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Zur Zukunftsfähigkeit von Baukultur und Siedlungsbau

Das Forschungslabor Nachkriegsmoderne versteht die Wohnsiedlungen der Jahre 1945-1975 als eine wichtige kulturelle, soziale, wirtschaftliche und architektonische sowie städtebauliche Ressource. Auf dieser Grundlage will das Labor die besten Strategien für deren Weiterentwicklung und für das Weiterbauen dieser Ressource entwickeln und kommunizieren. Durch den hohen Veränderungs- und Nachverdichtungsdruck gewinnt eine umfassende Beschäftigung mit diesen Beständen derzeit zusätzliche Dringlichkeit.

Neuerscheinung März 2020:

Wohnen in der Nachkriegsmoderne

Siedlungen in der Region Rhein-Main

Maren Harnack / Matthias Brunner / Natalie Heger (Hg.)
Mit Fotografien von Ben Kuhlmann und Malte Sänger
DKV-Edition – Deutschen Kunstverlag
Taschenbuch, 104 Seiten
9,00 €
ISBN 978-3-422-98146-1
 

Wohnsiedlungen der Nachkriegsmoderne prägen bis heute das Gesicht vieler Städte, ihre Qualitäten und das Leben vor Ort sind trotzdem oft unbekannt. Der Architekturführer Wohnen in der Nachkriegsmoderne möchte dazu anregen, zehn herausragende Siedlungen aus dieser Zeit, die in der Region Rhein-Main gebaut wurden, selbst in Augenschein zu nehmen. Er präsentiert sie mit Übersichtsplänen, Regelgrundrissen, zahlreichen aktuellen Fotos und Hintergrundinformationen zur Entstehung und zu den seither erfolgten Veränderungen.

 

 

Über das Forschungslabor Nachkriegsmoderne:

 

Forschungsschwerpunkt

Der überwiegende Teil unseres Wohnungsbestandes stammt aus der Nachkriegszeit zwischen 1945 und 1975. Auch wegen seiner besonderen Qualität, welche vom Angebot der Außenräume bis zum Zuschnitt der Grundrisse reicht, ist dieser Bestand noch heute von großer Bedeutung. Insbesondere in Ballungsräumen wie der Region Frankfurt Rhein-Main bietet er dringend benötigten günstigen und gleichzeitig qualitativ hochwertigen Wohnraum. Jedoch muss er in vieler Hinsicht an heutige Bedürfnisse und Anforderungen angepasst werden (energetische Sanierung, Barrierefreiheit, soziale und Versorgungsinfrastruktur).

Zielsetzung

Das Forschungslabor Nachkriegsmoderne sieht sich als die erste Anlaufstelle in der Region Frankfurt Rhein-Main für alle, die mit dem modernen Siedlungs- und Städtebau in Verwaltung, Wohnungsbaugesellschaften, Bürgerschaft, in Praxis und Forschung zu tun haben oder sich damit beschäftigen.

Das interdisziplinäre Team des Labors möchte den Städtebau der Nachkriegsmoderne als baukulturelles Erbe im Bewusstsein verankern und zur Entwicklung zukunftweisender Strategien für den Umgang mit bestehenden Ressourcen beitragen.

Verknüpfung Forschung und Lehre
Interdisziplinär
Das Forschungslabor arbeitet interdisziplinär innerhalb der Architekturwissenschaften. Gemeinsamer Rahmen ist der Fokus auf Siedlungen und Bauwerke, die in der Zeit zwischen 1945 und 1975 entstanden sind.

Regional
Das Forschungslabor hat einen starken regionalen Schwerpunkt, um Brücken zwischen Forschung und Praxis auszubauen und Netzwerke auf der Basis eines persönlichen Austauschs mit anderen Akteuren zu initiieren.

Integrativ
Das Forschungslabor verbindet Forschung und Lehre. Neben den Synergien mit der Lehre im Fachbereich Architektur, wird auch der Wissensaustausch mit anderen Fachbereichen angestrebt.

Vernetzt
Das Forschungslabor ist offen für bundesweite und internationale Kollaborationen, die dem allgemeinen Profil der Nachkriegsmoderne nahestehen.

