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Hier finden Sie alle Fragen und Antworten zum Corona-Virus und den Auswirkungen auf das Praktikum

Der Umgang mit der Corona-Pandemie stellt uns alle vor nicht gekannte Herausforderungen. Das Wichtigste vorweg: Es geht um unsere Gesundheit. Daher möchten wir Sie alle zur Solidarität aufrufen und an Ihren Gemeinschaftssinn appellieren: Denken Sie an sich und ihre Lieben -  aber auch an andere um Sie herum. Eine Studie in Korea deutet an, dass 20-30-Jährige zwar selten selbst erkranken, aber zu den häufigsten Überträgern gehören, weil sie oft viele Kontakte haben.

Deshalb, übernehmen Sie Verantwortung für Ihren Schutz, aber auch zum Schutz anderer. Gegenseitige Hilfe und Unterstützung sollte jetzt im Vordergrund stehen. Achten Sie auf sich und andere und bleiben Sie gesund! Wir informieren Sie täglich hier über den aktuellen Stand bei allen Fragen rund um das Praktikum und das Anerkennungsjahr. Eine ausführliche Übersicht über alle arbeitsrechtlichen Fragenstellungen hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hier veröffentlicht: Link

 

Allgemeines

Nein. Grundsätzlich ist es nicht erlaubt, aus Angst vor einer Ansteckung eigenmächtig nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen. Im Fall einer echten Gefährdungssituation im Sinne einer konkreten Ansteckungsgefahr, kann ein Fernbleiben gerechtfertigt sein. Liegt nachweislich eine Infektion im unmittelbaren Arbeitsumfeld vor, kann dies als Grund angeführt werden. Das bloße Husten von Kollegen ohne weiteren objektiv begründeten Verdacht oder Anhaltspunkte für eine Gefahr wird dafür jedoch nicht ausreichen.

Es gilt der Grundsatz der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gegenüber seinen Mitarbeitenden. Unternehmen sind daher dazu angehalten ihre Angestellten bestmöglich zu schützen, etwa durch Maßnahmen wie das Verlegen des Arbeitplatzes nachhause. Besondere Regelungen gelten jedoch für Personen die einer Riskogruppe angehören, also zum Beispiel all jene, die an einer chronischen Erkrankung leiden und somit einer überdurchschnittlichen Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind. Hier ist eine Absprache mit dem Arbeitgeber, sowie dem behandelnden Arzt oder Ärztin ratsam.

Die auszuführenden Tätigkeiten werden grundsätzlich in Ihrem Arbeitsvertrag geregelt. Das heisst, Sie müssen auch nur Tätigkeiten ausführen, die im Arbeitsvertrag verlangt werden. Wir gehen davon aus, dass Ihre Arbeitsverträge keine Tätigkeiten mit besonderen Gesundheitsrisiken vorsehen und Sie auch nicht an speziellen Schulungen für Menschen mit leicht übertragbaren Krankheiten teilgenommen haben. Daher können solche Tätigkeiten im Regelfall abgelehnt werden

Auch hier lautet die Antwort grundsätzlich: Nein. Es gibt für Arbeitnehmer kein Recht auf Homeoffice und es kann auch nicht vom Arbeitgeber angeordnet werden. Für das Arbeiten in den eigenen vier Wänden gelten in der aktuellen Situation aber nicht die gleichen gesetzlichen Regelungen, wie für Homeoffice. Die Umstellung auf Heimarbeit ist Teil der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen, die von staatlichen Gesundheitsbehörden auferlegt und vom Arbeitgeber umgesetzt werden müssen. In der aktuellen Situation bedeutet das, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern die Arbeit von zuhause anordnen können und sollen.

Unternehmen wurden dazu angehalten, soweit wie möglich auf Telearbeit zusetzen. Außerdem gilt der Grundsatz der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gegenüber seinen Mitarbeitenden: Unternehmen können Arbeitnehmer im Zweifel daher ohne Einwilligung nachhause schicken. Es geht also nicht um das freiwillige und unverbindliche Angebot von Homeoffice als Benefit. Das bedeutet auch, dass es weder für Vorgesetzte, noch das Arbeitsamt ein Zutrittsrecht zur Wohnung gibt, wenn Mitarbeitende ihrer Arbeit von zuhause aus nachgehen. Die Einhaltung von Arbeitszeiten und Ruhepausen ist natürlich dennoch wie gehabt in Kraft.

