Menü

Projekt „Digital gestütztes Lehren und Lernen in Hessen“ läuft an

Digitale Technologien sind in der Lehre und im Studium längst unverzichtbar: Um innovative Konzepte zu erarbeiten, startet am 1. Februar 2019 das hessenweite Verbundprojekt „Digital gestütztes Lehren und Lernen in Hessen“. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) fördert das Projekt mit insgesamt etwa 10 Millionen Euro. Die zentrale Serviceeinrichtung des Projekts wird an der Philipps-Universität Marburg angesiedelt. Elf hessische Hochschulen, darunter auch die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), sind an dem Projekt beteiligt, das bis Ende 2020 flächendeckend die didaktischen und technischen Voraussetzungen für den dauerhaften Einsatz neuer Technologien in der Lehre herausarbeiten soll. Die Gesamt-Fördersumme für das Projekt beträgt 9,9 Millionen Euro. Davon erhalten alle elf Hochschulen jeweils einen gleich hohen Anteil für die Einrichtung lokaler Serviceeinrichtungen. Ansprechpartnerin an der Frankfurt UAS ist Kirsten Lauer von der Abteilung BeSt.

Im Projekt sind drei Themen zentral: Studierende sollen Zugang zu barrierefreien, qualitätsgesicherten digitalen Lerninhalten erhalten und der Einsatz digitaler Technologien in Lehre und Lernen soll befördert werden. Lehrende sollen einen (virtuellen) Raum erhalten, in dem sie sich in geschützter Umgebung über digital gestützte Lehre austauschen sowie innovative Digitalisierungskonzepte diskutieren und erproben können. Und schließlich sollen Lehrende bei der Erstellung digitaler Lerninhalte und der individuellen Qualifizierung aus didaktischer, organisatorisch-technischer und rechtlicher Perspektive unterstützt werden.

Das Verbundprojekt „Digital gestütztes Lehren und Lernen in Hessen“ entwickelt Prototypen für Entwicklungs- und Kooperationsformate zwischen den Hochschulen sowie ein Webportal mit digitalen Lehr-Lernangeboten. An den beteiligten Hochschulen werden lokale Serviceeinrichtungen gegründet oder ausgebaut. Sie unterstützen die Lehre am Standort digital und fungieren als Multiplikatoren für die Entwicklungen, die auf Landesebene angestrebt werden. Die lokalen Serviceeinrichtungen sind die Ansprechpartner für die Lehrenden in der jeweiligen Hochschule und sichern die Rückkopplung mit den Präsidien. Am Ende der Laufzeit wird das Projekt von einem Gutachtergremium bewertet. Bei positiver Bewertung soll – vorbehaltlich der Finanzierung – dauerhaft ein gemeinsames hessisches Angebot zum digital gestützten Lehren und Lernen etabliert werden.

Einzelne Hochschulen sind darüber hinaus verantwortlich für sogenannte Innovationsforen, in denen zu verschiedenen Themen didaktische Konzepte mit digitalen Technologien verknüpft und weiterentwickelt werden. So wird es zum Beispiel Innovationsforen zu den Themen E-Assessment oder Qualifizierung der Lehrenden geben.

Am Verbundprojekt sind neben der Frankfurt UAS folgende zehn Hochschulen beteiligt: Goethe-Universität Frankfurt, Hochschule Darmstadt, Hochschule Fulda, Hochschule Geisenheim University, Hochschule RheinMain, Justus-Liebig-Universität Gießen, Philipps-Universität Marburg, Technische Hochschule Mittelhessen, Technische Universität Darmstadt, Universität Kassel.

Kontakt:
Kirsten Lauer
Tel.: +49 69 1533-2776
lauer(at)best.fra-uas.remove-this.de

Zentrale WebredaktionID: 3724
letzte Änderung: 13.04.2018