Öffentlich
Das Forschungslabor möchte die baukulturelle Bedeutung des Siedlungsbaus der Nachkriegsmoderne einem breiten Publikum vermitteln und das Bewusstsein für diese Epoche schärfen.

Tätigkeitsfelder
| Forschung
| Wissenschaftliche Betreuung von Dissertationen
| Beratung für Bestandshalter
| Workshops
| Fachtagungen
| Publikationen
| Veranstaltungen und Stadtführungen für die interessierte Öffentlichkeit

Ausstellung

Hier gibt´s nichts zu sehen
Fotografien von Ben Kuhlmann und Malte Sänger

Forum des Deutschen Werkbundes Hessen
Weckmarkt 5, 60311 Frankfurt am Main

Die Architekturfotografen Ben Kuhlmann und Malte Sänger laden dazu ein, einige der herausragenden Großwohnbauten aus der Region Frankfurt Rhein-Main näher in Augenschein zu nehmen und Räume im eigenen Wohnumfeld aus neuen Blickwinkeln zu betrachten.

18. September - 9. Oktober 2020

 

Siedlungsspaziergänge

Entdecken Sie mit dem Forschungslabor Nachkriegsmoderne und kunstkontakt Wohnungsbauten der Nachkriegsmoderne im Raum Frankfurt Rhein-Main. Erfahren Sie mehr über deren Geschichte, die Ideen der Planer und das Leben in den Siedlungen heute.

 

Sonnenring
Erkunden Sie mit uns in Kooperation mit kunstkontakt und dem Architekturmuseum die unbekannten Seiten der markanten Parabel in Sachsenhausen und gewinnen Sie Einblicke hinter die Fassade eines der größten Wohngebäude Frankfurts.

Nächster Termin: Sommer/Herbst 2020

Nordweststadt
Entdecken Sie auf einem Siedlungsspaziergang in Kooperation mit kunstkontakt und dem Architekturmuseum die Nordweststadt. Erfahren Sie mehr über ihre Geschichte, die Ideen der Planer und das Leben in der Großsiedlung heute.

Nächster Termin: Sommer/Herbst 2020

Wohnstadt Limes
In Schwalbach, am Fuße des Taunus, spazieren wir durch die ab Anfang der 1960er Jahre geplante Wohnstadt Limes. Wir ergründen Schritt für Schritt das Konzept der Planer und ihre Qualitäten im Hier und Jetzt.

Nächster Termin: Sommer/Herbst 2020

 

Ben-Gurion-Ring
Spazieren Sie „Am Bügel“, verfolgen Sie das Muster der Tafeln und erhalten Sie persönliche Einblicke in eine der bekanntesten Großwohnsiedlungen Frankfurts.

Nächster Termin: Sommer/Herbst 2020

 

 

Buchvorstellung

Wohnen in der Nachkriegsmoderne
Siedlungen in der Region Rhein-Main

Ein Architekturführer der dazu anregt zehn herausragende Siedlungen aus der Nachkriegsmoderne, die in der Region Rhein-Main gebaut wurden, selbst in Augenschein zu nehmen. Er präsentiert sie mit Übersichtsplänen, Regelgrundrissen, zahlreichen aktuellen Fotos und Hintergrundinformationen zur Entstehung und zu den seither erfolgten Veränderungen.

Buchvorstellung
im Deutschen Architekturmuseum
Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main

Die geplante Veranstaltung im März 2020 musste leider abgesagt werden.
Ein neuer Termin ist noch in Planung.

 

Fachtagung - Transformative Partizipation

Strategien für den Siedlungsbau der Nachkriegsmoderne
6. November 2020

Obwohl sich die meisten Planer der Siedlungen der Nachkriegsmoderne (1945­–1975) ernsthaft für die Bedürfnisse der Nutzer*innen interessierten, gaben die wenigsten ihnen die Möglichkeits sich verbindlich zu äußern. War dies ein Fehler? In vielen Siedlungen formierten sich die Bewohner schon bald nach dem Einzug, um gegen ihr Wohnumfeld zu protestieren. Heute spielen partizipative Prozesse zur Weiterentwicklung von Siedlungen der Nachkriegsmoderne eine wichtigere Rolle denn je. Verhandelt werden unter anderem die häufig als monoton empfundene Erscheinung, die Nutzung der kollektiven Räume und die Nachverdichtung. Probleme und Lösungen sind dabei nur manchmal architektonischer Natur – soziale oder wirtschaftliche Fragen sind oft ebenso wichtig.