Im Rhamen ihrer Fürsorgepflicht sind Arbeitgeber verpflichtet, einen objektiv arbeitsunfähig erkrankten Arbeitnehmer von der Arbeit fernzuhalten. Heißt also: Der Führungskraft steht es grundsätzlich frei, Beschäftigte nach Hause zu schicken. Wird ein solcher Arbeitnehmer von dem Arbeitgeber nach Hause geschickt, besteht ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Ein Arbeitgeber, der Arbeitnehmer, die arbeitsfähig und auch arbeitsbereit sind, rein vorsorglich nach Hause schickt, bleibt außerdem zur Zahlung der Vergütung verpflichtet. In diesen Fällen muss der Arbeitnehmer die ausgefallene Arbeitszeit auch nicht nachholen.

Wenn Sie sich freiwillig bereit erklären, weiter zu arbeiten, muss Ihr Arbeitgeber die notwendigen Maßnahmen ergreifen, die eine Gefährdung weitgehend ausschliessen. So müssen zum Beispiel Schulungen durchgeführt, Hygieneregeln umfassend erläutert und entsprechende Schutzkleidung zur Verfügung gestellt werden.

In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass es in der Regel keine Verpflichtung gibt, derartige Tätigkeiten zu übernehmen. Bereits übernommene Aufgaben können dann auch abgebrochen werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Einrichtung und Ihren Vorgesetzten und beachten Sie, dass Einrichtungen eine Pandemieplanung und klare Verantwortlichkeiten für das Krisenmanagement vorlegen müssen.

Ihr Arbeitsvertrag regelt auch die Verpflichtung zur Bezahlung. Wenn der Arbeitgeber entscheidet, dass er keine Tätigkeiten für Sie hat, die Sie noch ausführen können, Sie aber weiterhin ihre Arbeitskraft anbieten, muss die Vergütung weiterhin gezahlt werden. Im Rahmen tarif- bzw. arbeitsvertraglicher Regelungen und Betriebsvereinbarungen können allerdings Veränderungen von Arbeitszeitregelungen vorgenommen werden. So kann zum Beispiel angeordnet werden, dass Überstunden „abzufeiern“ bzw. Urlaub zu nehmen ist.

Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit von Kurzarbeit mit der neu geschaffenen Regelungen zum Kurzarbeitergeld durch die Bundesagentur für Arbeit.

Von Kurzarbeit spricht man, wenn in einem Betrieb die Arbeitszeit zeitlich begrenzt herabgesetzt wird, um wirtschaftliche Störungen zu überbrücken. Zur Bewältigung der aktuellen Situation gibt es dazu ein besonderes Kurzarbeits­modell. Der Gesetzgeber hat Erleichterungen für das Kurzarbeitergeld beschlossen, die zum 01. März 2020 in Kraft treten und rückwirkend ausgezahlt werden. Unter folgenden Bedingungen kann Kurzarbeitergeld bezogen werden.

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge werden für ausgefallene Arbeitsstunden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Damit soll es möglich sein, die Arbeitszeit auf bis zu null Stunden zu reduzieren und trotzdem in einem aufrechten Beschäftigungsverhältnis bei fast vollem Lohnausgleich zu bleiben. Damit sollen so viele Menschen wie möglich in Beschäftigung gehalten und Kündigungen oder einvernehmliche Lösungen vermieden werden. Sollte Ihnen die (vorübergehende) Auflösung des Arbeits­verhältnisses angeboten werden, sollten Arbeit­geber über auf diese Alternativ­möglichkeit hingewiesen werden.

Zwischen der Gewerkschaft verdi und den kommunalen Arbeitgeberverbänden wurde am 30.03.2020 ein eigener Tarifvertrag geschlossen, der Kurzarbeit regelt. Nach diesem Verständnis sind Sozialarbeiter*innen im Anerkennungsjahr von Kurzarbeitszeitregelungen ausgenommen. Im Rahmen dieser Ausbildungsverpflichtung ist immer zu prüfen, welche Tätigkeiten alternativ wahrgenommen werden können. Sollte Ihre Einrichtungen Schwierigkeiten mit der Umsetzbarkeit haben oder sollten finanzielle Probleme enstehen, möchten wir Sie bitten, Kontakt zu uns aufnehmen.

