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Forschungsgruppe "Applied Research in Industrial Service (APPRISE)"

Die Forschungsgruppe Applied Research in Industrial Service (APPRISE) beschäftigt sich mit der Digitalisierung des industriellen Servicegeschäfts.

In unserem Forschungsprojekt AR@APPRISE untersuchen wir Nutzenpotentiale, sowie Herausforderung für die Einführung von Augmented Reality (AR) Technologie im Field Service. AR hat das Potential sich sowohl für Maschinenhersteller als auch Maschinennutzer positiv auszuwirken, allerdings birgt der Einsatz der AR-Technologie auch das Risiko Einnahmen aus dem traditionellen Field-Servicegeschäft und dem Ersatzteilgeschäft zu verringern.

Deshalb beschäftigen wir uns in einem zweiten Forschungsprojekt BM@APPRISE mit der Untersuchung und Entwicklung von Geschäftsmodellen für AR-basierte Services.

In unserem dritten Forschungsprojekt ML@APPRISE untersuchen wir die Monetarisierung von Condition Monitoring, Preventive Maintenance und Predictive Maintenance.

Alle Forschungsaktivitäten werden kooperativ mit Professor Rakesh Mishra vom Centre for Efficiency and Performance Engineering (CEPE) an der University of Huddersfield durchgeführt. Unsere Forschung wird intern von der Frankfurt University of Applied Sciences und externen Zuwendungen aus der Industrie finanziert.

Forschungsprojekte

In diesem Forschungsprojekt untersuchen wir die Auswirkungen von Mobile Collaborative Augmented Reality auf den Field Service im Maschinen- und Anlagenbau (Dienstleistung durch Kundendiensttechniker). Die Technologie testen wir mit Datenbrillen, wie beispielsweise Vuzix M300 oder RealWear HMT-1, aber auch mit Mobiltelefonen und Tablets. Wir ermitteln praxisrelevante Anwendungsfälle im Service und deren Nutzen für den Maschinenhersteller und den Maschinennutzer. Durch industrielle Fallstudien ermitteln wir neben den Nutzenpotentialen auch Barrieren und Schlüsselaktivitäten für die Einführung der Technologie.

Das Forschungsprojekt AR@APPRISE wird von Industriepartnern und aus Forschungsmitteln des Fachbereichs Informatik und Ingenieurwissenschaften finanziert.

Ansprechpartnerin: Maike Müller

Im Rahmen der Industrie 4.0 entstehen neue Technologien wie Augmented Reality oder neue Organisationsformen wie Branchenplattformen. Diese versprechen viele Vorteile, sie bedrohen aber auch die klassischen hochprofitablen Geschäftsfelder Ersatzteile und Field Service der Maschinen- und Anlagenhersteller. In dem Forschungsprojekt BM@APPRISE erforschen wir Geschäftsmodelle (Business Models), die auch in einer digitalisierten Industrie die hochqualitative Dienstleistung der Maschinen- und Anlagenhersteller adäquat monetarisiert.

Das Forschungsprojekt BM@APPRISE wird aus Eigenmitteln der Hochschule finanziert.

Ansprechpartner: Stefan Ohlig

Mit der Technologie des maschinellen Lernens (Machine Learning) können ohnehin vorhandene Sensor- und Steuerungsdaten von Maschinen zur Vorhersage von Ausfällen genutzt werden. Im interdisziplinären Forschungsprojekt ML@APPRISE untersuchen Informatiker des Kompetenzzentrums Netzwerke und verteilte Systeme gemeinsam mit Maschinenbauern konkrete industrielle Fragestellungen. Neben benutzerfreundlichen maschinenbaugerechten Anwendungssystematiken sollen auch daraus resultierende Geschäftsmodelle erforscht werden.

