Menü

Nachrichten der Startseite

Alumni-Event und Netzwerkveranstaltung für Studierende – eine gelungene Kombination

Im Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit :transnational“ (BASA:t) des Fachbereichs 4 - Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) fand am 16. und 17. November 2018 zum zweiten Mal eine mit DAAD-Mitteln finanzierte 2-tägige Veranstaltung statt: die „Netzwerkveranstaltung von BASA:t-Alumnae & Alumni für Studierende“. Ehemalige Studierende aus allen drei Abschlussjahrgängen präsentierten an verschiedenen „Marktständen“ die Praxisstellen ihres Praktikums im außereuropäischen Ausland, das für Studierende im BASA:t obligatorisch und Teil der studienintegrierten staatlichen Anerkennung ist.

Insgesamt 12 Absolventinnen und Absolventen berichteten in kleinen Runden über ihre eigenen Erfahrungen: angefangen bei der Suche und ersten Kontaktaufnahme zu interessanten Praxisstellen sowie den notwendigen Schritten zur staatlichen Anerkennung über die Vorbereitung des Auslandsaufenthaltes bis zu konkreten Erfahrungen vor Ort. Sie erzählten von den spezifische Aufgaben und erforderliche Vorkenntnissen, aber auch von den besondere Herausforderungen sowie dem Leben und Arbeiten im jeweiligen Land. Die ca. 40 teilnehmenden Studierenden konnten in vier Runden an insgesamt sieben Marktständen Hinweise zu spannenden Praktikumsplätzen in allen Regionen der Welt erhalten. Die Studierende erhielten im persönlichen Austausch mit Ehemaligen Infos, Tipps und Erfahrungsberichte aus erster Hand und konnten darüber hinaus Kontakte zu Mentorinnen und Mentoren knüpfen.

Die vier Marktrunden waren eingebettet in ein Rahmenprogramm, das mit einer Plenumsveranstaltung beendet wurde: Hier wurden die Studierenden von den Ehemaligen nochmals motiviert, es wurden aber auch konstruktive Hinweise an die Verantwortlichen des Studiengangs zur Verbesserung der Praxisphase aufgezeigt sowie Überlegungen und Angebote zur aktiven Unterstützung durch die Ehemaligen als Mentorinnen und Mentoren für die Studierenden konkretisiert. Wie auch im letzten Jahr wurden einen Tag zuvor Absolventinnen und Absolventen zu Mentorinnen und Mentoren fortgebildet und im Rahmen der Netzwerkveranstaltung vom Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Lipsmeier, offiziell zu Botschafterinnen und Botschaftern des Studiengangs ernannt.

Die Fortbildungsveranstaltung verknüpft die Alumni-Arbeit mit der Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen: Durch das Angebot zertifizierter Fortbildungsveranstaltungen werden Absolventinnen und Absolventen zur Teilnahmen an der Netzwerkveranstaltung für Studierende motiviert und engagieren sich als qualifizierte Mentorinnen und Mentoren für Studierende – der Einstieg in ein Alumni-Mentoring-Programm.

Das 2-tägige Gesamtkonzept wurde erstmals im Dezember 2017 umgesetzt. Aufgrund des ausgesprochen positiven Anklangs wurde die Veranstaltung in diesem Jahr erneut durchgeführt und weitere drei Mentorinnen und Mentoren sowie Botschafterinnen und Botschaftern ausgebildet. Die Evaluation der Veranstaltung bestätigt sowohl den Mehrwert für die Alumnae und Alumni als auch der Studierenden: Sowohl die Ehemaligen als auch die Studierenden benennen übereinstimmend die Weitergabe von Informationen über Praxisstellen und Länder, Tipps und Erfahrungen sowie den freien Erfahrungsaustausch als besonders gelungen.

„Unsere Veranstaltung zeigt, dass eine aktive Alumni-Arbeit auch für die Verbesserung der Studienbedingungen genutzt werden kann“, bekräftigt Prof. Dr. Alexandra Caspari, die Studiengangleiterin. „Unser Ziel ist daher, diese Veranstaltung nicht nur nachhaltig zu implementieren, sondern noch stärker mit dem Alumni-Gedanken zu verknüpfen und die Anreize für die Ehemaligen zu erhöhen: Im nächsten Jahr ist geplant, die Veranstaltung – sofern eine Finanzierung gefunden wird – stärker in die Internationale Woche am Fachbereich 4 einzubinden und explizit ein Netzwerktreffen von Alumnae/Alumni sowie Vertreterinnen und Vertretern unserer Partnerorganisationen aus dem außereuropäischen Ausland zu implementieren. Anstatt eines reinen Alumni-Treffens ist ein Treffen der Mitarbeitenden von unseren diversen Praxisstellen und deren ehemaligen Praktikantinnen und Praktikanten, den Alumnae und Alumni geplant.“

Das Ziel ist eine Win-Win-Situation: Die Partnerorganisationen können ihre Deutschlandkontakte ausweiten und erhalten Kontakt zu neuen Organisationen und/oder Hochschulen, an denen die Ehemaligen aktuell arbeiten oder studieren. Diese können umgekehrt ihre internationalen Netzwerke ausbauen und Kontakte zu Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern weltweit knüpfen. Der Studiengang, der Fachbereich sowie die Hochschule zeigen hierdurch einmal mehr ihre breitgefächerten internationalen Kontakte und Kooperationen sowie ihren Beitrag zur internationalen gesellschaftlichen Entwicklung.

Zentrale WebredaktionID: 3670
letzte Änderung: 13.04.2018