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Forschungsprojekte

Laufzeit: Juni – Oktober 2020

Fördermittelgeber: Das Projekt wird aus Eigenmitteln finanziert.

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer

Ansprechpartnerin: Dana Stolte, M.Eng.

Für diesen Pilotversuch wurden an fünf ausgewählten Park+Ride-Anlagen in München die Einstellbedingungen geändert, um neben dem klassischen Park+Ride mit dem ÖPNV auch Park+Bike zuzulassen. Damit ist es nun möglich, mit einem dort stehenden Fahrrad, anstatt mit dem ÖPNV, weiter zu fahren. Die ausgewählten Standorte liegen unterschiedlich weit entfernt von der Münchener Innenstadt. Die Weiterfahrt ist mit einem privaten, dort abgestellten Fahrrad, oder mit einem Leihrad der Münchner Verkehrsgesellschaft möglich.

Die Idee ist, für Pendlerinnen und Pendler, denen die gesamte Strecke von der Wohnung zur Arbeit mit dem Fahrrad zu weit ist, eine zusätzliche Anfahrtmöglichkeit zu schaffen. Im Gegensatz zu Park+Ride-Anlagen müssen Anlagen, die ausschließlich Park+Bike dienen, nicht unmittelbar in Bahnhofsnähe liegen. Dadurch ergeben sich neue Standortmöglichkeiten.

Der Pilotversuch wird vom ReLUT wissenschaftlich begleitet. Dazu werden Nutzerinnen und Nutzer von Park+Ride-Anlagen mithilfe einer Online-Befragung zur ihrer Meinung und ihrem Nutzungsverhalten befragt. Dabei geht es u.a. um die Bewertung der Fahrradabstellanlagen bzw. der Leihradstationen. Außerdem werden die Distanzen, die mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, sowie  typische Ziele der Radfahrenden erfragt. Diese Informationen sollen in zukünftigen Planungen von Park+Bike-Anlagen einfließen.

Weitere Informationen zum Pilotversuch Park+Bike.

Pressemitteilung zum Projektstart Park+Bike 1.7.2020

Laufzeit: Juni – September 2020

Fördermittelgeber: Das Projekt wird aus Eigenmitteln finanziert.

Projektleitung: Prof. Dr. Tobias Hagen

Ansprechpartnerin:  Elisabeth Lerch, M.Eng.

Verkehrswende trotz Pandemie? Mobilität und Logistik während und nach der Corona-Krise

Problemstellung

In den vergangenen Jahren führte die Politik vermehrt Maßnahmen durch, um Emissionen (CO2, Feinstaub, NO2 etc.) zu reduzieren. Mit der angestrebten Verkehrswende sollen emissionsarme Verkehrsmittel, wie z. B. das Fahrrad oder der öffentliche Personennahverkehr, gegenüber dem Pkw bevorzugt werden. Durch den Ausbau der Radinfrastruktur, attraktive ÖV-Angeboten u.v.m. konnte bereits ein Umdenken und ein umweltfreundlicheres Mobilitätsverhalten bei vielen Verkehrsteilnehmenden erreicht werden. Durch die Corona-Pandemie hat sich das Mobilitätsverhalten jedoch signifikant geändert. Umfragen und Verkehrszahlen zeigen, dass viele Menschen den ÖV nicht mehr nutzen und der Pkw wieder an Beliebtheit gewinnt.

Auch auf den Logistik-Bereich hat die die Corona-Pandemie Auswirkungen. Das Kaufverhalten der Bürgerinnen und Bürger hat sich durch die Krise verändert. Dies hatte im Logistik-Bereich zunächst starke Nachfrageschwankungen zur Folge. Für den lokalen Handel und für die KEP-Dienstleister sind auch darüber hinaus neue und ggf. langfristige Herausforderungen entstanden.

Projektziel

Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Verkehrspolitik und die Verkehrsplanung.  

