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Prof. Dr.-Ing. Kurt Kliesch

Professur für Grundbau, Bodenmechanik, Statik

Prof. Dr.
Kurt Kliesch
Gebäude 2, Raum 61
Fax : +49 69 1533-62335

Sprechzeiten

  •   Mi. 09:00 bis 10:00 Uhr

Zur Person

  • Analyse von Risseschäden infolge Baugrundverformung
  • Messtechnische Überwachung im Grundbau
  • Uferinfiltration in der Frankfurter Innenstadt
  • Visualisierung von Arbeitsvorgängen im Spezialtiefbau
  • Grundbau/ Erdbau im Verkehrswegebau (Eisenbahnbau)
  • Ingenieurgeologie
  • Kolloid-Chemie, Tonmineralogie

Lehre

Hinweise zu Vorlesungen in der Geotechnik

  • entsprechende Skripte sind über das Grundbaulabor (Gebäude 2, Raum 62, Ergeschoss) bei Herrn Plath erhältlich
  • alternativ können die aktuellen Skripte heruntergeladen werden (Speicherort wird in der Vorlesung bekanntgegeben).

Bachelor Bauingenieurwesen

H 3.1: Geotechnik 1 (Dozent: Prof. Dr.-Ing. Kurt Kliesch)

H 3.2: Geotechnik 2 (Dozent: Prof. Dr.-Ing. Kurt Kliesch)

H 3.2: Geotechnik 3 (Dozent: Prof. Dr.-Ing. Kurt Kliesch)

W 1: Bemessung der Gründung und des Verbaus (Dozent: Prof. Dr.-Ing. Kurt Kliesch)

W 1: EDV im Grundbau (Dozentin: Dipl.-Ing. (FH) Marion Skupin);
Arbeitshilfen und Unterlagen werden in der Vorlesung zur Verfügung gestellt.

Master Konstruktiver Ingenieurbau /Baumanagement (MA KIB)

Vorlesungsinhalte über Modul Geotechnik Vertiefung: Gründung Schwerer Bauwerke: siehe Modul 45040, Modulhandbuch KIB (Dozent: Prof. Dr.-Ing. Kurt Kliesch)
Arbeitshilfen und Unterlagen werden in der Vorlesung zur Verfügung gestellt.

Forschung

Die Ausbildung im Studiengang Bauingenieurwesen in Frankfurt wirkt unter anderem auf ein umfassendes Basiswissen der Materialeigenschaften des Baugrundes hin. Zum Labor für Bodenmachanik und Grundbau

Das Labor für Bodenmechanik und Grundbau steht den Studenten als vollständiges Labor gemäß den Vorgaben der DIN 1054 mit – je nach Versuchsanordnung – maximal 10-15 Arbeitsplätzen zur Verfügung. Die Größe und Ausstattung entspricht jenen eines mittelständischen Ingenieurbüros für Geotechnik.

Die Studierenden lernen alle Versuche des Grundbaus zur Bestimmung der Bodengruppen nach DIN 18196 und zur Bestimmung der Kennwerte für die spätere Dimensionierung von Bauwerken kennen allein und in Arbeitsgruppenarbeit auszuführen.

Das Grundbaulabor dient des weiteren zur Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen, die im Zuge von Drittmittelaufträgen abgewickelt werden.
In Verbindung mit den ebenfalls vollständig ausgestatteten gesonderten Labors für Straßenbau und Beton kann ein großes Spektrum boden- und felsmechanischer Versuche durchgeführt werden.

Laborgeräte nach DIN und entsprechenden Regelwerken

  • Bestimmung der Bodengruppen nach DIN 18196
  • Kompressionsgeräte
  • Schergeräte
  • Triaxialgerät
  • Einaxiale Druckfestigkeit
  • Spaltzugversuch
  • Durchlässigkeitsgerät
  • Proctorversuchsgerät
  • Enslin-Neff
  • CBR-Versuch
  • Frost-Tau-Wechsel
  • Arbeiten bei vorgegebener Temperatur möglich (Gesonderter Klimaraum)

Feldversuche nach DIN und entsprechenden Regelwerken

  • Rammkernsondierungen (Schlitzsondierung)
  • Rammsondierung (DPL)
  • Plattendruckversuch
  • Versickerungsversuch (Standrohrversuch)

Liste der Diplomarbeiten (SS 2006)

Kombinierte Pfahl-Plattengründung - Erarbeitung eines Prüfwerkzeuges Arbeitsgrundlage für Tragwerksplaner

Die Kombinierte Pfahl-Plattengründung (KPP) wurde von Geotechnikern zur Optimierung der Gründung der Hochhäuser in Frankfurt entwickelt. Zur Überprüfung der Nachweisführung scheint es  wenige Möglichkeiten zu geben, die lediglich von spezialisierten Geotechnikern wahrgenommen werden können.

Aufgabe der Diplomarbeit war es, aus der Sicht des Ingenieurs für Baustatik nach Werkzeugen zu suchen, die eine Überprüfung der derzeitigen Bemessungsansätze ermöglicht. Als Grundlage wurde überprüft, ob mit den einfachen Ansätzen z.B. über das Bettungsmodul- und/ oder Steifezifferverfahren in Kombination mit der Pfahlbemessung nach DIN 4014 (Bohrpfähle) ein zuverlässiges und handelsübliches Werkzeug für den Ingenieur  für Baustatik entwickelt werden kann.

Näheres auf: www.dlubal.de, sowie dort die Inhaltsangabe.

Baugrubenplanung für den Neubau des Verteilungswehres auf der Schlossanlage Kurozwêki, Polen

Im Zuge des Neubaus des Verteilungswehres am Rande der Schlossanlage in Kurozwêki, Polen sind Maßnahmen zur Baugrubensicherung erforderlich. Hierfür wurden die entwurfsreife Tragwerksplanung als auch die entwurfsreife Objektplanung in Anlehnung an die Leistungsbilder gemäß §55, Absatz (2), Grundleistung 1 bis 3 sowie §64, Absatz (3), Grundleistung 1 bis 3 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vorgelegt.

Als Grundlage der Bearbeitung waren alle in den Jahren 2004 und 2005 erarbeiteten Unterlagen aus Diplomarbeiten und Ingenieurprojekten Polen zur Verfügung gestellt worden.

Erstellung eines ersten Baugrundmodells für ein Teilgebiet von Frankfurt am Main zur Beurteilung der Uferinfiltration des Mains

Die Stadt Frankfurt am Main entwickelt in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem Studiengang Bauingenieurwesen der Fachhochschule ein dreidimensionales Baugrundmodell als Basis zur Beurteilung der Uferinfiltration.

Diese Diplomarbeit setzte die bisherigen Ergebnisse aus mehreren vorangegangenen Arbeiten an diesem Projekt fort und vertiefte die bisherigen Erkenntnisse. Vorrangiges Ziel war die Entwicklung eines Baugrundmodells für ein Teilgebiet des Stadtteiles Sachsenhausen von Frankfurt am Main. Dieses Modell ermöglicht später, dreidimensionale Darstellungen in Geoinformationssystemen zu kalibrieren und zu überprüfen.

 

Zentrale WebredaktionID: 3907
letzte Änderung: 16.10.2018