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Tagung Stadterneuerung und Spekulation

Arbeitskreis Stadterneuerung an deutschsprachigen Hochschulen

Die wissenschaftliche Tagung 2020 „Stadterneuerung und Spekulation“ hat die Kernfrage aufgegriffen, wie die Politik allgemein und die städtebauliche Planung im Speziellen mit (spekulativen) Verwertungsinteressen umgehen soll. Sie verknüpfte die Wohnungs- und Bodenfrage mit der programmatischen Ausrichtung und praktischen Umsetzung der Stadterneuerung. Deren ambivalente Intention – zwischen öffentlichem Finanzanreiz für private Investitionen und restriktiver Ausschöpfung des rechtlichen Instrumentariums zur Begrenzung von Planungsgewinnen – führt seit der Einführung des Städtebauförderungsgesetzes in den frühen 1970er Jahren zu kontroversen Debatten. Wie weit die Regulierung baulich-räumlicher Aufwertung gehen sollte, ist eine Frage, die erneut einer umfassenden Betrachtung bedarf.

Seit mehreren Jahren veranstaltet der Arbeitskreis Stadterneuerung an deutschsprachigen Hochschulen jährlich eine wissenschaftliche Tagung mit wechselnden Verantwortlichkeiten und Kooperationen zu aktuellen Fragestellungen der Stadterneuerung mit dem Ziel, die Problemwahrnehmung zu schärfen, die Fachdebatte anzuregen und einen Beitrag zur grundsätzlichen Weiterentwicklung der Stadterneuerung in Deutschland zu leisten. Ausgewählte Vorträge werden anschließend im Jahrbuch Stadterneuerung veröffentlicht.

Die Tagung hat am 26. und 27. November stattgefunden.

Dr. Ulrike ReichhardtID: 8635
letzte Änderung: 29.03.2021