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Prof. Dipl.-Ing. Jean Heemskerk BDA

Professur für Baukonstruktion, Entwerfen und Technischen Ausbau

Prof. Dipl.-Ing.
Jean Heemskerk
Prodekan Fachbereich 1
Gebäude 1, Raum 407

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Ich biete folgende Lehrveranstaltungen an:

  • Baukonstruktion
  • Entwerfen
  • Technischer Ausbau

Phäno+ Erneuerbare Energien für Kleinkinder erfahrbar machen

Studierende des interdisziplinären Studium generale aus den Fachbereich 1-4 haben Spiel- und Lernobjekte für Kleinkinder im Krippenalter von 1,5 bis 3 Jahre entwickelt.

Diese sollen teilweise als Prototypen gebaut und von Kleinkindern erprobt werden. Die Anwendung wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Daraus entstehen marktreife Spiel- und Lernobjekte und didaktisches Lehrmaterial für das pädagogische Personal der Einrichtungen. Zielsetzung ist es zum einen, Kinder im Krippenalter an technische und naturwissenschaftliche Inhalte heranzuführen (MINT) und das Thema der Erneuerbare Energie in die frühkindliche Bildung zu integrieren. Die Weiterführung des Projekts bis bis zur Marktreife wird angestrebt.

Gestalterische Integration von Windenergieanlagen

Das Thema Windenergie wird bislang kaum unter dem Gesichtspunkt des architektonischen Potentials betrachtet. Bestehende Projekte oder Studien befassen sich mit der großräumlichen Anordnung von Windenergieanlagen in der Landschaft oder mit deren Produktdesign, nicht aber mit der kleinräumlichen Verbesserung, beispielsweise durch nutzungsspezifische Ergänzungen an und um die Masten. Mein bisheriger Ansatz verfolgte das Ziel, das architektonische Potential zu untersuchen und Lösungsvorschläge in Hinblick auf zusätzliche Nutzungsoptionen, etwa kultureller oder touristischer Art, zu entwickeln. Dafür spricht das hohe Konfliktpotential in Zusammenhang mit der Errichtung von Windenergieanlagen, dagegen stehen mögliche juristische und sicherheitsrelevante Probleme bei der Umsetzung von Verbesserungmaßnahmen an den Anlagen. Der Erfolg der Windenergie kann individuell gestärkt werden, mit konkreten Vorschlägen am jeweiligen Projekt und Ort.

Vita

Ausbildung und Berufstätigkeit

2019 Prodekan des Fachbereich 1 der Frankfurt University of Applied Sciences 

2014 Gründungsmitglied motorplan Frankfurt am Main

seit 2008 Professur an der Frankfurt University of Applied Sciences 

seit 2006 "Architektur macht Schule" Arbeitskreis Architektenkammer Heidelberg

2004-05 Gastdozent des Kulturkreis BDI Bundesverband Dt. Industrie

2003-04 Gastprofessur Hochschule für Technik Biberach

2002/04 Lehraufträge an der Technischen Universität Darmstadt

2002-09 Mitglied im Beirat der Architektenkammer Heidelberg

seit 2001 Vorträge und Tätigkeit als Preisrichter

1998-02 wissensch. Mitarbeit Institut f. Baukonstruktion 1 TU Stuttgart

1996 Gründung motorplan Architektur + Stadtplanung

1996 Diplom Technische Universität Darmstadt

1996 1. Preis intern. Studentischer Wettbewerb Wohnen 2000+

1995 Menglerpreis (1. Preis) TU Darmstadt für Jahresarbeit

1991-96 Mitarbeit in diversen Architekturbüros im In- und Ausland, Ausstellungsbeteiligungen Dt. Werkbund Frankfurt am Main, Galerie Aedes-east Berlin, Dt. Architektur Museum Frankfurt am Main

1990 Mitarbeit Büro Prof. O.M.Ungers Frankfurt am Main

1989 Vordiplom Technische Universität Karlsruhe

 

