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Kreis Offenbach und Frankfurt UAS bauen Zusammenarbeit aus

„Wissenschaft stärkt Wirtschaft“ – so lautet das Motto der strategischen Partnerschaft zwischen dem Kreis Offenbach und der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Künftig sollen lokale Unternehmen, aber auch die Kommunen, noch gezielter von den zugehörigen Angeboten profitieren. Der Kooperationsbeirat hat auf seiner Sitzung Ende der vergangenen Woche beschlossen, die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Vor allem das Thema Fachkräfte wird dabei stärker in den Fokus rücken.

„Nach den Hochzeiten der Corona-Pandemie in den vergangenen Jahren stehen die Unternehmen nun vor neuen Herausforderungen: Lieferkettenprobleme, rasant steigende Energie- und Rohstoffkosten und eben auch weiterhin fehlende Fachkräfte“, sagte Landrat Oliver Quilling, der Mitglied des Beirats ist. „Mit den Expertinnen und Experten der Frankfurt UAS ist es möglich, nach innovativen und nachhaltigen Lösungen für die konkreten, individuellen Problemstellungen in den Betrieben zu suchen.“ Neben bereits bestehenden Angeboten wie der Vermittlung von Abschluss- und Forschungsarbeiten, Praktika und berufspraktischen Semestern sowie gemeinsamen Forschungsprojekten sollen zum Beispiel auch Vortragsreihen wie das „Brain-Breakfast“ fortgesetzt werden, bei der Fachleute der Hochschule anschaulich über aktuelle, wirtschafts- und gleichermaßen wissenschaftsrelevante Forschungsergebnisse informieren. Darüber hinaus sind Brown-Bag-Seminare an der Frankfurt UAS angedacht, ebenso wie „Türöffnertage“ in Unternehmen, bei denen Firmen interessierte Studierende zu sich einladen.

Auch das Format „Wissenschaft trifft Kommunen“ soll neu aufgelegt werden. Das Angebot richtet sich an die Bürgermeister sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Städte und Gemeinden, um Kooperationsmöglichkeiten mit der Hochschule auf kommunaler Ebene vorzustellen. „Mit rund 2.500 Studierenden ist zum Beispiel unser Studiengang ,Soziale Arbeit‘ einer der größten seiner Art in Deutschland“, sagte Professorin Dr. Susanne Rägle, die Vizepräsidentin für Forschung, Weiterbildung und Transfer an der Frankfurt UAS. „Für die Kommunen bietet er eine große Chance, mit oftmals dringend benötigten Fachkräften für Sozialberufe in Kontakt zu kommen.“

Unternehmen aus dem Kreis Offenbach haben derweil die Möglichkeit, sich auch im kommenden Jahr wieder auf der hochschuleigenen Karrieremesse „meet@frankfurt-university“ zu Sonderkonditionen zu präsentieren und mit jungen Talenten ins Gespräch zu kommen. Detaillierte Informationen zur  zweitägigen Veranstaltung am 14. und 15. Juni 2023 können unverbindlich per E-Mail an standortplus(at)kreis-offenbach.remove-this.de angefordert werden.

Hintergrund

Anlässlich von Standort Plus – dem gemeinsamen Wirtschaftsförderkonzept des Kreises Offenbach, der 13 Kommunen, der IHK Offenbach am Main und der Kreishandwerkerschaft Stadt und Kreis Offenbach – sind der Kreis und die Frankfurt University of Applied Sciences im Oktober 2017 eine strategische Partnerschaft eingegangen. Die Zusammenarbeit soll Unternehmen unkompliziert Zugang zu Hochschulwissen ermöglichen und ihnen Ansprechpartner für Fragen zu Innovation, Digitalisierung und Personalmanagement vermitteln. Daraus hervorgegangen sind bereits erfolgreiche Beratungsreihen und Informationsveranstaltungen sowie eine Vielzahl von individuellen Forschungskooperationen, berufspraktischen Semestern und Abschlussarbeiten von Studierenden mit und in Unternehmen aus dem Kreisgebiet. Weitere Informationen sind unter www.standortplus.de/Wissenschaft-stärkt-Wirtschaft abrufbar.

Zentrale WebredaktionID: 3672
letzte Änderung: 07.07.2022