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April, April: Gemeinsamer Aprilscherz mit dem Hessischen Rundfunk

Ein Windrad auf dem Campus? Mit diesem Aprilscherz war die Frankfurt UAS am 1. April in den Medien vertreten.

Es war eine aufregende Nachricht, die am 1. April im Hessischen Rundfunk gemeldet wurde: Auf dem Campus der Frankfurt UAS am Nibelungenplatz soll ein einzigartiges Bauwerk entstehen, ein Windrad mitten in der Innenstadt! Es wäre das größte Windrad der Welt und ein absolutes Prestige-Objekt – das allerdings nur auf dem Papier existiert. Denn die aufsehenerregende Baumaßnahme, die zur Nachhaltigkeitsstrategie der Hochschule passen würde, ist ein Scherz zum 1. April, der auf einer Idee von Prof. Dr. Martina Klärle, Vizepräsidentin und Professorin für Landmanagement an der Frankfurt UAS, basiert. Umgesetzt wurde der Aprilscherz gemeinsam mit dem Hessischen Rundfunk, der die Meldung am 1. April über den Tag verteilt in Fernsehen und Radio veröffentlichte.

Die angeblichen Pläne sahen ein 285 Meter hohes Windrad auf dem Campus vor, mit einem Rotordurchmesser von 123 Metern. 10 Prozent des Frankfurter Haushaltsstroms sollte künftig über das Windrad generiert werden, hinzukäme die hessenweit größte Wasserstoffproduktionsanlage. Das Innere des Bauwerks sollte allerhand Besonderheiten umfassen: ein Hörsaal im Fuße des Windrades, Seminarräume, Büroräume für den Deutschen Wetterdienst (der eigens von Offenbach auf unseren Campus ziehen würde) und eine Sendeplattform für den Hessischen Rundfunk. Zusätzlich wurde eine Begrünung der Fassade mittels Urban Gardening sowie eine Plattform für Touristinnen und Touristen versprochen.

Damit die Meldung glaubwürdig wirkte, wurde die Idee aufwendig umgesetzt: Anfang der Woche kam ein Fernsehreporter des Hessischen Rundfunks an die Hochschule, um die Baustelle des angeblichen Windrads zu filmen und Statements von Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt UAS, und Prof. Dr. Klärle aufzunehmen, die begeistert von dem neuen „Leuchtturm-Projekt“ der Hochschule sprachen. Tatsächlich zeichnete der Reporter Bilder von der (realen) Baustelle für Gebäude 10 auf, einem mehrstöckigen Mehrzweck- und Seminargebäude, das im Mai Richtfest feiern wird. Im Beitrag wurde daraus dann einfach der Sockelbau für das angebliche Windrad, das Prof. Dr. Dievernich in seinem O-Ton als „Zeichen der Hoffnung in diesen herausfordernden Zeiten“ und „proaktiven Beitrag gegen den Klimawandel“ bezeichnete. Damit die Nachricht noch realistischer daherkam, bedankte sich Prof. Dr. Dievernich vor der Kamera auch bei den Hessischen Ministerien, der Stadt Frankfurt und dem Studentenwerk für deren Unterstützung für das Prestige-Projekt. Selbstverständlich waren alle erwähnten Institutionen und Behörden in den Aprilscherz eingeweiht.

Aufgelöst wurde der Aprilscherz schließlich am Abend bei der Fernsehsendung „alle wetter“ im Hessischen Rundfunk. Prof. Dr. Klärle sprach dort mit dem Moderator der Sendung, Thomas Ranft, zunächst über das (vermeintliche) einzigartige Projekt, ehe sie die Hintergründe erklärte und verriet, dass es sich bei der aufsehenerregenden Idee doch „nur“ um einen Scherz zum 1. April handelt.

Die Sendung "alle wetter!" vom 1. April kann hier angesehen werden: Weiter zu alle wetter!

Eine Ankündigung zur Aktion gab es zudem in der ARD-Sendung "Live nach neun" (ab Minute 15:15): Weiter zum Beitrag in der ARD-Mediathek.

Zentrale WebredaktionID: 3724
letzte Änderung: 13.04.2018