Mitgliedschaften und Kooperationen

  • Frankfurt am Main - Hochbauamt
  • Frankfurt am Main - Umweltamt
  • Langen - Stadtplanungsamt
  • Offenbach - Stadtplanungsamt
  • Heidelberg - Stadtplanungsamt
  • Mannheim - Stadtplanungsamt
  • Helmstedt (Niedersachsen)
  • Greifenstein (Mittelhessen)
  • Natz-Schabs (Italien)
  • Nasssauische Heimstätten Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
  • GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH
  • MWSP Projektentwicklungsgesellschaft mbH
  • Sewo mbH Oberursel
  • Goetheuniversität Frankfurt am Main
  • Institut für Deutsche Sprache
  • Freundeskreis der Goetheuniversität Frankfurt
  • Evangelische Akademie Braunschweig
  • Bund Deutscher Baumeister Frankfurt e.V.
  • Fraport AG Frankfurt a.M.
  • Messe Frankfurt GmbH
  • Heidelbergcement AG
  • Stadtwerke Heidelberg GmbH
  • Commerz Real AG Wiesbaden
  • Feelfiber GmbH Senden
  • Dresslerbau GmbH
  • Hermann Hofmann Gruppe Solms-Niederbiel
  • Klassikstadt GmbH Frankfurt a.M.
  • Rixius GmbH Mannheim

Planetarium

Neubau Planetarium/ Erweiterung Senckenberg-Museum FFM – Masterthesis

In der Masterthesis sollte der Neubau eines Planetariums im Zusammenhang mit einer Erweiterung des berühmten Senckenberg-Museums Frankfurt geplant werden. Dies in einer hochkomplexen städtebaulichen Situation. Sophia Fischer hat entgegen der Aufgabenstellung die Museumserweiterung südlich und parallel des Hauptgebäudes entworfen. Dies schafft funktionale Verbindungen innerhalb des Museums und eine plausible Einbindung der kugelförmigen Planetariums in den Kontext. Eleonora Ott inszeniert das Planetarium als goldene Kugel in einem Tiefhof und schafft einen neuen Museumszugang im Souterrain. Für Ihre Thesis erhielt sie den Förderpreis der Zeitschrift wettbewerbe aktuell.

Betreuung: Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerk

VerfasserInnen: Sophia Fischer, Eleonora Ott

UB.20.25

Neubau Zentralbibliothek Goetheuniversität – Masterthesis
 

In der Masterthesis sollte der Neubau der Zentralbibliothek der Goethe-Universität an der Miquelallee entworfen werden. Dazu war ein äußerst umfangreiches Raumprogramm zu bewältigen und dem visionären Anspruch an eine Bibliothek im Jahr 2025 architektonisch zu entsprechen. Zusätzlich galt es das Gebäude als Leuchtturmprojekt der Goetheuniversität am nordwestlichen Stadteingang städtebaulich einzufügen. Natalie Brand hat eine Bibliothek mit repräsentativem, mehrgeschossigem Lesesaal entworfen, die sich durch ihre lichtdurchflutete und transparente Anmutung und großzügige begrünte Freiterrassen deutlich von historischen Vorbildern abhebt. Diese Arbeit wurde mit dem Studierendenpreis im Master ausgezeichnet. Sascha Biel hat eine Bibliothek als zukunftsweisende „Bildungslandschaft“ vorgeschlagen, einen topografisch inszenierten Raum unter einem städtebaulich wirksamen Magazinriegel. Der Entwurf wurde beim Studierendenpreis mit einer Anerkennung gewürdigt.

Aufgabenstellung und Betreuung: Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerk, in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt a.M.

VerfasserInnen: Natalie Brand

ZooHouse

Umbau Zoogesellschaftshaus FFM Masterthesis 
 

Das untergenutzte, ehemalige Hauptgebäude des Frankfurter Zoos sollte umgeplant werden. Dabei galt es auch neue Nutzungen zu prüfen und die labyrinthische Innenraumsituation aufzulösen. Der Umgang mit dem historischen Gebäudebestand v.a. der Fassaden bildete eine weitere Herausforderung. Die hervorragende Abschlussarbeit von Rebecca Geiger begeistert durch sehr gut recherchierte und sorgfältig entwickelte Vorschläge zur Umnutzung und Umplanung des historischen Bestands. Dabei wurden sowohl verschiedene Zugänge des Hauses als auch dessen neue Fassaden souverän entworfen und die Platzgestaltung mit ins Konzept integriert. Die Thesis wurde im Studierendenwettbewerb mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Aufgabenstellung und Betreuung: Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerk in Kooperation mit dem Hochbauamt der Stadt FFM und dem städtischen Zoo

