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Wie verlief die Lehre im ersten Corona-Semester?

Das Sommersemester 2020 hat Lehrende vor die Herausforderung gestellt, ihre Lehrveranstaltungen innerhalb kürzester Zeit komplett digital gestützt durchzuführen. Wie Lehrende mit dieser Veränderung umgegangen sind, welche Lehrszenarien sie praktiziert haben, welche Potentiale und Herausforderungen sie in reiner Online-Lehre sehen und wie sie sich Lehre in Zukunft vorstellen, wurde an der Frankfurt UAS von Dr. Sarah Malewski, Dr. Sabrina Engelmann und Lars Peppel (Abteilung Beratung und Strategie für Studium und Lehre) analysiert. Sie nutzten dazu einen Mixed-Method-Ansatz mit Leitfadeninterviews und einem Online-Fragebogen. Die Studie wurde nun in der Zeitschrift MedienPädagogik veröffentlicht.

In der Gesamtschau lässt sich sagen, dass die Lehrenden trotz der plötzlich auftretenden Corona-Situation die Lehre im SoSe 2020 insgesamt positiv erlebt haben. So berichten sie von einem großen Kompetenzzuwachs, was etwa die Interaktion und Kommunikation über Videokonferenzsysteme oder das Erstellen von Medienprodukten angeht. Die Grundpfeiler des Lehrkonzepts bildeten bei vielen Lehrenden zu Beginn der Pandemie eine Kombination von Videokonferenzen, vorab aufgezeichneten Lehrvorträgen und Lehrmaterialien, die über Lernplattformen zur Verfügung gestellt wurden. Zentrale Herausforderungen waren dabei die fehlende Beziehungsebene und die sinnvolle Gestaltung von Gruppenarbeiten. Die größtenteils positiven Erfahrungen des SoSe 2020 haben die Bereitschaft der Lehrenden erhöht, auch in Zukunft eine Kombination aus Präsenz- und Online-Lehre zu entwickeln und anzubieten.

Die gesamte Studie ist über den nachfolgenden Link abrufbar: https://www.medienpaed.com/article/view/1196

Zentrale WebredaktionID: 3670
letzte Änderung: 13.04.2018