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Durchstarten statt abbrechen

Verbundprojekt „Hessen Technikum“ als Best Practice-Beispiel hervorgehoben.

Bei der vierten MINTchallenge „Durchstarten statt abbrechen – Das MINT-Studium erfolgreich meistern“ zeichnete der Stifterverband Projekte aus, die eine ganzheitliche Unterstützung von Studierenden geben und neue, innovative Elemente in ihr Konzept integriert haben. In diesem Zuge wurde das Hessen-Technikum, ein Verbundprojekt der Hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, zu denen auch die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) gehört, als Best Practice-Beispiel hervorgehoben.

Das Programm Hessen-Technikum wird seit 2018 jährlich an den fünf hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) durchgeführt: Neben der Frankfurt UAS auch an der Hochschule Darmstadt, der Hochschule RheinMain, der Hochschule Fulda und der Technischen Hochschule Mittelhessen. Es soll Frauen darin bestärken, einen Karriereweg im MINT-Bereich zu wählen und einen Beitrag leisten, dem insbesondere weiblichen Nachwuchskräftemangel in den MINT-Berufen entgegenzuwirken. Das landesweite Hessen-Technikum wird aus Mitteln des Innovations- und Strukturentwicklungsbudgets des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) sowie durch das Förderprogramm „Offene Hochschule – Potenziale nutzen, Übergänge gut vorbereiten“ des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Mehr zum Hessen Technikum an der Frankfurt UAS unter www.frankfurt-university.de/?id=5750.

Zur MINTchallenge des Stifterverbands:
Der Stifterverband hat die MINTchallenge „Durchstarten statt abbrechen – Das MINT-Studium erfolgreich meistern“ ins Leben gerufen, da immer noch 43 Prozent der Studierenden im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften und 35 Prozent in den Ingenieurswissenschaften ihr Studium abbrechen. Neben den bekannten Gründen für den Studienabbruch wie zu hohen Leistungsanforderungen, enttäuschten Erwartungen, fehlendem Praxisbezug, aber auch persönlichen Gründen sind während der Corona-Pandemie weitere Herausforderungen hinzugekommen. Die Umstellung auf digitale Semester, in denen die Lehre nur auf Distanz stattfindet, erschwert vor allem Studienanfängerinnen und -anfängern, sich mit Kommilitoninnen und Kommilitonen auszutauschen, Lerngruppen zu bilden und sich gegenseitig für das Studium zu motivieren.

Zentrale WebredaktionID: 3672
letzte Änderung: 05.06.2018