Welche Konsequenzen sich aus der Kurzarbeit hinsichtlich der Praktikumsdauer ergeben, wird momentan geprüft und kann noch nicht abschließend beantwortet werden. Wir bleiben dran und informieren weiter.

Momentan gibt es kaum Bereiche, die nicht von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind. Dies betrifft alle Sozialarbeiter*innen, die sich im Anerkennungsjahr befinden oder die in den kommenden Wochen starten wollen. Uns erreichen zahlreiche Anfragen, die sich mit der Anrechnungsfähigkeit von Praktikumszeiten befassen. Wir sammeln und klären diese Fragen mit dem Dekanat und dem zuständigen Ministerium und sind zuversichtlich, dass Ihnen keine Nachteile entstehen.

Diejenigen, die bereits in Reflexionsgruppen betreut werden, können sich mit Fragen auch gerne an die jeweiligen Praxisdozenten*innen werden, Arbeitgeber*innen können sich mit dem Praxisreferat in Verbindung setzen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir momentan noch nicht auf alle Fragen abschließende Antworten haben.

 

Laut Stand von heute sollen die Abschlusskolloquien stattfinden. Das betrifft auch die Sondertermine. Bitte klären Sie mit Ihren Prüfer*innen, ob sie sich in der Lage fühlen, die Prüfung stattfinden zu lassen.

Da wir nicht voraussagen können, wie sich die Situation entwickelt, bitten wir Sie, sich hier auf dem Laufenden zu halten.

Die Hochschule hat bis auf Weiteres alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt. Das betrifft auch die Praxisbegleitveranstaltungen im Anerkennungsjahr. Die Praxisdozenten*innen stehen Ihnen aber trotzdem zur Seite und bieten unterschiedliche Betreuungsformate an. Bitte klären Sie mir Ihren Dozenten*innen und Gruppenmitgliedern, wie Sie untereinander im Kontakt und im Austausch bleiben und wie Sie sich gegenseitig unterstützen können.

Sollte der Hochschulbetrieb wieder anlaufen, teilen wir das auf dieser Seite mit.

Bitte unterschreiben Sie nichts!

Sollten Sie durch Ihren Arbeitgeber gekündigt werden oder aufgefordert werden, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, wenden Sie sich bitte umgehend an das Praxisreferat.

Welche Auswirkungen hat es, wenn ich die Urkunde zur staatlichen Anerkennung nicht zeitnah/zu Beginn meines Anstellungsverhältnisses vorlegen kann?

Dazu haben wir mit den großen Trägern Sozialer Arbeit in Frankfurt gesprochen, die volles Verständnis für diese Situation haben. Wir haben dort die Auskunft erhalten, dass Sie keine Nachteile befürchten müssen. Es gibt unterschiedliche Verfahren, die genauen Regelungen erfragen Sie einfach bei Ihrem Arbeitgeber.

 

Informationen zum Zwischenpraktikum (400 Stunden)

 

Liebe Studierende,

die Corona-Pandemie wirkt sich momentan auch erheblich auf das Praktikum einzelner Studierender in Modul 18 aus. Wir wissen, dass einige Einrichtungen eine Praktikumszusage zurückgezogen haben, in anderen Stellen ist das laufende Praktikum bis auf weiteres ausgesetzt. Auch eine Infektion mit dem Virus bzw. die Notwendigkeit kurzfristiger Kinderbetreuung können den weiteren Ablauf des Praktikums unmöglich machen.

Daher haben Dekanat, Studiengangsleitung und Schwerpunkt-Koordination sich auf folgendes AUSNAHME-VERFAHREN verständigt:

1. Studierende, die ihr derzeitiges Praktikum unter Maßgabe der gesundheitlichen Vorsichtsmaßnahmen und staatlichen Maßnahmen weiterführen können, sollen weiterhin ihr Praktikum wie geplant durchführen.

