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Stiftungsprofessur für „Nationalen Radverkehrsplan 2020“ vergab das Bundesverkehrsministerium dreimal nach Hessen: Frankfurt UAS, Hochschule Rhein Main und Universität Kassel

„Das ist ein richtig großer Erfolg: Drei von insgesamt sieben Fahrrad-Professuren in Deutschland kommen an hessische Hochschulen und Universitäten: Neben der Hochschule RheinMain und der Frankfurt University of Applied Sciences wird auch die Universität in Kassel jeweils eine Stiftungsprofessur erhalten. Wir freuen uns, dass damit die Zukunft des Radverkehrs maßgeblich von Hessen aus erforscht und gestaltet wird“, teilten Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und Wissenschaftsministerin Angela Dorn mit..  

Im Rahmen des „Nationalen Radverkehrsplan 2020“ hatte das Bundesverkehrsministerium im April 2019 die Möglichkeit für Universitäten und Hochschulen in Deutschland geschaffen, sich um eine der Stiftungsprofessuren zu bewerben. Sie werden für bis zu fünf Jahre finanziert, eine Folgefinanzierung muss von den Universitäten und Hochschulen abgesichert werden. Die offiziellen Bescheide für die Unterstützung durch das Bundesverkehrsministerium werden Anfang Februar durch Bundesminister Andreas Scheuer in Berlin übergeben.  

„Dass drei der sieben Professuren nach Hessen gehen zeigt: Unsere Hochschulen sind gut dafür aufgestellt, Lösungen für gesellschaftliche, technische und andere Herausforderungen zu erarbeiten. Es gibt keinen ökologischen Aufbruch ohne die Wissenschaft“, erklärte Wissenschaftsministerin Dorn. „Dazu gehören auch und ganz besonders Zukunftsthemen wie nachhaltige Mobilität, Umwelt- und Klimaschutz. Ich freue mich sehr für die drei Hochschulen, die sich mit ihrer Expertise im bundesweiten Wettbewerb durchsetzen konnten.“  

„Zu einer erfolgreichen Verkehrswende in Hessen gehört das Fahrradfahren – ob als Pendlerin, Freizeitradler, mit Lastenrad, E-Bike oder auf dem Schulweg. Wir engagieren uns daher seit Jahren in Hessen für den Radverkehr. Hier gibt es viel aufzuholen“, sagte Al-Wazir. Neben dem Bau des Radschnellwegs zwischen Frankfurt und Darmstadt sowie den identifizierten Korridoren für weitere Radschnellverbindungen, Rekordmitteln für den Bau neuer Radwege an Landesstraßen und die finanzielle Förderung kommunaler Projekte leistet vor allem die Arbeitsgemeinschaft (AG) Nahmobilität einen wichtigen Beitrag. „Die AG Nahmobilität hat von Beginn an die Bewerbung der hessischen Unis und Hochschulen unterstützt und sicher zum Erfolg beigetragen. Das zeigt uns, wie wichtig die Zusammenarbeit der vielen Partner ist“, so Al-Wazir. „Mobilität ist vielfältig, nachhaltige Mobilität ist die Zukunft. Ich freue mich daher sehr auf die Impulse der Forschungsarbeit, die von den drei hessischen Radprofessuren angestoßen wird.“

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Zentrale WebredaktionID: 4225
letzte Änderung: 30.04.2018