Verfasserin: Rebecca Geiger

HO.Workpool

Bürogebäude Heidelberg – BA-Thesis

 

Für den Hafen Offenbach war ein Bürogebäude mit einem Kreativwirtschaftszentrum und weiteren Nutzungen entwickelt worden. Dabei war die städtebauliche Vorgabe am Wasser zu überprüfen. Der mäandrierende Entwurf von Pascal Luthardt, Theresa Wunder und Daniel Schröder konnte den Wettbewerb im Rahmen des Moduls Konstruieren 6 klar für sich entscheiden. Daraus gingen drei Bachelorthesen hervor, wovon die Thesis von Theresa Wunder die gebäudetechnische Überplanung fokussierte, wofür die Verfasserin den Studierendenpreis Baukonstruktion erhielt. Daniel Schröder hat die Betonfertigteilkonstruktion der Fassade weiter untersucht und dafür den Förderpreis der Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e.V. erhalten. Marcel Reimers experimentierte mit unterschiedlichen Betonoberflächen und deren Erscheinung bei bestimmten Sonneneinstrahlungswinkeln und erhielt dafür den Förderpreis der Heidelbergcement AG.

Aufgabenstellung und Betreuung:

Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerk, Prof. Dipl. Ing. Dominik Wirtgen 

VerfasserInnen: 

Theresa Wunder, Daniel Schröder, Marcel Reimer

Z1 Bahnstadt

Bürogebäude Heidelberg – BA-Thesis/ Student. Wettbewerb 1.000 Euro

Auf einem unbebauten, zentralen Grundstück in der Bahnstadt Heidelberg sollte im Rahmen des Konstruktionsmoduls K6 ein städtebauliches Ensemble geplant, daraus ein Gebäude als Bürogebäude konstruiert werden. Beteiligt waren die Skylabs Developm. GmbH und das Stadtplanungsamt. Daraus hat Jochen Sauer im Rahmen der Thesis seine plastische Betonfertigteilfassade vertieft und die Machbarkeit der expressiven Sandwichfassade eindrucksvoll bis ins Detail nachgewiesen. Diese Arbeit wurde mit dem Studierendenpreis im Bachelor ausgezeichnet sowie dem Förderpreis der Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e.V.. Tabea Woodsack überzeugte mit ihrer Bachelorthesis, worin sie die Fassade des dynamischen Büroriegels in mehreren alternativen Betonbauweisen durchentwickelt und gegenüberstellt hat. Dabei beeindruckte sie auch durch die vertieften Kenntnisse ihrer umfassenden Untersuchung. Die Thesis wurde beim Studierendenpreis mit einer Anerkennung gewürdigt und erhielt dem Förderpreis der Heidelbergcement AG.

Aufgabenstellung und Betreuung: 

Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerk, Prof. Dipl. Ing. Dominik Wirtgen 

VerfasserInnen: 

Tabea Alessandra, WodsackJochen Sauer

Dress Concrete

Konstruieren 6/ Student. Wettbewerb 1.500 Euro
 

Die Bauunternehmung Dreßler Bau ist ein großer Name im Bereich Stahlbetonfertigteile und hochwertige Betonoberflächen. Sie arbeitet mit Architekten wie David Chipperfield oder Barkow-Leibinger zusammen. Im Rahmen der Konstruktionsübung war eine neue Firmenzentrale auf dem Werksgelände zu planen und deren CI dabei passend abzubilden. Carolin Diel und Laura Di Mauro haben dem entsprechend ein klar strukturiertes Bürogebäude entwickelt, dabei voll auf das Markenzeichen vorgefertigte Betonfertigteile gesetzt. Die prägnante und für die kurze Bearbeitungszeit von nur neun Wochen im Detail erstaunlich tief durchgearbeitete Lösung überzeugte voll und wurde mit dem ersten Preis belohnt. Die Lösung von Ximena Banuelos, Katharina Müller und Stefano Pascale schlägt ebenfalls einen klaren Baukörper vor, jedoch als klassische Lösung mit schwebendem Kubus über einem transparenten Erdgeschoss. Auch hier eine hervorragend Bearbeitungstiefe, die mit einer Anerkennung belohnt wurde.

