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Vorträge zu den Aktionswochen
"Queer und Behinderung zusammen denken"

In den Aktionswochen "Queer und Behinderung zusammen denken" werden einige Vorträge angeboten.

 


 

„Psychosoziale Gesundheit und chronische Erkrankungen bei LSBT*IQ“

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Timmermanns mit anschließender Diskussion
22. Juni, 16:00 Uhr
(vor Ort und online)

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Anmeldung bis 21. Juni 16:00 Uhr

Die Studie „Wie geht's euch?" untersucht die psychosoziale Gesundheit und das Wohlbefinden von 8700 LSBT*IQ in Deutschland. Dabei konnten unter anderem Erkenntnisse über Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen, Coming-Out-Prozesse, Substanzkonsum, Freizeitgestaltung und soziale Kontakte von LSBT*IQ gewonnen werden. Der Vortrag nimmt insbesondere das physische und psychische Wohlbefinden von betroffenen Personen in den Blick und zeigt neben dem Aufbau und der Methode der Studie die Ergebnisse zum subjektiven Gesundheitsempfinden, chronischen Erkrankungen, seelischen Belastungen und Suizidrisiko auf. Darüber hinaus werden Unterstützungsmöglichkeiten für LSBT*IQ zur Bewältigung zahlreicher Herausforderungen behandelt.

 


 

„Alltag mit Autismus – Das Asperger-Syndrom bei Erwachsenen“

Vortrag von Simon Klein, M.A. mit anschließender Diskussion
23. Juni, 17:45 Uhr
(vor Ort und online)

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Anmeldung bis 22. Juni 16:00 Uhr

Wie sieht der Alltag von Erwachsenen mit Asperger-Syndrom aus? Im Rahmen seiner Dissertation führte Simon Klein autobiografisch-narrative Interviews (Fritz Schütze) mit Personen, bei denen diese Form des Autismus diagnostiziert wurde. In seinem Vortrag gibt er einen Einblick in seine Forschungsergebnisse und stellt persönliche Beispiele aus über einem Jahrzehnt Hochschulleben vor.

 


 

„Selbstbestimmt und sinnerhaltend leben trotz Pflegebedürftigkeit - Herausforderungen einer diversitätssensiblen Pflege für die LSBT*IQ-Community“

Vortrag von Prof. Dr. Klaus Müller mit anschließender Diskussion
28. Juni, 18:00 Uhr
(vor Ort und online)

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Anmeldung bis 27. Juni 16:00 Uhr

Queere Menschen haben oft gebrochene Biografien und machen häufig die Erfahrung, „anders zu sein“ als die Mehrheit der Gesellschaft. LSBT*IQ-Menschen bilden darum eigene soziale Communities, in denen sie mit gleich fühlenden Menschen ihr Leben ohne Bedrohung gestalten können. Im Falle einer eintretenden Pflegebedürftigkeit bricht dieses Gerüst häufig zusammen, und fremde Menschen unterstützen bei der Selbstpflege. LSBT*IQ-Menschen erleben hier häufig Diskriminierung und Stigmatisierung, weil sie gepflegt werden „wie alle anderen“, also wie die heterosexuelle Mehrheit. Der Vortrag zeigt Anforderungen und Möglichkeiten einer diversitätssensiblen Pflege für LSBT*IQ-Menschen auf.

Zentrale WebredaktionID: 11070
letzte Änderung: 23.05.2022