Die Fachtagung Transformative Partizipation nähert sich der Frage, welche Rolle partizipative Ansätze bei der Weiterentwicklung von Nachkriegssiedlungen gespielt haben und in Zukunft spielen könnten, von verschiedenen Seiten. Sie umfasst neben Übersichtsdarstellungen und konkrete Case Studies, historische und aktuelle Prozesse und reflektiert die Methoden verschiedener Disziplinen (v.a. Städtebau, Soziologie und Kunst).

Die Fachtagung wird von der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen mit 8 Fortbildungspunkten anerkannt. Die Teilnahmegebühr beträgt 30€ und schließt Imbiss und Getränke ein. Studierende zahlen einen Kostenbeitrag von 15€.

Zeit: Freitag, 6. November 2020
Ort: Frankfurt University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main, Gebäude 4, Raum 111

Die Anmeldung zur Tagung ist in Kürze hier möglich.

 

Fachtagung - Adaptive Re-Use

Strategien für den Wohnungsbau der Nachkriegsmoderne
11. Oktober 2019

In prosperierenden Regionen ist der Druck auf den Wohnungsmarkt besonders hoch; händeringend wird nach Flächenressourcen gesucht, um den rasant ansteigenden Wohnraumbedarf zu decken. Mit dem Blick auf die Innenentwicklung geraten insbesondere die Siedlungen der Nachkriegsmoderne in den Fokus, da sie aufgrund ihrer meist geringen baulichen Dichte Potenzial für Nachverdichtung besitzen. Dadurch besteht die Gefahr, dass charakteristische Merkmale der Siedlungen mit deren prägenden Freiraumstrukturen verloren gehen. Ein Teil der Siedlungen gilt zwar grundsätzlich als erhaltenswert, es besteht aber häufig (noch) kein Ensemble- oder Denkmalschutz, der einen behutsamen Umgang mit den städtebaulichen Strukturen sichern könnte.

Die Tagung Adaptive Re-Use diskutierte anhand von Beispielen aus dem europäischen Raum die Erfassung, Bewertung und Strategien für den Umgang mit Großwohnungsbauten und Siedlungsstrukturen aus der Zeit zwischen 1945 – 1975.

Sie fand am 11. Oktober 2019 an der Frankfurt University of Applied Sciences statt.

Zum Programm (PDF 280 kB)

Zu den Tagungsunterlagen

 

 

Für allgemeine Anfragen wenden Sie sich an:

Prof. Dr.-Ing.
Michael Peterek
Studiengangsleitung Umweltmanagement und Stadtplanung in Ballungsräumen M.Eng. + Urban Agglomerations M.Sc.
Gebäude 1, Raum 506
Prof. Dr.-Ing.
Wolfgang Jung
Studiengangsleitung Advanced Architecture M.Sc.
Gebäude 1, Raum 511
Prof. Dr.
Patricia Ines Hoeppe
Stellv. Studiengangsleiterin Performative Künste in sozialen Feldern
Gebäude 2, Raum 507
Fax : +49 69 1533-2809
Dr.
Matthias Brunner
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Gebäude 1, Raum 524

Wohnen in der Nachkriegsmoderne
Siedlungen in der Region Rhein-Main
Maren Harnack, Matthias Brunner und Natalie Heger (Hg.)
DKV-Edition, Deutscher Kunstverlag, Berlin 2020
 

 

Adaptive Re-Use
Strategies for Post-War Modernist Housing
Maren Harnack, Natalie Heger und Matthias Brunner (Hg.)
Erscheint im Jovis Verlag, September 2020

Die späten Ernst-May-Siedlungen in Hessen
Eine Untersuchung von Prof. Dr.-Ing. Maren Harnack, MA Paola Wechs und Julian Glunde.
In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen
Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt 2019
 

 

Der Frankfurter Riedberg
Stadtentwicklung für das 21. Jahrhundert
Herausgegeben von Christian Kaufmann und Michael Peterek für den Deutschen Werkbund Hessen
in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaft, Arbeit und Kultur e.V.
mit Fotografien von Gerd Kittel
Jovis Verlag 2018