Durchführung

In der Studie werden zum einen existierende Verkehrsdaten aus unterschiedlichen Quellen ausgewertet, die das veränderte  Mobilitätsverhalten während der Corona-Pandemie und im Zeitverlauf wiederspiegelt. Des Weiteren wird eine quantitative Befragung der Bürgerinnen und Bürger zur Verkehrsmittelwahl sowie zum Kaufverhalten (lokaler Handel, eCommerce etc.) vor, während und nach Corona durchgeführt. Mithilfe von Experten-Interviews aus den Bereichen Wissenschaft, Verkehrswesen und Logistik werden die Herausforderungen, die sich durch die Corona-Pandemie ergeben haben, analysiert und der daraus entstandene Handlungsbedarf abgeleitet. Auf Grundlage der Verkehrsdaten und der Befragungen werden mögliche Handlungsempfehlungen für die Verkehrspolitik und Verkehrsplanung formuliert.

Laufzeit: Mai 2020 –  Dezember 2020

 

Projektpartner: Hochschule Darmstadt (Konsortialführer)

Projekthomepage: bei der Hochschule Darmstadt

Fördermittelgeber: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Ansprechpartner: Prof. Dr. Axel Wolfermann (h_da)Prof. Dr. Johanna Bucerius (h_da)  und  Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke (FRA UAS) 

Lieferrad-DA – Lastenradbelieferung für Darmstadt

Problemstellung

In der aktuellen Situation der Corona-Krise sind diese Liefernetzwerke robust und wickeln dieser Tage (April 2020) ähnliche Mengen wie vor Weihnachten ab. Die (großen!) Internethändler profitieren überdurchschnittlich von der Krise; insbesondere system-unkritische Einzelhändler in den Städten und Gemeinden mussten für den Publikumsverkehr schließen und bieten – zum Teil – einen rudimentären, selbst organisierten Lieferdienst an. Dies wird in Darmstadt durch den Fahrradhersteller Riese & Müller gestützt, der Miet-Lastenräder genau für diese Zielgruppe anbietet. Weiterhin werden in Darmstadt durch das Projekt Heinerbike vier Lastenräder kostenlos zum Verleih angeboten. Das Start-up Sigo bietet Lastenräder zum Verleih an festen Stationen an.

Im Zuge der Corona-Krise sind viele Einzelhändler in den Innenstädten gegenüber Internet-Konzernen aufgrund der Schließung der Läden für den Publikumsverkehr stark benachteiligt. Dennoch können diese Einzelhändler noch viel eher und vor allem nachhaltiger einen „same day delivery“-Ansatz umsetzen: Die Ware ist bereits in der Stadt und muss lediglich zum Kunden. Nachhaltigkeit durch die Einsparung von Emissionen und die Förderung regionaler Lieferstrukturen stehen im Vordergrund.

Projektziel

Prototypischer Aufbau eines Radbelieferungsdienstes durch Integration lokaler Einzelhändler und aktueller Lastenradlösungen in Darmstadt. Empirische Begleitforschung zur Akzeptanz eines solchen Lieferdienstes durch Lieferanten (Einzelhändler), Radkuriere und Kunden.

Durchführung

Das Projekt gliedert sich in folgende Arbeitspakete:

1. Aufbau des Belieferungssystems mit dem Pilotlieferanten Spargelhof Merlauf

a. Bestellwesen, Tourenplanung und Mikro-Depots

b. Lastenräder und Personal

2. Erweiterung des Belieferungssystems durch eine breite Basis an Kunden und Händlern

a. Einbindung weiterer Einzelhändler

b. Kommunikation und Marketing

c. Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren

3. Rechtliche Fragen

4. begleitende Forschung

a. Datenerhebung und Akteursverständnis

b. Kostenanalyse

c. Ökobilanzierung

d. Übertragbarkeit

Laufzeit: Mai 2020 bis Dezember 2020

Leitung: Prof. Kai-Oliver Schocke

Gefördert von: Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

LastMileTram 3

Das Forschungsprojekt „LastMileTram 3+4“ beginnt im Mai 2020 und befasst sich mit der Simulation eines großflächigen Einsatzes einer Lastentram für den urbanen Transport von Gütern. Der Fokus liegt hierbei auf der Paketzustellung. Die in dem vorangegangenen Projekt erlangten Ergebnisse werden simuliert, um Auswirkungen des geplanten Zustellprozesses auf das urbane Logistiksystem identifizieren zu können.