2. Müssen Studierende aus unverschuldeten Gründen ihr Praktikum abbrechen bzw. können dieses nicht antreten, gilt folgende Regelung: Für diese Studierenden kann - nach formlosem Antrag an den/die zuständige Lehrende in Modul 18 - das Praktikum auf 250 STUNDEN VERKÜRZT werden. Sollten im kommenden SoSo 2020 innerhalb von Modulsemester 18/2 trotz flexibler Gestaltung der Prüfungsfrist (siehe Punkt 3) die 250 Stunden nicht erreicht werden können, so müssten diese bis zur Grenze der 250-Stunden-Marke im FOLGESEMESTER nachgeholt werden.
Unverschuldete Gründe sind: Quarantäne-Maßnahme; vorherige Einreise aus einem Risikogebiet; krankheitsspezifische Symptome der Corona-Infektion; Kinderbetreuung; Absage seitens der Praktikumsstelle; Aussetzung des Praktikums seitens der Praktikumsstelle.

3. Mit dem Prüfungsausschuss ist abgestimmt, die Abgabefrist für die Prüfungsleistung großzügig und individuell zu handhaben. Das heißt: Studierende, die erst nach der offiziellen Themenausgabe (in den meisten Kursen im SoSe 2020 vermutlich im Juli) ihre 250 Stunden erbracht haben, sollen im Rahmen eines Sonderprüfungstermins unmittelbar ihre Prüfungsleistung erbringen können. Dies könnte auch semesterübergreifend gelten, so dass z.B. eine Abgabe der Prüfungsleistung im Oktober möglich ist, ohne dass Modul 18/2 wiederholt werden muss. Allerdings: Details sind noch mit dem Prüfungsausschuss abzustimmen; Sie werden entsprechend informiert.

4. Studierende, die erst im kommenden Sommersemester mit Modul 18 beginnen, können von diesen Regelungen ebenfalls profitieren, sofern ihr Praktikum von der Corona-Pandemie betroffen sein sollte. Wird die derzeitige Ausnahmesituation noch länger anhalten, wird dies sicher relevant.

Für allgemeine Rückfragen wenden Sie sich bitte an Prof. M. Behnisch  (behnisch(at)fb4.fra-uas.remove-this.de).
Anträge auf eine Verkürzung der Praktikumszeit auf 250 Stunden stellen Sie bitte per Mail an die Lehrenden in ihrem jeweiligen Modul 18., ggf. muss ein Nachweis erbracht werden.

 

 

 

Regelungen für den Studiengang BASA:transnational

Stand 20.3.2020 sollen die Lehrveranstaltungen erst am 20.4.2020 starten. Das kann sich aber noch weiter verschieben. Wir sind angehalten möglichst viel Lehre auf online umzustellen – wie das gelingen soll, ist noch unklar. Das Semester wird aber stattfinden und damit auch alle Veranstaltungen.

  • Das Fallseminar in M 6.2 wird online durchgeführt. Alle, die sich über die Moodle-Anmeldung für den Kurs von Frau Das und Frau Oberlies eingetragen haben, werden in den entsprechenden Kursraum hochgeladen und dort über die weiteren Schritte informiert.
  • Der Beginn des Reflexionsseminars in M 6.1 ist für den 09.05.20 geplant; die Terminierung wird zunächst beibehalten und es bleibt abzuwarten, ob zu diesem Zeitpunkt bereits wieder Präsenzveranstaltungen möglich sind und wir die Blocktage wie geplant durchführen können. Wir werden Sie zu gegebener Zeit über die weitere Vorgehensweise und mögliche online- Alternativen informieren.
  • Für M23 + M24 gelten die Informationen, die über die BASA-Plattform an alle Studierenden verschickt werden: Die Bearbeitungsfrist von M 23 soll verlängert werden, die neue Frist wird durch den Prüfungsausschuss BASA bekannt gegeben. Präsentationen sollen Online durchgeführt werden. Ob die Fristen der Thesis entsprechend angepasst werden, ist noch nicht klar.
  • Der Prüfplan für das nächste Semester kann erst bekannt gegeben werden, sobald die Semesterzeiten endgültig feststehen.

Zurzeit wird mit dem Ministerium geprüft, ob eine Reduktion der Praxisstunden wegen den besonderen Kriterien der staatlichen Anerkennung möglich ist.