Faltblätter zu den Siedlungen:
Nordweststadt, Sonnenring, Wohnstadt Limes und Ben-Gurion-Ring
Forschungslabor Nachkriegsmoderne, 2019

Identifikationsräume
Potenziale und Qualitäten großer Wohnsiedlungen
Harnack, Maren und Stollman, Jörg (Hg.)
Universitätsverlag der TU Berlin, Berlin 2017

Community Spaces
Conception – appropriation – identity
Harnack, Maren et al. (Hg.)
Universitätsverlag der TU Berlin, Berlin 2015

Die Rückkehr der Wohnmaschinen
Gentrifizierung und sozialer Wohnungsbau in London
Harnack, Maren
Transcript, Bielefeld 2012

 

Stadtbausteine
Peterek, Michael und Bürklin, Thorsten
Birkhäuser, Basel 2016

 

Lokale Identitäten in der globalen Stadtregion
„Alltagsrelevante Orte“ im Ballungsraum Rhein-Main
Reihe Stadt und Raum im globalen Kontext Bd. 1
Peterek, Michael und Bürklin, Thorsten
IKO – Verlag für interkulturelle Kommunikation, Frankfurt am Main 2006

 

Wohnung. Siedlung. Stadt.
Paradigmen der Moderne 1910 – 1950
Peterek, Michael
Mann Verlag, Berlin 2000

 

 

Reworking the „Economic Miracle“ Area in Wolfsburg
Optimizing the performance and the energy efficiency in the Satallite Town Detmerode
Edited by Wolfgang Jung, Hans-Jürgen Schmitz, Nicole Froberg and Stefan Heßling
Intensive Programme 2013/2014 - International Workshop in Wolfsburg

Reworking the Reconstruction Era in Berlin
Optimizing the performance of the Academy of Arts, the Hansa Libary and the Shopping-Centre in the Hansaviertel
Edited by Wolfgang Jung, Hans-Jürgen Schmitz, Winfried Brenne, Franz Jaschek and Stefan Heßling
Intensive Programme 2012/2013 - International Workshop in Berlin

Reworking the Bauhaus Era in Dessau
Optimizing the energy efficiency in the housing estate Törten
Edited by Wolfgang Jung, Hans-Jürgen Schmitz, Monika Markgraf and Stefan Heßling
Intensive Programme 2011/2012 - International Workshop Dessau

Reworking the Modern Movement - the "Pärnuk KEK" in Pärnu, Estonia
On how to preserve Modern Movement monuments
Edited by Wolfgang Jung, Mart Kalm and Stefan Heßling
Intensive Programme 2007/2008 - International Workshop in Pärnu

Frankfurter 10-Punkte Plan zur Umsetzung der Energiewende in Ballungsräumen
Klärle, Martina, Rucker-Gramm, Petra, Schmitz, Hans-Jürgen
Eigenveröffentlichung der Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt 2013

 

 

 

Geschwister-Scholl-Schule Lünen Die Geschichte einer Instandsetzung
Kurz, Philipp, Schmitz, Hans-Jürgen
Wüstenrot Stiftung (Hg.), Krämer Verlag, Stuttgart 2014

 

 

 

 

OnTop im internationalen Hochschulwettbewerb
Solar Decathlon Europe 2014
Klärle, Martina, Schmitz, Hans-Jürgen, Fiedler, Sebastian, Reichhardt, Ulrike
Eigenveröffentlichung der Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt 2014

Das Olympische Dorf München
Planungsexperiment und Musterstadt der Moderne
Heger, Natalie
Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2014

 

Performed City
Performative Stadtaufstellung und –konstitution
Hoeppe, Patricia
Performance Press International, Berlin 2015

The Walking, the Crossings and the Passings
Über Wege-Performances
Hoeppe, Patricia
Vokal-Verlag, Leipzig 2010

Fachartikel

Beiträge in Journals mit Peer Review

Peterek, Michael; Restrepo Rico, Susanna; Hebbo, Yaman; Reichhardt, Ulrike: Collaborative Planning for Sustainable Urban Infrastructure in Frankfurt am Main. In: Technical Transactions, Vol. 8/2019, Kraków: Cracow University of Technology Press, S. 31–50.