Aufgabenstellung und Betreuung:

Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerk,Lehrbeauftragter Architekt Dominik Wirtgen in Kooperation mit der Dreßler Bau GmbH Stockstadt a.M. 

VerfasserInnen:

Carolin Diel und Laura Di Mauro

Green Campus Award

Green Campus Award 2016 - Student. Wettbewerb 4.000 Euro

Der hochschulweite Wettbewerb richtete sich an die Studierenden aller Fachbereiche und ist auf Anfrage und in Kooperation des Umweltamtes Frankfurt ausgelobt worden. Mit dem Ziel den Hochschulcampus als Teil des Stadtentwicklungsmodells „Speichen und Strahlen“ zu aktivieren. Neben räumlichen sollten dabei auch technische Maßnahmen vorgeschlagen werden. Die beiden Preisträgerarbeiten markierten denn auch die zwei Enden möglicher Entwicklungspotentiale des Campus: Semira Lenk schlug 4 gezielte Eingriffe zur Aufwertung des Campus vor, die von Fassaden- und Dachbegrünungen zu Energieversorgung reichten. Gut beobachtet, präzise gesetzt und einfach umsetzbar. Die Arbeit von Elisa Traut und Jeremias Heinze überformt den gesamten Campus mit einem sehr lebendigen Freigelände. Die bezogen auf die Studierenden als HauptnutzerInnen sehr authentische Gestaltung lässt sowohl in ökologischer als auch sozialer Hinsicht eine spürbare Verbesserung erwarten mit einem hohen Identifikationswert.

Aufgabenstellung/Auslobung: Dr. Hartmanshenn, Umweltamt Stadt Frankfut a.M.Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerk, Frankfurt University of Applied Sciences

Verfasserinnen: Semira Lenk, Elisa Traut und Jeremias Heinze

Dachwelten

Dachwelten 2015 - Student. Wettbewerb 2.000 Euro

Zum zweiten Mal in Folge gewann ein Team des Studiengang Master Architektur, betreut von Prof. Dipl.-Ing. Jean Heemskerk, den Wettbewerb Dachwelten des Deutschen Dach-Zentrums e. V., dabei immerhin im Wettbewerb mit acht weiteren Universitäten und Hochschulen. Sascha Biehl, Sophia Fischer, Edda Krücke und Masina Terella des Master Architektur gelang eine Umsetzung der Wettbewerbsaufgabe, das Tragwerk „Dach für eine Open-Air-Konzertbühne; auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz, mit einem simpel gefalteten Flugdach, die „sowohl ein Zeichen hin zur Stadt als auch ein raumbildendes Element [ist]“, so die Begründung der Jury. Eine zwar bautechnisch schlichte, dafür aber umso wirkungsvollere nach innen gefaltete Dachkonstruktion unterstreicht die vorhandene Geometrie der Festung und passt sich bestens in die Gesamtwirkung der Festungsanlage ein. „Der Weg zum Konzertbereich verspricht ein spannendes räumliches Erlebnis“. Der Dachwelten-Wettbewerb findet seit neun Jahren zu einem bestimmten Thema rund ums Dach statt. Er wird ausgerichtet vom Deutschen Dach-Zentrum e. V., einem Zusammenschluss führender Branchenvertreter aus der Baubranche, um den Dialog zwischen Hochschulen und Wirtschaft zu fördern.

Aufgabenstellung/Auslobung: Deutsches Dach-Zentrum e. V. 

Betreuung: Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerk 

Verfasserin: Sascha Biehl, Sophia Fischer, Edda Krücke, Masina Terella

Think outside the box

Think outside the box Veranstaltung gemeinsam mit Prof. Harnack

Die Commerz Real AG Wiesbaden erwägt die Umnutzung eines ihrer Gebäude in Frankfurts Innenstadt. Im Rahmen eines studentischen Wettbewerbs erarbeiteten Studierende der FH Frankfurt und der TU Dortmund beeindruckende Ergebnisse und erzielten insgesamt Preisgelder in Höhe von 4.000,00€.

Die beiden Hauptpreise gingen an das Duo Sina Berkel, Tanja Schaffner (Frankfurt University of Applied Sciences) und  Alessandro Scalisi (Frankfurt University of Applied Sciences), Anerkennungen erzielten Tim Theißen / Fabio Mata (Tu Dortmund), Christian Honstein (TU Dortmund) und Anna-Mira Lüssow (Frankfurt University of Applied Sciences).