Generell gilt:

1. sprechen Sie mit Ihrer Einrichtung, wenn

a) das Praktikum derzeit nicht möglich ist, lassen Sie sich das schriftlich geben

b) sie dort gebraucht werden (immerhin sind sie, wenn sie jung und gesund sind, womöglich weniger gefährdet als andere), halten Sie sich ganz strikt an die für die Einrichtung geltenden Regelungen.

2. Alles was Corona geschuldet ist, sollte sich nicht negativ auf Ihren Studienerfolg auswirken. Wir arbeiten an einer Lösung was das bedeutet wenn sich der Antritt/das Aussetzen Ihres Praktikums über einen langen Zeitraum hinzieht.

Die verantwortlich Lehrende des Moduls, Frau Prof. Dr. Oberlies hat die Studierenden angeschrieben, die auf der letzten Infoveranstaltung im Inlandspraktikum waren. Sie empfiehlt Folgendes:

Nehmen Sie jetzt nochmals Kontakt mit Ihren Einsatzstellen auf, um deren derzeitige Lage zu klären und, wenn Sie selbst nicht belastet sind, auch Hilfe anzubieten. Zu den Rahmenbedingungen der Praktika möchte ich nochmals Folgendes sagen:

  • Es ist grundsätzlich möglich, die 400 h bis zum Semesterende, das ist der 30.September 2020, zu erbringen.
  • Auch jetzt schon erlauben wir, unter besonderen Umständen, 10% in das anschließende Semester zu transferieren (das heißt 40 h könnten auch noch vor Semesterbeginn am 12.10.2020 erbracht werden)

Das sollte Ihnen im Moment mit den Einsatzstellen einige Flexibilität geben, das Praktikum etwas zu schieben bis hoffentlich die gröbsten Einschränkungen gelockert wurden.

Falls Sie, vielleicht sogar schon früher, Ihren Einsatz beginnen, bitte lassen Sie sich genau zu den Schutzmaßnahmen in der Einrichtung informieren - und halten Sie sich akribisch (unter Verzicht auf Corona-Parties und andere Dummheiten, die Dritte gefährden können) daran!!!

Ich bin auch im Gespräch mit dem Praxisreferat, wie wir sicherstellen können, dass sich die gegenwärtige Situation nicht zu Ihren Lasten auswirkt. (..) Ich informiere Sie, wenn ich darüber Näheres weiß.

Im Moment noch der Rat von mir, bitte archivieren Sie alle Emails mit den Einsatzstellen, damit wir die Situation später bewerten können.

Bei weiteren Fragen können Sie sich direkt an Frau Oberlies wenden; sie wird antworten.

Generell gilt: Halten Sie sich an die Anweisungen des Landes und der Einrichtung. Wenn Sie in Ansprache mit den lokalen Partner helfen können, sich bei der Bewältigung dieser Herausforderung zu beteiligen und sich das mit dem Selbstschutz vereinbaren lässt, tun Sie das gerne. Denken Sie an die klassischen Themen der Sozialen Arbeit von Selbst- und Fremdschutz.

Kann es sein, dass wir zurückgeholt werden?

Wenn Sie von unserer Hochschule oder den deutschen Regierungsorganen angewiesen werden zurückzukehren, folgen Sie diesen Aufforderungen unbedingt. Ihr Versicherungsschutz erlischt, wenn Sie das nicht tun. Individuelle Entscheidungen führen dazu, dass Sie Ansprüche verlieren.

Haben wir die Entscheidungsfreiheit darüber, ob wir gehen oder bleiben, weil man die Lage vor Ort nochmals einschätzen kann?

Prinzipiell ja, allerdings nicht wenn Sie eine Aufforderung des IO unserer Hochschule oder der Bundesregierung bekommen, folgen Sie dieser.

Und wenn ja, was passiert dann mit unserem Stipendium?

Die Fragen rund um Stipendien müssen Sie mit der Vergabeorganisation klären. Für Erasmus ist das Herr Lipski. Aber bitte schreiben Sie ihn nicht an. Er wird auf Sie zukommen. Er ist zurzeit mit der Organisierung von Rückholungen mehr als ausgelastet.