Peterek, Michael; Restrepo Rico, Susana; Hebbo, Yaman; Reichhardt, Ulrike; Guerra Bustani, Carlos: A Flexible System for Localised Sustainable Development. In: Technical Transactions, Vol.9/2018, Kraków: Cracow University of Technology Press, S. 33–48.

Harnack, Maren: In die Zange genommen, Kritik am Wohnungsbau um 1968. In: sub/urban Band 6 Heft 2/3 2018 S. 173–179

 

Buchbeiträge in Sammelbänden

Harnack, Maren: Beautiful Buildings for Beautiful People? In: Christa Reicher et al.: Big Beautiful Buildings. Die Nachkriegsmoderne im Europäischen Diskurs. Verlag Kettler, Dortmund 2020

Heger, Natalie: Olympisches Dorf München. In: Gerhard Steixner, Maria Welzig (Hg.): Luxus für Alle. Meilensteine im europäischen Terrassenwohnbau, Birkhäuser Verlag, Basel 2020

Heger, Natalie: That's how it works! The Replacement of the Student Housing Complex at the Olympic Village in Munich. In: Maren Harnack, Matthias Brunner, Natalie Heger (Hg.): Adaptive Re-Use, Jovis Verlag, Berlin 2020

Brunner, Matthias: Haus Harnischmacher II. Architekturhistorische Bedeutung und Denkmalwert. In: Carsten Ruhl, Chris Dähne (Hg.): Marcel Breuers Haus Harnischmacher, 2020 (In Vorbereitung)

Harnack, Maren: Changing Estates. Modernist Housing as a Resource for Sustainable Development. In: Gospodi, Aspa

Harnack, Maren: Drifting clouds. Porosity as a paradigm In: Sophie Wolfrum (Hg.): Porous City. Birkhäuser, Basel 2018

Harnack, Maren: Macht euren Scheiß doch alleine! In: Christian Holl et al. (Hg.): Living the Region. Wasmuth, Tübingen 2018

 

Fachartikel

Peterek, Michael, Wiedmann, Florian: Die Nachkriegsmoderne als Forschungsobjekt. Zur Zukunftsfähigkeit von Baukultur und Siedlungsbau 1945-1975. In: Transforming Cities. Urbane Systeme im Wandel. Das technisch-wissenschaftliche Fachmagazin, 1/2019, S. 43 – 47

Harnack; Maren: Alles schon mal dagewesen. Wohnhochhäuser in der Stadt. In: Stadtbauwelt, Oktober 2017, S. 22 – 27

Harnack, Maren: Facelift einer Ikone. Trellick Tower wird saniert. In: BauNetz, Mai 2017

Harnack, Maren: Wohnen im Turm. Wie der verrufene Trellick Tower zu einer der begehrtesten Adressen Londons wurde. In: Edition Le Monde diplomatique, No. 14/2013, S. 52 – 55.

Harnack, Maren: Methodik zur Bestandsanalyse und Entwicklung von städtebaulichen Konzepten. In: Denkmalpflege & Kulturgeschichte 2/2014, S. 9–12

Harnack, Maren: Die inneren Werte. Nordweststadt Frankfurt. In: Bauwelt 40/41 2014, S. 26–31 

Harnack Maren: Vom Wohnen für alle zur Notlösung für Arme. Kommunaler Wohnungsbau in London nach dem Zweiten Weltkrieg. In: Informationen zur Modernen Stadtgeschichte 2013/1, S. 60–72

 

Weitere Veröffentlichungen finden sich auf den persönlichen Webseiten der Mitglieder des Forschungslabors.

 

2020

Wohnen in den Wolken
Interview mit Prof. Harnack, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 30, 11. März 2020

„ein gutes Buch zum Vorglühen“…
Rezession zum Buch und der Ausstellung „Wohnen in der Nachkriegsmoderne“ auf moderne-regional.de

 

2019

Die Nachkriegsmoderne steht unter hohem Druck
Bericht zur Tagung Adaptive Re-Use, FAZ, 12. Oktober 2019, Seite 36.

