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Stadt machen

Aneignungsstrategien im öffentlichen Raum

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Kommerzialisierung der Stadtentwicklung und des öffentlichen Raums entstehen in vielen gesellschaftlichen Bereichen Forderungen nach einer stärkeren Teilhabe an der Stadt. Während vor dem Hintergrund einer zunehmenden Kommerzialisierung der Stadtentwicklung und des öffentlichen Raums entstehen in vielen gesellschaftlichen Bereichen Forderungen nach einer stärkeren Teilhabe an der Stadt. Während etwa Gebäude und deren Nutzung zwar Gegenstand von Diskussionen sind, etwa bei den Neuplanungen auf dem Campus Bockenheim, sind die Einflussmöglichkeiten der Bürger auf das Eigentum anderer begrenzt.
Im öffentlichen Raum hingegen, der niemandem „gehört“, werden Teilhabe-Ansprüche nicht nur artikuliert, sondern sie werden auch ausgetragen, indem unterschiedliche Gruppen sich den Raum auf je unterschiedliche Weise aneignen. Dazu gehören nicht nur Protestbewegungen und Subkulturen, sondern auch Zwischennutzer und kommerzielle Akteure, die beispielsweise im öffentlichen Raum Waren anbieten.
Die als Studientag konzipierte Veranstaltung stellte mit kurzen Impulsreferaten die facettenreichen Aneignungsstrategien vor, die sich etwa in jugendkulturellen Phänomenen (Parkour, Streetart usw.) zeigen, aber auch in politischen (Occupy, Flashmobs) oder ökologischen (Urban Gardening). Es wurde aber auch ein Blick auf die soziale Bedeutung sowie technisch-regulatorische Rahmenbedingungen geworfen. Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Akademie Frankfurt.

 

Dr. Ulrike ReichhardtID: 5048
letzte Änderung: 25.07.2018