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Mensch-Technik-Interaktion

Intelligente Autonome Assistenzsysteme

Die Bedeutung der intelligenten Technologien nimmt kontinuierlich zu, da sie zum einen unabdingbar für die Verwertung der rasant anwachsenden digitalen Datenflut sind und zum anderen als Schlüsseltechnologie für autonome Assistenzsysteme gelten. Zentrale Bedeutung hat hierbei die Verarbeitung von Bild- und Sprachinformationen, die trotz großer Fortschritte in den letzten Jahren immer noch schnell an Grenzen stößt. Das Forschungsinteresse widmet sich der Erkennung von teilweise verdeckten Objekten in komplexen Bildszenerien. Ziel der Arbeit ist der Einsatz in einer neuen Generation von Fahrerassistenzsystemen.

Kontakt

Prof. Dr.
Ute Bauer-Wersing
Studiengangsleitung Barrierefreie Systeme (BaSys)
Gebäude 7, Raum 401

Assistenzroboter

Assistenzroboter sollen alte und behinderte Menschen im Alltag unterstützen und damit u.a. den Herausforderungen des demographischen Wandels Rechnung tragen. Dazu müssen sie sich in natürlicher Umgebung zurechtfinden und ihnen gestellte Aufgaben autonom ausführen können. Die Kommunikation mit Menschen soll auf möglichst natürliche Weise erfolgen. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wurde ein humanoider Assistenzroboter konstruiert und mit unterschiedlichen intelligenten Sensoren zur Spracherkennung, visuellen Umfelderfassung im dreidimensionalen Raum und zur Abstandsmessung ausgestattet, um Verfahren für das selbstständige Suchen, Greifen und Bringen von Gegenständen wie z.B. Getränken zu realisieren. Ein weiterer Forschungsaspekt befasst sich mit der Lernfähigkeit und erfahrungsbasierten Verhaltensänderung des Roboters.

Sensor zur Fußgängererkennung

Heutige Sicherheitssysteme in Automobilen schützen die Insassen bei einem Aufprall in hohem Maße. Ein Zusammenstoß mit Fußgängern/innen führt bei diesen aber in der Regel zu schweren Verletzungen. Könnte das Fahrzeug nun bei der Annäherung frühzeitig und differenziert erkennen, ob es sich um ein starres Objekt oder einen Menschen handelt, so könnten bei einer drohenden Kollision in Abhängigkeit von dem erkannten Hindernis frühzeitig geeignete Schutzmaßnahmen eingeleitet werden. Fußgänger/innen trügen dann ein geringeres Verletzungsrisiko. Die bisherigen Forschungsergebnisse führten zur Anmeldung eines Patents für einen Sensor zur Fußgängererkennung. Der Sensor und die Auswerteverfahren werden derzeit weiterentwickelt.

Swarm Intelligence

Untersucht wird das Schwarmverhalten einfacher Roboter in Bezug auf Fehlertoleranz und Robustheit. Dabei werden systemimmanent vorhandene Redundanzen ausgenutzt, um Aufgaben von ausgefallenen Robotern oder Robotern mit Fehlfunktion auf andere Roboter zu übertragen. Im Fokus der Untersuchungen stehen dezentralisierte Algorithmen zur Erkennung der kompletten oder partiellen Inoperabilität eines Systems, zur Synchronisation autonom operierender Einzelsysteme sowie zum Transfer einer Teilsystemaufgabe auf ein anderes Robotersystem. Unterschiedliche Fähigkeiten der Einzelsysteme werden dabei vorausgesetzt.

KFZ-Notbremssysteme

Ein zentrales Forschungs- und Entwicklungsthema der Automobilindustrie ist das Gebiet der aktiven und passiven Sicherheit im Kraftfahrzeug. Generell unterscheidet man zwischen sogenannten aktiven Sicherheitssystemen, die der Vermeidung von Unfällen dienen und den passiven Systemen, welche die Folgen eines Unfalls abmildern sollen. Aktuelle Entwicklungen in der Automobilindustrie zielen auf eine Vernetzung der aktiven und passiven Komponenten und ermöglichen so die komplette Ereignisabfolge von der Warnung des Fahrenden bei einer sich anbahnenden Gefahrensituation bis hin zu einer automatischen Notbremsung. Untersucht wird das Potenzial von Kfz- Sicherheitssystemen, im speziellen des Notbremsassistenten und dessen Optimierungspotenzial.

Kontakt

Prof. Dr.
Karsten Schmidt
Studiengangsleitung Mechatronik
Gebäude 7, Raum 405
Zentrale WebredaktionID: 2302
letzte Änderung: 18.07.2018