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Wie leise kommt die Müllabfuhr daher?

Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) sucht in Sachsenhausen-Süd, Mühlberg und Oberrad-West Bürger/-innen, die ihre Wohnung oder Liegenschaft für Schallmessungen zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) als Projektpartnerin will FES herausfinden, wie viel Potenzial das Müllfahrzeug „Silent Green“ hinsichtlich einer leiseren Abfallsammlung bietet. Das Projekt wird seitens der Frankfurt UAS von Prof. Holger Marschner, Professor für Maschinenbau-KFZ Technik - NVH am Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften, verantwortet – er ist bei „Silent Green“ unter anderem für die Messung von Lautstärke, Kraftstoff-Verbrauch, CO- und CO²-Ausstoß, Feinstaub, Gesamtkohlenwasserstoffe und Stickoxide zuständig.

Dr. Bert Albers, Kanzler der Frankfurt UAS, betonte im September 2018 bei der öffentlichen Präsentation von Silent Green: „Wegen der permanenten Anfahr- und Bremsvorgänge und den sehr langen Standphasen ist ein Müllauto ein besonders interessantes Untersuchungsobjekt, weil es gänzlich anders als ein typisches Nutzfahrzeug betrieben wird. Das üblicherweise mit einem Dieselmotor angetriebene Müllauto bewegt sich im Stop-and-Go-Modus entsprechend unwirtschaftlich. Hinzu kommen Schadstoffemissionen wie die in Verbindung mit Dieselmotoren jüngst diskutierten Stickoxide und Lärmbelastung. Die Messung solcher Emissionen ist eine Kernkompetenz unseres Forschungsschwerpunkts Mobilität und Logistik. Ganz besonders freue ich mich, dass auf diesem Gebiet eine Promotionsarbeit an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften angefertigt wird.“

Der erdgas-elektrisch betriebene Prototyp von „Silent Green“ leert in den oben genannten Stadtteilen seit einigen Wochen die Mülltonnen. (https://www.fes-frankfurt.de/ueber-fes/wir-in-der-region/silent-green). Die Messungen in den Wohnungen sollen ermitteln, wie das Fahrzeug akustisch von der Bevölkerung wahrgenommen wird. Wer seine Wohnung zur Verfügung stellt, kann also aktiv dazu beitragen, dass die Müllfahrzeuge der Zukunft weniger Lärmbelästigung verursachen.

In Frage kommen Wohnungen oder Liegenschaften, die ein Fenster mit Blick zur Straße haben. Maximale Höhe ist das zweite Obergeschoss. Da der Umgebungslärm nicht zu groß sein sollte, ist eine Hauptverkehrsstraße eher nicht geeignet. Die Schallmessungen sollen im April 2019 vorgenommen werden.

Interessenten melden sich bitte bis 31. März 2019 telefonisch oder per E-Mail bei der Pressestelle der FES:
Telefon +49 69 212-46621
pressestelle(at)fes-frankfurt.remove-this.de

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Zentrale WebredaktionID: 3669
letzte Änderung: 10.04.2018