Laufzeit: Juli 2020 –  Juni 2023

 

Projektpartner: Fluxguide Ausstellungssysteme GmbH, Bliq

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Ansprechpartner:  Prof. Dr. Tobias Hagen  und   Dr. Sabine Scheel-Kopeinig

start2park – Parksuche erfassen, verstehen und prognostizieren

Smarte Nutzung von Trackingdaten zur Entwicklung eines Erklärungs- und
Prognosemodells für die Parksuchdauer

Problemstellung

Bei der Kalkulation der Reisezeit durch Navi-Apps wird die MIV-Parksuchzeit vernachlässigt. Durch deren Vernachlässigung erscheint die Attraktivität des MIV im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln höher als sie tatsächlich ist. Eine Implementierung der Parksuchzeit in Navi-Apps könnte unnötigen Parksuchverkehr reduzieren. Damit verbunden wären Entlastungen in den Bereichen Emissionen, Verkehrsmenge und Reisezeit. Zudem zeigt die wissenschaftliche Literatur, dass die Parksuchzeit bisher nicht überzeugend erhoben wurde.

Projektziel

Entwicklung eines Erklärungsmodells für die Parksuchdauer, um Stellschrauben für die Verkehrsplanung zu identifizieren. Entwicklung eines Prognosemodells für die Parksuchdauer, um Realtime-Prognosen der Parksuchzeit in Navi-Apps zu implementieren.

Durchführung

Die Trackingdaten werden App-gestützt mit der Hilfe von Testfahrern erhoben. Einige Fahrten werden begleitet und für qualitative Interviews genutzt. Der erhobene Daten-Pool wird mit vorhandenen Big Data kombiniert. Es werden mittlere Parksuchzeiten nach Stadtteiltypen und Zeiten ermittelt. Im Anschluss erfolgt - basierend auf einer großen Strichprobe von Trackingdaten, die ca. 6% aller Verkehrsteilnehmer in Deutschland enthält - eine Hoch­rechnung. Mittels statistischer Analysen wird die Parksuchdauer durch mögliche Determinanten (z.B. Verkehrsdichte, Datum, Uhrzeit etc.) erklärt (Erklärungsmodell). Mit Hilfe von Methoden des maschinellen Lernens wird ein Prognosemodell erstellt, mit denen Realtime-Prognosen durchgeführt werden können. Alle erhobenen Daten und berechneten Werte werden dokumentiert und anschließend auf der mCLOUD veröffentlicht.

Hier finden Sie die Pressemitteilung zum Projektauftakt start2park vom 1.7.2020.

Laufzeit: 01.11.2019-07.02.2020

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Ansprechpartner: Prof. Kai-Oliver Schocke

Drohnenflug-Test zwischen Gernsheim und Darmstadt

Mit dem Projekt ProGeDa erforscht das ReLUT erstmalig Drohnen als Ersatztransportmittel zum PKW, eingesetzt für den Transport von Probenmaterial des Pharmaziekonzerns Merck. Kernaufgabe des Projekts ist es, den Transportfall  werksübergreifend zu evaluieren und daraus ein langfristiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Dabei werden viele Aspekte berücksichtigt, z. B. Transportgeschwindigkeit, Nachhaltigkeit, Kosten und Flexibilität. In Kooperation mit der Wingcopter GmbH und der Merck KGaA fliegen mit wissenschaftlicher Begleitung seitens des ReLUT vom 13. bis 24. Januar 2020 Pigmentproben aus dem Merck-Werk in Gernsheim zum Labor in Darmstadt über öffentlichem Grund.

Laufzeit: August 2019 bis Juli 2021

Projektpartner: SimPlan AG, Hanauer Straßenbahn GmbH (HSB), Hanauer Infrastruktur Service (HIS)

Fördermittelgeber: Dieses Projekt (HA-Projekt-Nr.: 767/19-87) wird aus Mitteln des Förderprogramms "Elektromobilität in Hessen" gefördert.

