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Service-Learning

„Lernen durch Verantwortung“  oder „Lernen durch Engagement“: das umschreibt die Zielsetzung von Service Learning sehr gut. Diese spezifische Lehr- und Lernform  verbindet die Vermittlung von Lehrinhalten mit ehrenamtlichem, gesellschaftlichem Engagement. Oder anders ausgedrückt: fachliches Lernen mit der Bearbeitung eines realen Problems verknüpft („Lerne und tue Gutes“). 

Im Rahmen der Projekte arbeiten die Studierenden häufig mit gemeinnützigen Organisationen zusammen, um eine konkrete Fragestellung zu lösen. Das ist für alle Beteiligten eine win-win-Situation, denn es wird ein realer Bedarf gedeckt und die Studierenden können inhaltlich relevantes Wissen anwenden. Die Organisationen profitieren von kompetenter Unterstützung, die sie sich in der Regel nicht einkaufen bzw. leisten könnten. Die Gesellschaft oder Gemeinschaft - Praxispartner kommen häufig aus den Bereichen Soziales, Bildung oder Umwelt - erhält durch derartige Projekte also einen konkreten Mehrwert; "Service" und "Learning" stehen in einem ausgewogenen Verhältnis.

Neben der vertieften Beschäftigung mit  Fachinhalten spielt die Persönlichkeitsbildung („Soft-Skills“) im Kontext Service Learning eine wichtige Rolle. Führungskompetenzen, Entscheidungsfähigkeit, soziale Kompetenz, Empathiefähigkeit, Ausbildung eines sozialen Bewusstseins und andere mehr werden im Rahmen derartiger Projekte  geschult.

Hier erfahren Sie Näheres zur Definition von Service Learning und Civic Engagment, zur hiesigen Forschung zum Thema sowie zum Beratungsangebot 'Service Learning' an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Im Mai 2018 findet an der Frankfurt University of Applied Sciences die Jahrestagung des Hochschulnetzwerks Bildung durch Verantwortung e.V. statt. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Zentrale WebredaktionID: 2352
letzte Änderung: 11.04.2018