Das Forschungsprojekt ML@APPRISE wird von Industriepartnern und aus Eigenmitteln der Hochschule finanziert.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Dirk Stegelmeyer

Aktuelles

Am 16. April 2019 präsentierten Frau Maike Müller und Herr Stefan Ohlig ihren Forschungsstand auf der Postgraduate Conference der University of Huddersfield. Es ist eine jährliche eintägige Veranstaltung aller Fakultäten, um ihre Forschung anderen Doktoranden und akademischen Mitarbeitern in Vorträgen und Postern zu präsentieren, zu teilen und zu reflektieren. Es war für die Doktoranden eine exzellente Gelegenheit zu üben, einen Abstract zu schreiben und ihre Arbeit zu präsentieren, um sich auf Beiträge auf größeren Konferenzen vorzubereiten.

Wir beglückwünschen Stefan Ohlig (B.Eng. Service Engineering 2017) zu seinem zweijährigen Forschungsstipendium der Frankfurt University of Applied Sciences für seine kooperative Promotion mit der University of Huddersfield.

Die Forschungsgruppe APPRISE präsentiert Studienergebnisse zu Anwendungsfällen, Nutzenpotentialen und Barrieren des Einsatzes von AR im After-Sales-Service. Dann erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam die Auswirkungen der AR-Technologie auf Ihr Service Geschäftsmodell. Mehr Information finden Sie hier.

Nachrichtenarchiv

Die Forschungsgruppe APPRISE (Applied Research in Industrial Service) nahm am 20. Juni 2018 bei der IHK Darmstadt am „Förder Speed Dating“ teil. Wie auch das PTW der TU Darmstadt, die Fraunhofer LBF, das DIK der TU Darmstadt waren wir mit einem Tisch vertreten.

Aufgrund der Hitze kamen mit rund 20 Firmen weniger als von der IHK erwartet. Dennoch konnten Herr Prof. Dirk Stegelmeyer und Herr Stefan Ohlig unser Forschungsspektrum anbieten und als Frankfurt University zwei interessante Kontakte knüpfen.

Mit einem Dienstleister für BHKW wurde am 13. August ein erstes Gespräch im Rahmen von PredictiveMaintenance@APPRISE geführt. Es wird darum gehen die ohnehin anfallenden Daten aus dem Gasmotor zur Vorhersage von Ausfällen zu nutzen.

Die Forschungsgruppe APPRISE (Applied Research in Industrial Service) war am 16. Mai 2018 bei der Wagner Group in Markdorf (bei Friedrichshafen/Bodensee) zu einem Workshop eingeladen. Wagner Group (www.wagner-group.com) ist ein weltweit führender Anbieter von Anlagen und Komponenten in der industriellen Oberflächentechnik mit umfangreicher Erfahrung in einer Vielzahl von Branchen.

Herr Professor Schäfer und Herr Professor Stegelmeyer, begleitet von Herrn Nguyen (Wirtschaftsinformatik B.Eng.) und Herrn Felgentreff (Student Service Engineering) diskutierten mit einem achtköpfigen interdisziplinären Team von Wagner Ideen zu zustandsabhängigen Wartung mit Hilfe von BigData. Der Kontakt entstand bei einem APPRISE Workshop im Februar zum Einsatz von Augmented Reality im Service. Im Rahmen von WINNOVATION 2025 richtet sich Wagner Group auf die Zukunft aus und beschäftigt sich auch mit der Digitalisierung des Service.

Beim Besuch des Technikums für Trockenbeschichtungsanlagen wurden für BigData lohnenswerte Baugruppen identifiziert, die nun in studentischen Projekten in Angriff genommen werden.

Anschließend spendete die Wagner Group ein einjähriges Deutschlandstipendium für eine/einen leistungsstarke Studentin/Student des Service Engineerings (Bewerbung für das Wintersemester 18/19!)

Ansprechpartner

Prof. Dr.
Dirk Stegelmeyer
Studiengangsleitung Service Engineering (Wirtschaftsingenieur Service) Bachelor
Gebäude 9, Raum 312

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Prof. Dr. Dirk StegelmeyerID: 5239
letzte Änderung: 14.05.2019