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Erstsemester-Einführung – live und in Farbe

Die Erstsemester-Einführung für das Wintersemester wurde erstmals live über YouTube ausgestrahlt, mit über 1.150 Zuschauenden.

Es fühlte sich an wie in einem Fernsehstudio: Zwei Kameras, vier Mikrofone, mehrere Computer und Monitore sowie weitere technische Ausrüstung waren schon am 30. Oktober aufgebaut worden, damit die Live-Veröffentlichung der Erstsemester-Einführung (ESE) am 2. November problemlos ablaufen konnte. Das Ziel war es, den Erstsemester-Studierenden einen ersten Eindruck der Frankfurt UAS und ihrer vielfältigen Angebote zu vermitteln – wenn schon nicht vor Ort, dann zumindest digital. Dieses Ziel erfolgreich erfüllt: Bis zu 1.150 Zuschauende (von rund 2.700 Erstsemester-Studierenden in diesem Semester) wurden im deutschen Stream live erreicht; insgesamt schauten sich über 4.800 Personen die Aufzeichnung der deutschen digitalen ESE sowie 1.600 Personen die der englischen an.

Der Plan war ambitioniert. Zuerst sollte die Live-Schaltung aus dem Audimax auf YouTube erfolgen. Hochschulleitung, AStA, International Office, Studienberatung und CampusSport begrüßten die Zuschauenden auf Englisch und Deutsch. Danach wurden weitere Bereiche und Abteilungen wie z. B. der Sicherheitsbeauftragte oder die Bibliothek für jeweils 15 Minuten über Zoom in die Live-Übertragung eingespielt – alles ohne Überschneidung und möglichst direkt hintereinander. Der gesamte Stream musste zudem aufgezeichnet werden, so dass die Studierenden auch später noch darauf zugreifen können. Das ist eine komplexe technische Herausforderung, welche die Zusammenschaltung mehrerer verschiedener Systeme (Kameras und Mikrofone, Übertragungsprogramm [OBS], YouTube, Zoom) erfordert.

Die Technik ist bei einer solchen Übertragung aber nur ein Aspekt – Organisation und Koordination sind weitere. Jemand muss pünktlich vor der Kamera stehen oder vor der Webcam sitzen, Präsentationen müssen vorbereitet sein und Texte geschrieben. Die Übertragung muss auch geprobt werden: Wenn eine Person über Zoom übertragen werden soll, muss vorher bekannt sein, ob diese Person auch eine anständige Webcam und ein gutes Mikrofon hat. Ist die Verbindung auch stabil? Sind die Personen mit Zoom vertraut? All das muss vorher geklärt werden. Die größte unbekannte Variable ließ sich aber nicht proben: Wie viele Studierende würden erreicht werden? Wie viele davon würden auf YouTube die Chat-Funktion nutzen und Fragen stellen – oder dort einfach nur Unsinn posten? Wie viele Moderatorinnen und Moderatoren würde man brauchen, damit der Chat lesbar und geordnet bleibt? Das ließ sich nur schwer im Vorfeld sagen – die Erfahrung aus der Veranstaltung zeigt nun, dass es immer besser ist, vom ungünstigsten Fall auszugehen.

Am Montag, 2.11., um 8 Uhr begannen die letzten Vorbereitungen; um 10 Uhr startete der englische Livestream, um 11 Uhr der deutsche. Von kleineren organisatorischen Änderungen abgesehen – der Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. René Thiele übernahm nicht nur die englische Begrüßung, sondern auch, in Vertretung des Präsidenten, die deutsche – verlief die Übertragung aus dem Audimax problemlos. Auch das (natürlich notwendige) Hygiene-Konzept wurde eingehalten. Den englischen Livestream schauten sich rund 200 Personen auf YouTube an; kein schlechtes Ergebnis in Zeiten der Reisebeschränkungen. Nur die Bearbeitung der YouTube-Kommentare war eine größere Herausforderung als gedacht; mit so vielen Fragen (und auch so vielen dummen Kommentaren) hatte niemand wirklich gerechnet.

Spannend – zumindest in der Technik – verlief auch die Übertragung aus den Bereichen und Abteilungen. Diese wurden über Zoom auf den YouTube-Livestream gespielt. Dazu waren zwei verschiedene Computer nötig, die im Wechsel die Sprechenden in den einzelnen Zoom-Räumen (pro Bereich / Abteilung einen) zunächst empfingen und von denen aus dann gestreamt wurde. Das lief nicht völlig problemlos ab: Die technischen Schwierigkeiten konnten aber alle kurzfristig, zum Teil auch während des Streamings, behoben werden, so dass den Zuschauenden eine reibungslose Veranstaltung präsentiert werden konnte. Um 13:20 Uhr war die letzte Präsentation abgeschlossen und der Live-Stream wurde beendet.

Insgesamt war die erste Live-Online-ESE der Hochschule ein voller Erfolg. Mit über 1.150 Zuschauenden in der Spitze und rund 850 Zuschauenden bis zum Ende konnten die Veranstaltenden sehr zufrieden sein; so viele Zuschauenden waren nicht erwartet worden. Die Gesamt-Zahlen der Videos – über 4.800 (deutsch) bzw. über 1.600 Personen (englisch) – sind sogar noch besser, auch wenn nicht alle dieser Personen sich die Videos vollständig angesehen haben. Es konnte zudem noch viel für zukünftige Live-Streams gelernt werden; am Wichtigsten sicherlich, dass es mindestens zwei Moderatorinnen / Moderatoren pro Chat benötigt.

Die Videos können hier auf YouTube abgerufen werden:
Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=N6dWdQEf6cI
Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=AxK2a4D_olo

Zentrale WebredaktionID: 3724
letzte Änderung: 13.04.2018