Projektleitung: Prof. Dr. Josef Becker

Ansprechpartner: Gérôme Löw, M.Eng.

SimCityNet

Ziel des Projekts ist die Erstellung eines digitalen Zwillings zur Konzeption und Bewertung von E-Fahrzeugen in kommunalen Flotten. Mit dem Zwilling können unterschiedliche betriebliche Szenarien untersucht und bewertet werden. Die HSB plant konkret mit Hilfe des digitalen Zwillings die Einsatzmöglichkeiten alternativ angetriebener Omnibusse im Liniennetz zu untersuchen und festzustellen. Im Fokus stehen die Reichweite der Omnibusse im Abgleich mit den täglich zurückzulegenden Leistungskilometern sowie das Erfordernis und die Verortung entsprechender Ladeinfrastrukturen.

Die Ergebnisse werden Verkehrsplanern und Fahrdienstleistern dann in übersichtlicher Form als Entscheidungsgrundlage präsentiert. Zu den präsentierten Ergebnissen gehören die Auslastung einzelner Fahrzeuge, die resultierenden Betriebszeiten, die Beanspruchung der Ladeinfrastruktur im zeitlichen Verlauf, Lastaufnahme (Kilowatt) im zeitlichen Verlauf sowie ggf. weitere in der Spezifikationsphase festgelegte Ergebnisgrößen.

Laufzeit: April bis Dezember 2019

Leitung: Dr.-Ing. Dominic Hofmann

Gefördert von: Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

DeinDepot

Ziel des Vorhabens ist die Erstellung einer umfassenden Potenzialanalyse zur Umsetzung eines zentralen Depots mit einer umweltfreundlichen und gebündelten Auslieferung von Paketen auf der letzten Meile. Dabei stehen planerische, wirtschaftliche aber auch rechtliche Faktoren im Vordergrund. Die interdisziplinäre Potenzialanalyse wird so aufgearbeitet, dass dessen praktische Anwendung räumlich übertragbar ist. Des Weiteren soll, in einem geplanten Anschlussprojekt, die Umsetzung des Vorhabens anhand eines Beispielquartiers realisiert werden.

Das Projektkonsortium der Frankfurt UAS besteht aus den leitenden Mitgliedern des ReLUT sowie aus Domenik Wendt, der seine fachliche Expertise aus dem juristischen Bereich in das Projekt einbringen wird. Praxispartner ist der Bundesverband der Kurier-Express-Post Dienste e.V. (BdKEP).

Hier finden Sie aktuelle Ergebnisse zum Thema Amazon Prime Lieferverkehre aus dem Forschungsprojekt "DeinDepot".

Scheel-Kopeinig, S. u. T. Hagen (2020): Neue Zustellformen müssen Prime-Kunden begeistern. In: Lebensmittelzeitung Ausgabe 09 vom 28. Februar 2020, S. 60.

Hofmann, D., T. Hagen, P. Schäfer, O. Schocke, D. Wendt, F. Bergold, S. Scheel-Kopeinig, D. Stolte, S. Steinpilz (2020): Potentialanalyse einer gebündelten Paketzustellung. Interdisziplinäre Forschung des Research Lab for Urban Transport (ReLUT). In: Transforming Cities 2/2020, S. 78-81.

T. Hagen, Schäfer, P., Schocke, O., Wendt, D, Bergold, F., Hofmann, D., Scheel-Kopeinig, S., Stolte, D., Steinpilz, S. (2020): Potenzialanalyse zur Umsetzung eines zentralen Depots mit dem Ziel einer umweltfreundlichen und gebündelten Auslieferung von Paketen auf der letzten Meile [KURZVERSION].

T. Hagen, Schäfer, P., Schocke, O., Wendt, D, Bergold, F., Hofmann, D., Scheel-Kopeinig, S., Stolte, D., Steinpilz, S. (2020): Potenzialanalyse zur Umsetzung eines zentralen Depots mit dem Ziel einer umweltfreundlichen und gebündelten Auslieferung von Paketen auf der letzten Meile. Abschlussbericht.