Warum Enteignungen kein Sozialismus sind – sondern Demokratie
Interview mit Prof. Harnack auf bento.de, 10. April 2019

  Presseinformation – Fachtagung Adaptive Re-Use, Frankfurt University of Applied Sciences, September 2019

2018

Ehrenrettung für die Wohnburg
FAZ, 09.10.2018

Presseinformation – Frankfurt University of Applied Sciences, September 2018

 

Irgendwann funktioniert eine Stadt nicht mehr…
Interview von Prof. Harnack in der Reihe „Mal ehrlich: welche Probleme haben wir wirklich?“,
Kulturfrühstück; hr2-kultur, 7. September 2018

 

2017 - 2013

Frankfurt wächst...
Hessenschau, Hessischer Rundfunk, Interview mit Prof. Peterek, 24.08.2017

 

Weitergedreht: IvI
Hessenschau, Hessischer Rundfunk, Interview von Prof. Harnack, 4. Juni 2017
 

Mangel an günstigen Wohnungen in Städten
Hessenschau, Hessischer Rundfunk, Interview von Prof. Harnack, 10. Mai 2017
 

Edificio Copan –Leben im größten Wohnhaus der Welt
Freistil Feature, Deutschlandfunk, Interview von Prof. Harnack, 11. Dezember 16
 

Stadt Frankfurt kauft Wohnhaus zum Schutz der Mieter
Hessenschau, Hessischer Rundfunk, Prof. Harnack als Studiogast, 19. Juni 2016
 

Boomtown Frankfurt zu teuer für den Durchschnittsverdiener?
Hessenschau, Hessischer Rundfunk, Interview mit Prof. Harnack, 8. Sept. 2016

 

Baukulturkonvent 2016
Kulturjournal, Österreichischer Rundfunk Ö1, Interview mit Prof. Harnack, 26. April 2016

 

Großsiedlungen heute – Zu Hause in der Trabantenstadt
Zeitfragen Feature, Deutschlandradio Kultur, Interview mit Prof. Harnack, 15. Sept. 2014

 

Stadtlust. Wachsende Städte – können Menschen dort wirklich gut leben?
Sonntags – TV fürs Leben, ZDF, Interview mit Prof. Harnack, 6. Juni 2013

 

 

Wohnsiedlungen in der Region Frankfurt, Rhein-Main

Übersichtskarte - Siedlungen der Nachkriegsmoderne im Raum Frankfurt, Rhein-Main (in fortlaufender Bearbeitung).

 

Hirschsprung
Kurt-Schumacher-Ring, Sudetenring, 63303 Dreieich-Sprendlingen
Planungs- und Bauzeit: 1956–1963
Planung: Planungsabteilung der Nassauische Heimstätte
Bauherr/Bauträger: Nassauische Heimstätte
Eigentümer heute: Nassauische Heimstätte, Wohnungseigentümer*innen, Einzeleigentümer*innen
Wohneinheiten: etwa 947
Nutzung: Wohnen, Ladenzeile, Kindergarten

 

Nordweststadt
Hammarskjöldring, Gerhard-Hauptmann-Ring, u.a., 60439 Frankfurt
Planungs- und Bauzeit: 1961–1968 (Wettbewerb 1959)
Planung: Walter Schwagenscheidt, Tassilo Sittmann, Wohnungsbaugesellschaften
Bauträger: Nassauische Heimstätte, Neue Heimat, u.a.
Eigentümer*innen heute: Nassauische Heimstätte, GWH, ABG, Wohnungseigentümer*innengemeinschaften, Einzeleigentümer
Wohneinheiten: etwa 7600
Nutzung: Wohnen, Einkaufszentrum, Nahversorgungszentren, Schulen, Kindergärten, Kirchen

 

Wohnstadt Limes
Marktplatz, Ostring, Westring, 65824 Schwalbach am Taunus
Planungs- und Bauzeit: 1959–1973
Planung: Hans Bernhard Reichow (Wohnstadt), Friedrich Spengelin (Stadtmitte)
Bauherr/Bauträger: Nassauische Heimstätte
Eigentümer*innen heute: Nassauische Heimstätte, Wohnungseigentümer*innengemeinschaften, Einzeleigentümer*innen
Wohneinheiten: etwa 3500
Nutzung: Wohnen, Kindergärten, Schulen, Kirchen, Stadtzentrum mit Einzelhandel, Gastronomie, Rathaus und Bürgerhaus, Stadtbibliothek, S-Bahn-Station

