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Der resiliente Ballungsraum

Verändert Planen und anpassungsfähig Bauen

Dem weltweiten Trend folgend stehen Ballungsräume unter einen anhaltenden Siedlungsdruck. Auch das Klima stellt die Infrastruktur und die Gebäude der Ballungsräume absehbar vor Herausforderungen. Andere Veränderungen kommen in ihrer Intensität überraschend, wie die große Anzahl von Flüchtlingen im Jahr 2015. Durch den Brexit drängen neue Nutzer nach Frankfurt und beginnen schon um die Infrastruktur der Stadt zu konkurrieren. Ein so vielschichtiges System wie ein Ballungsraum kann an der Komplexität scheitern, wenn einzelne Strukturen überlastet werden und keine neuen Strukturen zur Kompensation geschaffen werden. Es kann sich aber auch durch Umorganisation und Flexibilität optimieren. Der Ballungsraum hat durch seine Anlage das Potenzial zur Resilienz, das sich allerdings nicht von selbst realisiert, sondern das weiterentwickelt werden muss. Dies ist nur möglich, wenn der Ballungsraum als Gefüge interdisziplinär diskutiert wird, die Entscheidungsträger den Mut haben, über Zuständigkeitsgrenzen hinweg zu denken und die Bürger des Ballungsraumes in Veränderungen mitgenommen werden. So bleibt die Stadt lebenswert und lebendig.

Resilienz als Konzept für Stadt und Region
apl. Prof. Dr.-Ing. habil. Harald Kegler, Universität Kassel

Cities Fit for Climate Change - Internationale Ballungsräume auf dem Weg zur Resilienz?
Dr. Daphne Frank, Head of Project Cities Fit for Cliamte Change and Climate Policy Meets Urban Development, GIZ

Neue Mobilität für einen umweltfreundlichen Ballungsraum
Dr. Petra Schäfer, FFin

Smart Home - Chancen und Grenzen
Prof. Dr. Ulrich Trick, Fachgebiet Telekommunikationsnetze, Frankfurt UAS

Digitalisierung unserer Gesellschaft - Einflüsse auf das Landmanagement
Prof. Dr. Martina Klärle, FFin


Forum mit Podiumsdiskussion

"Stadtproduktion" in China - Modell für Europas Stadtentwicklung?
Dipl.-Ing. Johannes Dell, AS+P Albert Speer + Partner GmbH

Welche Herausforderungen kommen in Zukunft auf den Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main zu?
Dr. Marcus Gwechenberger, Dezernat Planen und Wohnen, Stadt Frankfurt am Main

Ballungsraum 2117 und technische Superintelligenz. Welche Rolle verbleibt uns Menschen?
Prof. Dr. Gerd Döben-Henisch, SP: Mensch-Maschine Interaktion (MMI) und Lernende Systeme (KI), Frankfurt UAS

Dr. Ulrike ReichhardtID: 4585
letzte Änderung: 28.08.2018