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Warum Pflege und das Pflege-Studium wichtig sind

Studierende der Pflege-Studiengänge unserer Hochschule erläutern zum Tag der Pflege, warum sie das Fachgebiet für sich ausgewählt haben.

Der Internationale Tag der Pflege am 12. Mai ist den rund 28 Millionen Menschen gewidmet, die derzeit weltweit in Pflegeberufen arbeiten. Der Aktionstag wurde 1965 vom International Council of Nurses (ICN), einem Zusammenschluss von 130 nationalen Pflegeverbänden, ins Leben gerufen. Das Datum des Tags der Pflege geht auf den Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale zurück, die als Pionierin der modernen Krankenpflege gilt.

An der Frankfurt UAS steht die Pflege in vier Bachelorstudiengängen und drei Masterstudiengängen des Fachbereichs 4 im Mittelpunkt. Zum Tag der Pflege haben Studierende dieser Pflege-Studiengänge Statements zu ihrem Studium verfasst – warum sie Pflege studieren und warum Pflege einfach wichtig ist.

 

„Einer der schönsten Aspekte der Pflege ist die Möglichkeit, mit unseren Patienten auf einer so persönlichen Ebene in Kontakt zu treten. Wir treffen uns oft unter sehr schwierigen Umständen – wir sind dabei, wenn Menschen mit schweren gesundheitlichen Problemen oder Verletzungen konfrontiert werden, wir erleben den Moment der Geburt oder das Ende des Lebens. Das Studium der Pflegewissenschaften gibt uns das Rüstzeug, um die Zukunft der Pflege zu gestalten: eine wissenschaftlich fundierte, inklusivere und lebensweltorientierte Pflege.“
Tim
(Angewandte Pflegewissenschaft dual, B.Sc)

 

„Pflege ist mehr als Essen verteilen und Betten beziehen. Mit unserer Fachkompetenz unterstützen wir pflegebedürftige Menschen bei der Bewältigung von krankheitsbedingten Einschränkungen und begleiten sie zurück in die Selbstständigkeit. Ich studiere Pflegewissenschaft und möchte meinen Teil dazu beitragen, die Pflege weiterzuentwickeln, wissenschaftlich fundiertes Handeln erlernen und nicht zuletzt auf die Einzigartigkeit dieses Berufes aufmerksam machen.“
Linea
(Angewandte Pflegewissenschaft dual, B.Sc)

 

„Pflege basiert auf zwischenmenschlichen Beziehungen. Mein Interesse gilt daher zuallererst der begleitenden Funktion am Menschen. Pflege bedeutet Kommunikation, Hinhören, Hinsehen, Empathie zeigen, den Patienten in seinen Ängsten und Sorgen zu akzeptieren und durch Fachkompetenz Linderung und Wohlbefinden zu ermöglichen.“
Rebecca
(Angewandte Pflegewissenschaft dual, B.Sc)

 

„Pflege ist so vielseitig – genauso vielseitig sind auch die Menschen, die in der beruflichen Pflege arbeiten. Sei es mit einem grundständigen Studium oder mit der Ausbildung am Bett, in oder mit einer Fachweiterbildung zu Onkologie-, Schmerz-, Anästhesie- sowie Intensivpflege oder einer Praxisanleitung, in der praktischen Tätigkeit am Bett, in der Lehre, der Wissenschaft an einer Hochschule oder der angewandten Wissenschaft z.B. in einem Krankenhaus.
Für scheinbar jede*n gibt es eine Nische. Manche sind gut mit Kindern, andere haben ein Händchen für die Arbeit mit älteren und hochbetagten Menschen, wo manch eine*r bereits die Geduld verloren hätte, und wiederum andere sind dafür gemacht, in dauerhaften Stresssituationen in einer Notfallambulanz einen kühlen Kopf zu bewahren.
Pflege ist bunt und vielfältig. Sie lebt vom Engagement, den unzähligen Ideen und diversen Überzeugungen derer, die sich auf kräftezehrende Schichtarbeit, die Arbeit an und mit den Menschen einlassen oder aber das Wagnis wissenschaftlicher Arbeit in einer vergleichsweise kleinen Wissenschaft eingehen.“
Franciska
(Advanced Practice Nursing; M.Sc.)

Zentrale WebredaktionID: 3672
letzte Änderung: 05.06.2018