 

Schelmengraben
Hans-Böckler-Straße, August-Bebel-Straße, u.a., 65199 Wiesbaden Dotzheim; Karl-Marx-Straße und andere
Planungs- und Bauzeit: 1961–1971
Planung: Ernst May
Bauherr/Bauträger: Neue Heimat Südwest, Neue Heimat Hessen, Volksfürsorge
Eigentümer*innen heute: GWH, Einkaufszentrum und Rotes Hochhaus privater Investor
Wohneinheiten: etwa 2540
Nutzung: Wohnen, Altenwohnen, Ladenzentrum, Jugendzentrum

 

Gartenfeld
Gartenfeldstraße, Heuchelheimer Straße, 61350 Bad Homburg v. d. Höhe
Bauzeit : 1963–1970
Planung: Planungsabteilung der GEWOBAG
Bauträger: GEWOBAG
Eigentümer*innen heute: GWH, Wohnungseigentümer*innengemeinschaften, Einzeleigentümer*innen
Wohneinheiten: etwa 800
Nutzung: Wohnen, Kindergarten, Kirche und ein kleines Nahversorgungszentrum

 

Kranichstein
Gruberstraße, Bartningstraße, Grundstraße u.a., 64289 Darmstadt
Planungs- und Bauzeit: 1965–1971
Planung: Ernst May, Günther Grzimek
Bauherren: GEWOBAG, Neue Heimat Südwest, Post-Baugesellschaft DAHEIM
Eigentümer*innen: heute GWH, Einzeleigentümer*innen
Wohneinheiten: etwa 2600 (1. Bauabschnitt)
Nutzung: Wohnen, Ladenzentrum, Schulen, Kirchenzentrum

 

Roter Hang
Am Roten Hang, Viktoriastraße u.a., 61476 Kronberg im Taunus
Planungs- und Bauzeit: 1966–1971
Architekt: Rudolf Kramer
Bauherr: Polensky & Zöllner, IBM Deutschland Unterstützungskasse (Mehrfamilienhaus)
Eigentümer*innen heute: Einzeleigentümer*innen, Wohnbau GmbH (Mehrfamilienhaus)
Wohneinheiten: etwa 90
Nutzung: Wohnen

 

Sonnenring
Mailänder Straße 3-23, 60598 Frankfurt
Planungs- und Bauzeit: 1971–1979
Bauherr: Mietropa-Gesellschaften, ab 1973 Helaba
Architekt: Günther Balser
Eigentümer*innen heute: privat, Wohnungseigentümer*innengemeinschaft
Wohneinheiten: etwa 310
Nutzung: Wohnen

 

Chinamauer
Frankfurter Straße 84-92, Wiesbadener Straße 2-4, 63110 Nieder Roden
Planung und Bauzeit: 1971–1980
Architekten: Otfried Rau, Ottmar Weyland
Bauherr: Baugilde Nord
Eigentümer*innen heute: privat, Eigentümer*innengemeinschaften
Wohneinheiten: etwa 690
Nutzung: Wohnen

 

Ben-Gurion-Ring
Ben-Gurion-Ring, 60437 Frankfurt
Planungs- und Bauzeit: 1973–1976

Bauherr: Nassauische Heimstätte , Neue Heimat, Volksfürsorge Hamburg

Planung: Planungsabteilung der Neue Heimat
Eigentümer*innen heute: GWH, Nassauische Heimstätte, Einzeleigentümer*innen
Wohneinheiten: etwa 1645
Nutzung: Wohnen, Kirchen, Kindertagesstätte, Ladenzeile

 

Quelle: Harnack, Maren, Brunner, Matthias, Heger, Natalie (Hg.): Wohnen in der Nachkriegsmoderne. Siedlungen in der Region Rhein-Main, Deutscher Kunstverlag, Berlin 2020

 

Prof. Dr.-Ing. MSc Maren HarnackID: 5473
letzte Änderung: 29.05.2020