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Verständlichkeit ist keine Schande!

So heißt ein von Prof. Dr. Barbara Lämmlein, Prof. Dr. Andrea Ruppert und Prof. Dr. Roland Schimmel entwickeltes experimentelles Lehrveranstaltungskonzept am Fachbereich 3 im Studiengang Wirtschaftsrecht. Die Studierenden lernen, juristische Inhalte zielgruppengerecht zu formulieren. Gleichzeitig setzen sie sich mit der künstlerischen Umsetzung dieser Inhalte auseinander. Das Ziel ist, dass die künstlerische Bearbeitung den Inhalt unterstützt und so die Verständlichkeit verbessert. Und so wird aus verschwurbeltem "Juristendeutsch" eine verständliche Kommunikation mit allen Sinnen.

Die Auseinandersetzung mit Kunst und deren Nutzung im eigenen Schaffen ist für angehende Wirtschaftsjuristen ungewöhnlich. Um diese Hürde abzubauen, haben die Professor:innen zum Auftakt eine Vernissage veranstaltet. Prof. Schimmel stellte einige lehrreiche, aber auch amüsante Beispiele für unnötig komplizierten Ausdruck aus seinem Buch "Juristendeutsch?" vor. Sie verdeutlichen, welche Kompetenzen den Studierenden vermittelt werden sollen. Der Grafiker Martin Glomm, der das Buch illustriert hat, zeigte, wie die Bebilderungen im interdisziplinären Zusammenspiel zwischen Jurist und Künstler entstanden sind. Alle Grafiken waren in der Vernissage zu bestaunen und regten Kursteilnehmer, Lehrende und externe Partnerinnen bei Sekt, Selters und Laugenbrezeln zum Austausch an.

Die Studierenden werden am Ende des Kurses im Rahmen eines Projektes ihre neu erworbenen Kompetenzen anwenden. Die Veranstalter:innen sind schon sehr gespannt auf die kreativen Umsetzungen!

Zentrale WebredaktionID: 4225
letzte Änderung: 30.04.2018