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Projekte

In Bearbeitung:

  • Zentrum für verantwortungsbewusste Digitalsierung (ZEVEDI): Projektgruppe AI und Regulated Professions (AIREP), 07/2026 - 12/2027 ( Prof. Dr. Martina Hessler / Prof. Dr. Martin Kersting / Prof. Dr. med. Sebastian Kuhn, MME / Prof. Dr. Michael Leyer / Prof. Dr. Lena Rudkowski / Prof. Dr. Domenik Wendt ). In dem Projekt wird untersucht, wie der Einsatz von KI in regulierten Berufen (RechtsanwältInnen, ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen) gestaltet werden muss, um den rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden und die Selbstbestimmung der die KI nutzenden Fachkräfte sowie das Vertrauen derjenigen Personen zu wahren, die von der KI-gestützten Leistung betroffen sind.

Abgeschlossen: 

  • Projekt hessian.AI.literacy, 05/2025 - 12/2025 ( Prof. Dr. N. Urbach, Frankfurt UAS / Prof. Dr. J. Wendt, TU Darmstadt / Prof. Dr. D. Wendt, Frankfurt UAS ): Die KI-Verordnung der EU verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, sicherzustellen, dass ihr Personal sowie beauftragte Dritte über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen (Art. 4 KI-VO). Damit formuliert der EU-Gesetzgeber nicht nur eine regulatorische Anforderung, sondern auch einen gesellschaftspolitischen Auftrag zur Förderung von KI-Kompetenz. Das Projekt hessian.AI.literacy untersucht, welche konkreten Implikationen sich daraus für den organisationalen Kontext ergeben und wie die gesetzlichen Anforderungen effektiv und effizient umgesetzt werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als praxisnahe Orientierungshilfe und werden der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Durch diese Initiative leistet hessian.AI einen essentiellen Beitrag zur rechtskonformen Implementierung der KI-Verordnung und zur nachhaltigen Stärkung der KI-Kompetenz in der Wirtschaft und in öffentlichen Institutionen. Die Ergebnisse des Projektes sind in unterschiedlichen Formaten veröffentlicht worden und kostenfrei abrufbar: Block, M. / Görlich, C. M. / Lautenschlager, J. / Mayer, V. / Stramm, J. / Urbach, N. / Wendt, J. / Wendt, D. : KI-Kompetenzanforderungen nach Art. 4 AI Act – Juristische Analyse und praxisorientierte Maßnahmen, 2025, DE und EN; siehe auch die Broschüre in DE und EN

  • ReLLaTe Legal Operations Symposium, 16./17. März 2023 ( T. Schimang / S. Schüssler / H. v. Wehrs / Prof. Dr. D. Wendt ): Analyse und Diskussion der aktuellen Entwicklungen im Themenfeld Legal Operations mit mehr als 100 VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Studium. Diskutiert wurde über Legal Operations als umfassende planvolle Gestaltung und Steuerung der Rechtsfunktion in Unternehmen. Im Vordergrund standen dabei Strukturen und Prozesse für die rechtliche Beratung. Erkenntnisse und Methoden aus der Produktionswirtschaft wurden auf die juristische Tätigkeit angewendet. Die Diskussion hat dabei einen interdisziplinären Ansatz verfolgt, mit dem die Rechtsfunktion weiter in Unternehmensprozesse integriert und die Wertschöpfung des Unternehmens durch die Rechtsfunktion unterstützt werden soll.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen für eine vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz (AI-LAW), 12/2021 - 12/2025 ( Prof. Dr. D. Wendt / M. Block ): Analyse der europäischen Initiative zur Regulierung Künstlicher Intelligenz mittels einer Europäischen Verordnung, dem sog.  Artificial Intelligence Act. Zudem werden haftungsrechtliche Fragestellungen unter Berücksichtigung des Entwurfs der neuen AI Liability Directive untersucht. Ziel der Analyse ist es, regulatorische Notwendigkeiten zu identifizieren und sie unter einem interdisziplinären sowie anwendungsorientierten Blickwinkel zu erörtern. Die Ergebnisse werden u.a. in einem Großkommentar im Nomos Verlag veröffentlicht, an dem ein interdisziplinäres Forscherteam mitwirkt. Im Rahmen des Projektes haben Frau M. Block und D. Smiljanic eine Synopse zum AI Act (Entwürfe Kommission, Rat und Parlament) erstellt, die hier (EN) abgerufen werden kann. 