Moderiert wurde der Wettbewerb von Prof. Harnack und Prof. Heemskerk.

Pressemitteilung Commerz Real AG

Aufgabenstellung

Beitrag von Sina Berkel und Tanja Schaffner

Beitrag von Alessandro Scalisi

Andreasgemeinde

Entwerfen Master/ Studierendenwettbewerb 2.500 Euro

Aufgabenstellung und Betreuung Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerk in Kooperation mit der Evang. Andreasgemeinde Niederhöchstadt. 

Am jetzigen Standort soll ein neues Gemeindezentrum mit großem, repräsentativen Kirchraum und einer Vielzahl von Räumen für das Gemeindeleben errichtet werden. Dabei waren zusätzlich externe, kirchennahe Nutzungen (z.B. für Musikpädagogik) als auch eine Tiefgarage geplant werden. Der Entwurf von Niklas Schraps schafft eine überzeugende Synthese aus Gemeindezentrum mit repräsentativen Kirchraum. Ihm gelingt eine räumlich und funktional hervorragende Gesamtanlage mit hohem Identifikationswert. Sandra Molnar entwirft vor dem Hintergrund kirchlicher Motive eine räumliche Skulptur, die trotz der ausstrahlenden Wirkung erstaunlich gut funktioniert und den Ort symbolträchtig besetzt. Beide Entwürfe wurden mit einem 1. Preis ausgezeichnet. 

Preisträger*innen: Sandra Molnar, Niklas Schraps

Preisgeld durch die Evang. Andreasgemeinde Niederhöchstadt

ZooHOUSE

Umbau Zoogesellschaftshaus FFM: Entwerfen Master Student. Wettbewerb 2.500 Euro

Das untergenutzte, ehemalige Hauptgebäude des Frankfurter Zoos sollte umgeplant werden. Dabei galt es auch neue Nutzungen zu prüfen und die labyrinthische Innenraumsituation aufzulösen. Der Umgang mit dem historischen Gebäudebestand v.a. der Fassaden bildete eine weitere Herausforderung. Larisa Moise hat den mittleren Saal entfernt und stattdessen eine neue Abteilung des Senckenberg-Museums in einem großen transparenten Würfel vorgeschlagen. Somit ein Paleontologie-Museum entwickelt als Bildungslandschaft aus spiralförmig angeordneten Ausstellungebenen. Der umgebende Gebäudebestand wurde dabei sehr sorgfältig und überzeugend umgeplant. Der Entwurf von Semira Lenk stellt den Gebäudebestand auf eine neue städtebauliche Plattform, die sehr intelligent die unterschiedlichen Nutzungen räumlich vernetzt. Ein Teil des Gebäudes wird komplett entfernt, dafür ein Kindermuseum in einem imposanten Neubau ergänzt. Diese Arbeit wurde im Wettbewerb mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Aufgabenstellung und Betreuung:

Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerk in Kooperation mit dem Hochbauamt der Stadt FFM und dem städtischen Zoo

Verfasserinnen: Larisa Moise, Semira Lenk

Langen Nord

Entwerfen Master/ Student. Wettbewerb 1.000 Euro
 

In dem Entwurf wurde eine vorliegende städtebauliche Studie weiter vertieft und mit Wohnungsbau „gefüllt“. Dabei wurden nicht nur die Blockstrukturen vielfältig weiterentwickelt, sondern auch eine große Bandbreite an Wohnungsbauten entworfen. Die Arbeit von Elisa Traut überzeugt durch einen interessanten Mix verschiedener Typologien innerhalb eines Blocks aus hochwertigem Wohnungsbau, gemeinschaftlichem Wohnen und raffinierten Reihenhaustypen mit Splitlevel. Masina Terellas Entwurf setzt auf interessante Grundrisszuschnitte durch diagonale Drehungen der Wohnbereiche entlang einer flexibel belegbaren Raumachse mit teilweise zweigeschossigen Räumen. Beide Arbeiten wurden im Wettbewerb mit einem Preis ausgezeichnet.

Aufgabenstellung und Betreuung: Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerkin Kooperation der Kommune Langen, dem Regionalverband Rhein-Main und dem Bund Dt. Baumeister Frankfurt e.V.