Laufzeit: März bis Mai 2019

Leitung: Prof. Tobias Hagen

Gefördert von: Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Diesel-Fahrverbote in Frankfurt am Main – potentieller volkswirtschaftlicher Schaden

Der Fokus des Vorhabens liegt auf den potenziellen volkswirtschaftlichen Auswirkungen eines Fahrverbots für bestimmte Dieselfahrzeuge.

Im Vordergrund der Analyse stehen dabei primär die Betroffenen, welche von außerhalb in die Stadt Frankfurt ein- und ausfahren. Als Zielgruppen sind hierbei beispielsweise Arbeitnehmer/-innen und Handwerker/-innen und der Einzelhandel zu nennen.

Verbundpartner: Verkehrsgesellschaft Frankfurt, Hermes, HOLM GmbH, Klimabündnis Frankfurt

Laufzeit: Oktober 2018 bis Dezember 2019

Leitung: Prof. Kai-Oliver Schocke

Gefördert von: Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

LastMileTram 1+2

Das Forschungsprojekt „LastMileTram 1+2“ lief von Oktober 2018 bis Dezember 2019 und befasste sich mit der Belieferung der Innenstadt durch Integration des Schienennetzes, speziell dem der Straßenbahn. Der Fokus lag hierbei auf der Paketzustellung. In dem Projekt wurde mithilfe eines Pilotversuchs die technische Machbarkeit dieses Zustellprozesses untersucht. Eine Standortanalyse untersuchte das Straßenbahnnetz hinsichtlich geeigneter Stationen zum Ein-, Aus- und Umladen. Für einen effizienten Transport wurden standardisierte Transportboxen entwickelt. Eine Kostenberechnung zeigte die Kosten auf, die durch diesen Zustellprozess entstehen. Mit einer CO2-Berechnung konnten Umweltauswirkungen dargelegt werden.

Den Abschlussbericht finden Sie hier.

Verbundpartner: Prof. Oliver Schocke, Frankfurt UAS, Fb 3House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH

Laufzeit: April 2018 bis Oktober 2019

Leitung: Prof. Petra K. Schäfer

Gefördert von: Land Hessen

Emissionsarme Wirtschaftsverkehre in FrankfurtRheinMain (EWV-FRM)

Ziel des Projektvorhabens ist die Verknüpfung von Wirtschaftsverkehr, speziell der City-Logistik, und Elektromobilität. Der Schwerpunkt der Untersuchung liebt dabei auf dem Nachweis der Praxis- und Alltagstauglichkeit elektronisch betriebener Transportmittel (Elektroautomobile, e-bikes, Drohnen, Paketroboter etc.) in Paketliefer- und Baustellenverkehren der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Damit liegt der Fokus auf güterbezogenen Wirtschaftsverkehren. Mit der Koordination von flächendeckenden Pilot- und Demonstrationsmaßnahmen in den Städten Frankfurt am Main, Darmstadt und Offenbach am Main trägt das beantragte Projekt nicht nur zur Erkenntnis über die Funktionalität der Elektromobilität im erwähnten Anwendungsraum bei, sondern leistet auch einen Beitrag zur Entlastung von Schadstoffemissionen in Innenstädten.

Forschungsprojekte

Assoziierte Projektpartner: Städte Frankfurt am Main, Fulda und Köln

Laufzeit: März 2018 bis Februar 2019

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Petra K. Schäfer

Gefördert von: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Entwicklung von übertragbaren Erhebungsmethoden unter Berücksichtigung innovativer Technologien zur Parkraumdatengenerierung und Digitalisierung des Parkraums

Im Projekt wird ein übertrag-  und erweiterbares Konzept zur Digitalisierung des Parkraums erarbeitet. Zunächst werden die vorhandenen Daten digitalisiert und geografisch verortet. So entsteht ein digitales Geoinformationssystem (GIS) über den Ist-Zustand des Parkraums in den assoziierten Partnerkommunen. Anschließend entsteht ein Katalog mit Methoden und Technologien, die bei der Erhebung der fehlenden Daten hilfreich sein können. Am Ende des Projekts wird ein Konsortium zusammengestellt, das in einem Anschlussprojekt diese Methoden und Technologien umsetzen wird, um den gesamten Parkraum in den Partnerkommunen zu digitalisieren und damit den kommunalen Planern die Möglichkeit zu geben, ein konzeptionelles Parkraummanagement, basierend auf einer umfassenden Datenlage in die Verkehrsentwicklungspläne zu integrieren.

