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Fachtagung - Transformative Partizipation

Strategien für den Siedlungsbau der Nachkriegsmoderne

Obwohl sich die meisten Planer*innen der Siedlungen der Nachkriegsmoderne (1945–1975) ernsthaft dafür interessierten, welche Bedürfnisse die Nutzer*innen haben, ermöglichten sie es ihnen kaum je, diese selbst verbindlich zu äußern. War dies ein Fehler? Jedenfalls formierten sich in vielen Siedlungen die Bewohner*innen schon bald nach dem Einzug, um gegen ihr Wohnumfeld zu protestieren.

Heute spielen partizipative Prozesse eine wichtige Rolle, wenn die Weiterentwicklung von Siedlungen der Nachkriegsmoderne verhandelt wird. Themen, um die es häufig geht, sind die oft als monoton empfundene Erscheinung, die Nutzung der kollektiven Räume und die Nachverdichtung. Probleme und Lösungen sind dabei nur manchmal architektonischer Natur – soziale oder wirtschaftliche Aspekte sind oft ebenso wichtig.

Die Tagung „Transformative Partizipation“ näherte sich der Frage, welche Rolle partizipative Ansätze bei der Weiterentwicklung von Nachkriegssiedlungen gespielt haben und in Zukunft spielen könnten, von verschiedenen Seiten. Eine Publikation zur Tagung erscheint im Herbst 2021 im JOVIS Verlag Berlin.

Die Fachtagung hat am 12. März stattgefunden.

Dies ist eine Veranstaltung des Forschungslabors Nachkriegsmoderne

Dr. Ulrike ReichhardtID: 9452
letzte Änderung: 17.06.2021