Verfasserinnen: Elisa Traut, Masina Terella

Campussign

Campussign: Konstruieren 5/ Student. Wettbewerb 1.500 Euro 

Für die zukünftige CAMPUSMEILE in Frankfurt soll es ein erstes, sichtbares Zeichen geben. Gedacht wird an einen Informationspavillon, der die beteiligten Bildungseinrichten präsentiert und mit weiteren Services für die Anwohnenden. Der Vorschlag „Warte 2.0“ von Grünewald, Dietrich und Hoffmann schlägt einen gelungenen Bogen zwischen den beiden Frankfurter Ikonen Historische Türme und Geripptes und erschafft einen Turm mit hoher Signalwirkung. Der Beitrag wurde im Wettbewerb mit deinem 1. Preis ausgezeichnet.

Aufgabenstellung und Betreuung: Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerk, Prof. Dipl. Ing. Klaus Fäth, Dipl. Ing. Johannes Fokken in Kooperation mit dem Dezernat Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt

Schlossbrücke

Rad- und Fußgängerbrücke über den Main: Konstruieren 5/ Student. Wettbewerb 1.500 Euro

Eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Main soll das Zentrum von Offenbach mit Frankfurt-Fechenheim verbinden. Eine besondere Herausforderung bestand in den völlig unterschiedlichen Brückenauflagern der beiden Uferseiten, welche die barrierefreie Erschließung ohne Aufzüge lösen sollten. Die dargestellten Projekte stehen stellvertretend für viele unterschiedliche Lösungsansätze in der Veranstaltung, die vom der Kabel- bis zur Bogenbrücke reichten. Auch hybride Tragwerke wurden dazu entwickelt. Die hervorragenden Projekte Crosspoint, Splined Link und Brückenschlag überzeugen durch außergewöhnliche Entwürfe und ausgefeilte Details, und nicht zuletzt durch eine angemessene Gestaltung. Crosspoint und Splined Link wurden von der Jury, u.a. mit dem Oberbürgermeister Offenbach und dem Planungsdezernenten FFM, im Wettbewerb mit dem 1. und 2. Preis ausgezeichnet.

Aufgabenstellung und Betreuung: Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerk, Prof. Dipl. Ing. Klaus Fäth in Kooperation mit der Stadt Offenbach.

Z1 Bahnstadt

Konstruieren 6 – Student. Wettbewerb
 

Südlich des Heidelberger Bahnhofs entsteht die „Bahnstadt“, eine dergrößten Stadterweiterungen Deutschlands - Eine Industriebrache von der Größe der Altstadt wird zur größten Passivhaussiedlung der Welt Auf dem ehemaligen Bahngeländesollen Wohnungen für circa 5.000 Einwohner entstehen und 7.000 Arbeitsplätzegeschaffen werden. Inmitten des Gesamtareals befindet sich das Grundstück Z1. Das Grundstück liegt an der wichtigen zukünftigen Geschäftsstraße und Haupterschließungsachse „GrüneMeile“. Im Osten wird die Bebauung den zentralen Park „Zollhofgarten“ räumlich schließen. Im Westen entsteht der spätere Gadamerplatz mit dem Schul- und Bürgerzentrum. Für das Grundstück sieht der Masterplan eine Mischbebauung vor. Als Nutzungen sind Büro, Gewerbe, Labor, Einzelhandel und Sonderformen des Wohnensmöglich.

Im Rahmen des Moduls Konstruieren 6 sollte innerhalb der Vorgaben des Masterplanes ein städtebauliches Konzept für Z1 entwickelt und im Anschluss in einem ausgewählten Teilbereich (Quadranten) ein Bürogebäude geplant werden.

In Kooperation mit der Skylabs Development Construction GmbH und dem Stadtplanungsamt Heidelberg wurde die Aufgabe als studentischen Wettbewerb herausgegeben, der am Ende von einer fachkundigen Jury bewertet und prämiert wurde. Hierfür wurden 500,- Euro Preisgeld und verschiedene Buchpreise zur Verfügung gestellt.

Aufgabenstellung und Betreuung: Prof. Dipl. Ing. Jean Heemskerk, Prof. Dipl. Ing. Dominik Wirtgen

VerfasserInnen: Mittelmann, Stepien, Zahn

Prof. Jean HeemskerkID: 3880
letzte Änderung: 24.11.2020