 

Für alle Rückkehrer*innen:

Wir stehen gerade im Kontakt mit der Hochschulleitung und den Prüfenden in M25. Die für nächste Woche anberaumten Prüfungen können gegebenfalls nicht so stattfinden wie geplant. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer vor allem für Sie annehmbaren Lösung.

Für alle gerade Ausgereisten:

Wir widmen uns gerade der Klärung folgender Fragen:

  • Was passiert bei zu wenig abgeleisteten Stunden?
  • Was passiert bei vorzeitiger Ausreise?
  • Was passiert bei verhinderter Einreise von vereinbartem Auslandspraktikum?

Wir sind derzeitig damit befasst, das weitere Vorgehen im Austausch mit Ministerium, Praxisreferat, den Reflexionslehrenden und Prüfungsausschuss zu klären. Für die Studierenden, die jetzt erst ausgereist sind, werden wir versuchen, individuelle Klärungen und Lösungen zu finden. Generell gilt: Lassen Sie sich Schließungen der Organisationen schriftlich bestätigen und/oder dokumentieren Sie die Entscheidungen der jeweiligen Länderregierungen, die Bewegungsfreiheit zu beschränken.

Was würde passieren, wenn an der Uni im Ausland angesichts der Lage Kurse ausfallen und man dadurch keine 30 ECTS bekommt? Muss das Auslandssemester nachgeholt werden?

Wir sind derzeitig damit befasst, diese Frage zu klären – und das wohlwollend im Sinne der Studierenden.

Aus Gründen des Nachweises lassen Sie sich auf jeden Fall von Ihrer Auslandshochschule schriftlich bestätigen:

  • das TOR (in welchen Kursen waren Sie eingeschrieben, ggf. Note);
  • welche Kurse aufgrund von Corona durften nicht weiter besucht werden / sind ausgefallen.

Sofern Sie über das IO angewiesen wurden, zurückzukehren, sichern Sie diese Email bitte auch als Nachweis.

Kann ich Hausarbeiten für die Uni im Ausland in Deutschland schreiben, wenn ich mich dazu entscheide früher zurück zu kommen?
Solange dies von Seiten der Partnerhochschule möglich ist und Sie keine Anwesenheitspflicht haben und eine Möglichkeit zur online-Einreichung haben, spricht nichts dagegen.

Gibt es in dem Fall, dass es keine Möglichkeit gibt, nach diesem Semester nach Hause zu kommen, die Möglichkeit, dort Kurse zu belegen? (Verlängerung des Erasmus):
Ja das gibt es. Allerdings wird in Frankfurt der Semesterstart verschoben, was das Zurückkommen wahrscheinlich macht. Wenn Sie verlängern wollen, müssen Sie sich mit dem Prüfungsausschuss in Verbindung setzen und ein neues Learning-Agreement erstellen. Das legt Äquivalenzen zu den Kursen in Frankfurt fest. Wenn dies eine Option ist, wählen Sie Kurse in der Partnerhochschule, die 1. ähnliche Kompetenzen, 2. Ähnliches Semesterniveau, 3. gleiches ECTS Niveau haben (evtl. auch aufgeteilt auf mehrere kleine Kurse), wie die Kurse des 5-7. Semesters in Frankfurt. Füllen Sie ein Learning Agreement aus und schicken Sie die gesamten Unterlagen an pa_transnational@fb4.fra-uas.de.

Aktionen und offene Briefe

Inzwischen gibt es zahlreiche Kampagnen und offene Briefe zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Sozial- und Erziehungsberufe. Insbesondere die Gewerkschaften haben einiges auf die Beine gestellt und rufen in einigen Kampagnen zur Solidarität auf.

Verdi formuliert in einem offenen Brief Forderungen an die Politik, der online unterzeichnet werden kann: „Sozialen Arbeit ist immer unverzichtbar!“ unterzeichnen unter: https://mehr-braucht-mehr.verdi.de/offener-brief

Zudem gibt es eine Plakataktion: #wirsindunverzichtbar:

https://mehr-braucht-mehr.verdi.de/plakataktion

 

Aufruf: Ausweitung der Betreuung in den Kindertagesstätten

Zentrale WebredaktionID: 2478
letzte Änderung: 15.05.2020