra K. Schäfer

Gefördert von: Land Hessen

Emissionsarme Wirtschaftsverkehre in FrankfurtRheinMain (EWV-FRM)

Ziel des Projektvorhabens ist die Verknüpfung von Wirtschaftsverkehr, speziell der City-Logistik, und Elektromobilität. Der Schwerpunkt der Untersuchung liebt dabei auf dem Nachweis der Praxis- und Alltagstauglichkeit elektronisch betriebener Transportmittel (Elektroautomobile, e-bikes, Drohnen, Paketroboter etc.) in Paketliefer- und Baustellenverkehren der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Damit liegt der Fokus auf güterbezogenen Wirtschaftsverkehren. Mit der Koordination von flächendeckenden Pilot- und Demonstrationsmaßnahmen in den Städten Frankfurt am Main, Darmstadt und Offenbach am Main trägt das beantragte Projekt nicht nur zur Erkenntnis über die Funktionalität der Elektromobilität im erwähnten Anwendungsraum bei, sondern leistet auch einen Beitrag zur Entlastung von Schadstoffemissionen in Innenstädten.

Assoziierte Projektpartner: Städte Frankfurt am Main, Fulda und Köln

Laufzeit: März 2018 bis Februar 2019

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Petra K. Schäfer

Gefördert von: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Entwicklung von übertragbaren Erhebungsmethoden unter Berücksichtigung innovativer Technologien zur Parkraumdatengenerierung und Digitalisierung des Parkraums

Im Projekt wird ein übertrag-  und erweiterbares Konzept zur Digitalisierung des Parkraums erarbeitet. Zunächst werden die vorhandenen Daten digitalisiert und geografisch verortet. So entsteht ein digitales Geoinformationssystem (GIS) über den Ist-Zustand des Parkraums in den assoziierten Partnerkommunen. Anschließend entsteht ein Katalog mit Methoden und Technologien, die bei der Erhebung der fehlenden Daten hilfreich sein können. Am Ende des Projekts wird ein Konsortium zusammengestellt, das in einem Anschlussprojekt diese Methoden und Technologien umsetzen wird, um den gesamten Parkraum in den Partnerkommunen zu digitalisieren und damit den kommunalen Planern die Möglichkeit zu geben, ein konzeptionelles Parkraummanagement, basierend auf einer umfassenden Datenlage in die Verkehrsentwicklungspläne zu integrieren.

Den Abschlussbericht finden Sie hier.

 

Laufzeit: Januar bis Dezember 2016

Gefördert von: Land Hessen

Ziel des Projekts ist es, Belieferungskonzepte unterschiedlicher Kurier-Express-Paket-(KEP) Dienstleister hinsichtlich ihrer verkehrlichen Auswirkungen zu analysieren und zu vergleichen. Hierzu werden Experteninterviews durchgeführt, Belieferungstouren begleitet und auf Basis von Verkehrserhebungen die Auswirkungen von Anlieferungsmodellen im Straßenraum untersucht. Zudem soll eine Clusterung von Stadtteilen erfolgen. Die entstandene Datengrundlage wird genutzt, um sowohl Hinweise für die KEP-Dienstleister zur Eignung unterschiedlicher Auslieferungsstrategien für die jeweiligen Stadtteiltypen zu erarbeiten, als auch Empfehlungen für die Kommunen zu einer verbesserten Integration des Anlieferungsverkehrs in den innerstädtischen Verkehr zu generieren.

Laufzeit:  Juli bis Dezember 2014

Gefördert von: Land Hessen

Dieses Forschungsvorhaben zum Frankfurter Wirtschaftsverkehr wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke vom Fachbereich 3 sowie mit inhaltlicher Unterstützung durch die Stadt Frankfurt und der IHK Frankfurt am Main durchgeführt. Ziel des Projekts ist der Aufbau einer Datengrundlage zum Wirtschaftsverkehr in der Innenstadt von Frankfurt, welche es ermöglicht, Defizite in der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur zu identifizieren. Hintergrund sind die in der Frankfurter City vermehrt auftretenden Engpässe bei Anlieferungsprozessen, wodurch es immer wieder zu Nutzungskonflikten zwischen den Verkehrsteilnehmern kommt. Die Datengrundlage basiert zum einen auf Verkehrsbeobachtungen in einem Pilotgebiet in der Frankfurter Innenstadt und zum anderen auf Interviews mit Unternehmen aus der Logistikbranche. Ausgehend von den  ausgewerteten Verkehrs- und Mobilitätsdaten soll ein Katalog an verkehrsplanerischen Maßnahmen entwickelt werden, welche zu einer verbesserten Nutzung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur und zur Aufhebung von Engpässen bei den Logistik‐Prozessen beitragen sollen.

Projekt Jahr
LOEWE-Schwerpunkt „Infrastruktur-Design-Gesellschaft: Designforschung in Mobilitätssystemen zur Entwicklung multimodaler und umweltfreundlicher Mobilität im Ballungsraum Rhein-Main“ seit 2018
Analyse der Akzeptanz von akteursübergreifenden Cargo Community Systemen (CCS) in der Luftfracht seit 2017
Luftfracht: Informationsaustausch zur besseren Steuerung CargoCity FRA 2014
Luftfracht: Benchmarking Verkehrsleistung CargoCity FRA 2014
DieMo RheinMain Entwicklung von innovativen Einzeldienstleistungen für die Elektromobilität sowie Untersuchung ihrer Praxisfähigkeit in konkreten Anwendungsfällen 2014-2016
SimFö – Simulation universeller & adaptiver Fördertechnik 2015
Sozialwissenschaftliche und ökologische Begleitforschung (Modellregion Phase 2) 2012-2015
Logistikatlas Hessen 2014
ReLUTID: 5559
letzte Änderung: 07.12.2021