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SimCityNet: Forschungsprojekt zu Potentialen alternativer Fahrzeugantriebe im Verkehr

Forschende der Frankfurt UAS beteiligen sich an Erstellung eines digitalen Zwillings des Hanauer Straßennetzes

Hanauer Straßenbahn (HSB), Hanau Infrastruktur Service (HIS) und die Hanau Wirtschaftsförderung GmbH (HWG) haben unter Konsortialführerschaft der Hanauer Simulationsdienstleisterin SimPlan AG mit wissenschaftlicher Begleitung Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) ein zweijähriges Forschungsprojekt mit dem Titel „SimCityNet“ gestartet, das vom Land Hessen gefördert wird. Dabei geht es um das Erstellen eines „digitalen Zwillings“ des Hanauer Straßennetzes, mit dessen Hilfe sich Potentiale von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben im öffentlichen Personennahverkehr und bei kommunalen Entsorgungsbetrieben simulieren lassen. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky sieht in „SimCityNet“   ein hervorragendes Werkzeug, um zukünftige Entwicklungen schon heute sichtbar zu machen“.

Die Forschungsaktivitäten im Bereich der Verkehrsplanung und der Logistik werden an unserer Hochschule im „Research Lab for Urban Transport (ReLUT)“ gebündelt. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verfügen über ausgeprägte Kompetenzen in den Bereichen des urbanen gewerblichen Lieferverkehrs sowie des ÖPNV.

Prof. Dr. Josef Becker, Professor am Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesne, Geomatik und im ReLUT-Team zuständig für Schienenverkehrswesen und öffentlichen Verkehr, bettet das Hanauer Projekt in den Gesamtzusammenhang der deutschen Klimaziele ein: Die Treibhausgasemissionen seien bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu reduzieren. Große Potenziale lägen dabei im Ver­kehrssektor und speziell in der Elektrifizierung von Kraftfahrzeugantrieben. Weit schwieriger als der Test einzelner Fahrzeuge sei es zu bewerten, wie sich ein umfassender Umstieg von größeren Teilen oder gar der gesamten Flotte eines Verkehrsunternehmens von Dieselbussen auf solche mit alternativen Antrieben auswirke. „Während die drängende Frage nach den Emissionseinsparungen mit herkömmlichen Verfahren noch beantwortbar scheint, sind Fragestellungen des operativen Betriebs bislang in weiten Teilen unbeantwortet. Mit dem Zwilling wollen wir diese Wissenslücke schließen“, meint Becker.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie in der gemeinsamen Pressemitteilung: https://www.frankfurt-university.de/de/newsmodule/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=2827&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=04e31fa02f4aa835d2fbd70dfce44c91

Zentrale WebredaktionID: 3670
letzte Änderung: 13.04.2018