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Prof. Dr. Klaus-Jürgen Grün

Vizepräsident des Ethikverbands der deutschen Wirtschaft e.V. und Apl. Professor Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Klaus-Jürgen Grün, Jahrgang 1957, hat zunächst in der chemischen Industrie eine naturwissenschaftliche Berufsausbildung absolviert und war insgesamt 7 Jahre bei DEGUSSA tätig.

Nach dem Abitur als Externer und dem Studium der Philosophie, Mathematik sowie mittlerer und neuerer Geschichte, aber auch Geschichte der Naturwissenschaften in Frankfurt am Main erfolgte die Promotion 1992 sowie die Habilitation 1999. Klaus-Jürgen Grün hat maßgeblich mitgewirkt an der Planung und Durch­füh­rung der Jubiläumsveranstaltung der Goethe-Uni­versität Durchgeistete Natur anlässlich des Goethe­jahres 1999. Er hat zahlreiche Konferen­zen, Tagungen, Sym­po­sien an der Goethe-Universität orga­ni­siert, finanziert und durchgeführt, unter anderem das Nietzsche-Symposion Wage es an dich selbst zu glauben im Winterse­mester 2000/2001; die Konferenzen mit dem Hirnforscher Gerhard Roth Das Gehirn und seine Freiheit – Wird Ethik durch Hirnforschung überflüssig? (2005) sowie Entmo­ra­li­sierung des Rechts (2007) und Kopf oder Bauch – Zur Biologie der ökonomischen Entscheidung (2009); in Zusammenarbeit mit der Giordano-Bruno-Stiftung und dem Ethikverband der deutschen Wirtschaft e.V. erstes Frankfurter Zukunftssymposium – Schöne Neue Welt (2016).

Seit Sommer 2001 ist Klaus-Jürgen Grün Leiter des von ihm gegründeten Philosophischen Kollegs für Führungskräfte (PhilKoll), das die Anwendung philosophischer Methoden und Programme in der Wirtschaft praktiziert.  Im Sommer 2003 wurde er Vizepräsident des Ethikverbands der deutschen Wirtschaft e.V. Er ist Mitglied verschiedener Forschungseinrich­tungen und Forschungsstiftungen. Seit Winter 2012 ist er außerplanmäßiger Professor für Philosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

 

Zu den publizierten Büchern gehören u. a. folgende Titel:

Durchgeistete Natur. Ihre Präsenz in Goethes Dichtung, Wissenschaft und Philosophie, hg. gemeinsam mit Alfred Schmidt, Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main 2000.

Arthur Schopenhauer, in der von Otfried Höffe herausgegebenen Beck’schen Reihe Große Denker, München 2000.

Geist und Geld – Die zweite Natur des Menschen, 2001 (2. Auflage 2004) im mentis Verlag Paderborn.

Wozu benötigen Führungskräfte Philosophie? Autonomie und Freiheit durch methodisches Denken,Reihe Ronneburger Texte, Büdingen 2004.

Arthur Schopenhauer interkulturell gelesen, Nordhausen 2005.

Das Gehirn und seine Freiheit.Beiträge zur neurobiologischen Grundlegung der Philosophie, hg. zusammen mit Gerhard Roth Göttingen 2006.

Entmoralisierung des Rechts. Maßstäbe der Hirnforschung für das Strafrecht, hrsg. zusammen mit Michel Friedman und Gerhard Roth, Göttingen 2008.

Angst – Vom Nutzen eines gefürchteten Gefühls, aufbau-Verlag Berlin 2009.

Kopf oder Bauch? Zur Biologie der Entscheidung, hrsg. zusammen mit Gerhard Roth und Michel Friedman, Göttingen 2010.

Moral und Angst - Erkenntnisse aus Moralpsychologie und politischer Theologie, hrsg. gemeinsam mit Philipp Aerni, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen 2011.

Menschenähnlichkeit – Zum Unterschied zwischen humanitärer Freimaurerei und Religion, Edition Temmen, Bremen 2012.

Das verlorene Wort – Humanitäre Freimaurerei und die sanfte Revolte des autonomen Menschen, Salier Verlag, Leipzig 2014.

Schwierigkeiten mit der Moral - Ein Plädoyer für eine neue Wirtschaftsethik, gemeinsam mit Philipp Aerni und Irina Kummert, Gabler-Springer, Berlin 2015.

Wörter machen Götter – Der symbolische Bund der Freimaurer und seine Feinde, Salier Verlag, Leipzig 2018.

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letzte Änderung: 02.05.2019