  • Rechtsprozessorganisation in Unternehmen und Konzernen ( Prof. Dr. A. Jäger ): Sie basiert auf einer Managerial Analysis of Law, die das Recht nicht aus einer makro-, sondern aus einer mikroökonomischen Perspektive betrachtet. Im Kern geht es um die permanente Einbeziehung rechtlicher Regelungsprogramme in die betriebliche Organisation unternehmerischer Verhaltens- und Entscheidungsabläufe, mithin zum einen um die prozesshafte Organisation des Rechts selbst und zum anderen um die Integration rechtlicher Vorgaben in bereits vorhandene bzw. neu einzurichtende unternehmerische und betriebliche Prozesse.

  • Innovationsprofessur: Robo-Judge, 04/2022 - 2025 ( Prof. Dr. O. Meyer ): Erfoscht wurden neue technische Möglichkeiten der automatisierten Rechtsprechung. Hierzu soll ein internationales Kompetenzzentrum an der Frankfurt UAS aufgebaut werden. Ziel ist es, neue Potentiale disruptiver Technologien kontrovers zu beleuchten. Dabei sind die folgenden Bereiche von besonderem Interesse: Predictive Justive Tools (Selbstlernende Programme, welche auf Basis von großen Datensätzen Prognosen für Gerichtsentscheidungen treffen), Smart Courts (Digitale Verfahrensführung, bei der einige typische Stadien des Prozesses nicht mehr in Präsenz vor dem Richter durchgeführt werden müssen) und Smart Contract Arbitration (Automatisierung von Verträgen in einer Blockchain sowie Integration entsprechender Streitentscheidungsverfahren).

  • Zentrum für verantwortungsbewusste Digitalsierung (ZEVEDI),  Projektgruppe: Verantwortungsbewusste algorithmische Entscheidungsfindung in der Arbeitswelt , 11/2022 - 3/2024 (Prof. Dr. A. Benlian / Prof. Dr. M. Söllner / Prof. Dr. L. Flek / Prof. Dr. I. Gurevych / Prof. Dr. S. Ohly / Prof. Dr. L. Rudkowski / Prof. Dr. B. Skiera / Prof. Dr. D. Wendt ): Das Projekt hat sich mit verantwortungsbewusstem Algorithmic Decision-Making in der Arbeitswelt befasst. Dabei wurden auch organisatorische und regulatorische Rahmenbedingungen analysiert.

  • KI-Nachwuchs@FH 2020: ArtificialIntelligenz@FRA UAS, 11/2021 - 04/2023 ( u.a. Prof. Dr. N. Urbach / Prof. Dr. D. Wendt ): Das Projekt diente der Stärkung der vielfältigen KI-Forschungs-, Transfer-, Lehr- und Weiterbildungsaktivitäten der Hochschule; es wurde von 17 ProfessorInnen aus allen Fachbereichen der Hochschule unterstützt.

  • Studie zur Entwicklung der Tech-Anwendungen im Bereich der Rechtsschutzversicherung (LPI Market), 05/2020 - 06/2022 ( Prof. Dr. D. Wendt / C. Jung ): Schwerpunkt der Studie ist die internationale Entwicklung im Bereich der Rechtsschutzversicherung unter Einbeziehung der Auswirkungen der Digitalisierung, insbesondere sogenannte Legal-Tech-Anwendungen. Dabei wird auch untersucht, wie sich rechtlichen Rahmenbedingungen für Rechtsschutzversicherer und Legal-Tech-Anwendung auswirken. Das Projekt wird gefördert durch Legal Protection International. Die Studie ist abgeschossen. Die Ergebnisse sind zum Teil veröffentlicht:  Legal Protection Insurance and Legal Technology - The Legal Framework for Offering Legal Technology with a Particular Focus on the German Market, 1. Aufl. 2022, Springer Verlag.

  • Mitwirkung an der Entwicklung einer Legal-Tech-Anwendung im Bereich Versicherungsaufsichtsrecht ( Prof. Dr. D. Wendt / T. Kraft in Zusammenarbeit mit Lexemo ): Ziel des Projektes war es, ein übersichtliches und vollständiges Tool zu schaffen, das eine schnelle und zuverlässige Arbeit mit den europäischen und nationalen relevanten Vorgaben im Rahmen des Solvency II-Regelwerks ermöglicht. Darüber hinaus sollte eine zentrale Knowledgedatenbank für versicherungsaufsichtsrechtliche Fragestellungen erstellt werden. Die in dem Projekt gewonnenen Ergebnisse sind Grundlage einer Anwendung, die von einer internationalen Großkanzlei in Kooperation mit Lexemo für den Praxiseinsatz vorbereitet wird.
Webteam Fachbereich 3, ID: 7269