Den Abschlussbericht finden Sie hier.

 

Laufzeit: Januar bis Dezember 2016

Gefördert von: Land Hessen

Ziel des Projekts ist es, Belieferungskonzepte unterschiedlicher Kurier-Express-Paket-(KEP) Dienstleister hinsichtlich ihrer verkehrlichen Auswirkungen zu analysieren und zu vergleichen. Hierzu werden Experteninterviews durchgeführt, Belieferungstouren begleitet und auf Basis von Verkehrserhebungen die Auswirkungen von Anlieferungsmodellen im Straßenraum untersucht. Zudem soll eine Clusterung von Stadtteilen erfolgen. Die entstandene Datengrundlage wird genutzt, um sowohl Hinweise für die KEP-Dienstleister zur Eignung unterschiedlicher Auslieferungsstrategien für die jeweiligen Stadtteiltypen zu erarbeiten, als auch Empfehlungen für die Kommunen zu einer verbesserten Integration des Anlieferungsverkehrs in den innerstädtischen Verkehr zu generieren.

Laufzeit:  Juli bis Dezember 2014

Gefördert von: Land Hessen

Dieses Forschungsvorhaben zum Frankfurter Wirtschaftsverkehr wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke vom Fachbereich 3 sowie mit inhaltlicher Unterstützung durch die Stadt Frankfurt und der IHK Frankfurt am Main durchgeführt. Ziel des Projekts ist der Aufbau einer Datengrundlage zum Wirtschaftsverkehr in der Innenstadt von Frankfurt, welche es ermöglicht, Defizite in der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur zu identifizieren. Hintergrund sind die in der Frankfurter City vermehrt auftretenden Engpässe bei Anlieferungsprozessen, wodurch es immer wieder zu Nutzungskonflikten zwischen den Verkehrsteilnehmern kommt. Die Datengrundlage basiert zum einen auf Verkehrsbeobachtungen in einem Pilotgebiet in der Frankfurter Innenstadt und zum anderen auf Interviews mit Unternehmen aus der Logistikbranche. Ausgehend von den  ausgewerteten Verkehrs- und Mobilitätsdaten soll ein Katalog an verkehrsplanerischen Maßnahmen entwickelt werden, welche zu einer verbesserten Nutzung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur und zur Aufhebung von Engpässen bei den Logistik‐Prozessen beitragen sollen.

Projekt Jahr
LOEWE-Schwerpunkt „Infrastruktur-Design-Gesellschaft: Designforschung in Mobilitätssystemen zur Entwicklung multimodaler und umweltfreundlicher Mobilität im Ballungsraum Rhein-Main“ seit 2018
Analyse der Akzeptanz von akteursübergreifenden Cargo Community Systemen (CCS) in der Luftfracht seit 2017
Luftfracht: Informationsaustausch zur besseren Steuerung CargoCity FRA 2014
Luftfracht: Benchmarking Verkehrsleistung CargoCity FRA 2014
DieMo RheinMain Entwicklung von innovativen Einzeldienstleistungen für die Elektromobilität sowie Untersuchung ihrer Praxisfähigkeit in konkreten Anwendungsfällen 2014-2016
SimFö – Simulation universeller & adaptiver Fördertechnik 2015
Sozialwissenschaftliche und ökologische Begleitforschung (Modellregion Phase 2) 2012-2015
Logistikatlas Hessen 2014
Bettina RadgenID: 5559
letzte Änderung: 09.07.2020