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Punktestand-Zählsystem für Steeldarts, „zeltHAUS“ und ein Fitnessregal

Innovative Ideen beim vierten AppliedIdea-Ideenwettbewerb der Frankfurt UAS ausgezeichnet

Ein automatisches Punkte-Zählsystem für Steeldarts, ein nachhaltig produziertes Zelthaus oder ein Regal, welches seine Besitzer/-innen fit hält: Am 10. Dezember 2019 wurden die Preisträger/-innen des vierten AppliedIdea-Ideenwettbewerbs der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) ausgezeichnet. Der Ideenwettbewerb für Angehörige der Frankfurt UAS fördert innovative Ideen noch vor einer möglichen Umsetzung und soll die Teilnehmenden dazu motivieren, ihre Idee zu verwirklichen. Er wurde 2016, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK), an der Frankfurt UAS eingeführt. Neben der Chance auf die drei Hauptpreise hatten die besten Teams auch die Möglichkeit, auf der Abschlussveranstaltung ihre Ideen in zweiminütigen Elevator Pitches vor den rund 100 Gästen des Abends vorzustellen und um den Zuschauerpreis zu wetteifern.

Der erste Preis des Wettbewerbs in Höhe von 1.500 Euro geht an Moritz Bönisch und Dustin Idel. Sie haben mit ihrer Projektidee „Stat.Dart“ ein neuartiges, automatisches Scorekeeping-System für Steeldarts entwickelt. Das System soll aufgrund der Kostenersparnis zu den bisher wenigen bestehenden Messsystemen besonders für den Hobbybereich attraktiv sein und steht aktuell vor einer Patentanmeldung.

Den zweiten Preis in Höhe von 1.000 Euro erhalten Marius Mersinger und Ivan Litwitschenko, die ein „zeltHAUS“ aus recycelten Baumaterialien gebaut haben. Der Clou: Das zeltHAUS bietet durch seine Dämmung in heißen wie kalten Klimazonen Schutz bei Naturkatastrophen und in Flüchtlingslagern oder kann als temporäre Unterkunft in urbanen Megastrukturen dienen. Als Material kommen ausgeschäumte, dreidimensionale Textilstrukturen zum Einsatz. So entstehen sandwichartige, voll recycelbare Platten mit einem integrierten Klappmechanismus, der eine einfache und schnelle Möglichkeit bietet, temporäre Häuser in verschiedenen Modulgrößen aufzustellen. Das zeltHAUS wird durch entsprechende Forschungen zum Thema „Textiler Leichtbau“ am Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der Frankfurt UAS unterstützt.

Mit dem dritten Preis in Höhe von 500 Euro wurden Miriam Harbig, Anna Schott, Michael Heil, Ismail Ünvermis, Björn Weidenfeller, Joschua Eisele, Timo Hierschbiel, Lucie Hucke und Mario Sattler für „FitShelf – Das Regal das dich zum Schrank macht!“ ausgezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Einrichtungsgegenstand und Trainingsgerät. Die Funktionalität des Regals als Sportgerät wird durch die Anbringung von Klimmzug- und Dipstangen ermöglicht. Darüber hinaus verfügt das FitShelf über einen an der Seite integrierten Seilzug, wodurch die Vielfalt an möglichen Übungen weiter ausgebaut werden kann.

Zusätzlich wurde der Zuschauerpreis an Julian Bergmann, Josip Bosnjak, Paul Hofert-Schnurr, Kai Kienke, Jörg Schneidler, Martin Schwalm, Janik Wenzel, Markus Wetscher und Alexis Willrich vergeben. Das Team hat das Fitnessgerät „Multi Pull“ entwickelt, an dem vielfältige Sportübungen durchgeführt werden können. Dank eines Elektromotors kann bei der Erzeugung von Auszugskräften auf die sonst benötigten Gewichtsplatten verzichtet werden. Eine durch eine Regelung stufenlose Verstellung dieses Trainingsgewichtes ermöglicht eine Vielzahl an möglichen Übungen und Kombinationsmöglichkeiten. Das Produkt kann variabel in der Höhe an einer zwischen Boden und Decke verspannten Stange befestigt werden.

Bildunterschrift: Die Gewinner des ersten Preises des diesjährigen AppliedIdea-Ideenwettbewerbs 2019 der Frankfurt UAS: Moritz Bönisch (2. v. l.) und Dustin Idel (3. v. l.) mit Jurymitglied Prof. Dr. Tino Michalski (l.) und Prof. Dr. René Thiele, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Frankfurt UAS (r.).

 

Zentrale WebredaktionID: 3672
letzte Änderung: 05.06.2018