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Nachrichtenarchiv der Frankfurt UAS

Vorstandsvergütungen und Laserschmelzen

IHK Frankfurt am Main zeichnet zwei Absolventen der Frankfurt UAS für herausragende Studienleistungen mit dem Hans-Messer-Preis 2019 aus.

Mario Tridico Massó, Absolvent des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsrecht, und Mounir Jebabli, Absolvent des Master-Studiengangs Allgemeiner Maschinenbau, von der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) sind mit dem Hans-Messer-Preis 2019 ausgezeichnet worden. Seit 30 Jahren verleiht die Frankfurter Industrie- und Handelskammer (IHK) diesen Preis als Anerkennung für herausragende Studien- und Prüfungsleistungen an Studierende unserer Hochschule. Tridico Massó wird ausgezeichnet für seine Bachelor-Arbeit, in der er sich mit der Umsetzung der Say-On-Pay-Forderung in der zweiten (europäischen) Aktionärsrechterichtlinie in deutsches Recht beschäftigte. Er untersuchte, ob und inwieweit eine Verlagerung der Zuständigkeit für die Festsetzung der Vorstandsvergütung vom Aufsichtsrat auf die Hauptversammlung mit dem deutschen Recht in Einklang steht. Die Master-Arbeit von Jebabli befasst sich mit den Einflüssen der Laserparameter auf die Maßhaltigkeit beim selektiven Laserschmelzen, also mit dem Optimieren eines Verfahrens aus dem Bereich des 3D-Drucks. Der Hans-Messer-Preis ist mit jeweils 3.000 Euro Preisgeld dotiert.

„Die Messer-Preis-Verleihung ist jedes Jahr ein ganz wichtiger Termin für uns, weil diese Auszeichnung den Erfolg anwendungsorientierter Lehre und das Potenzial unserer hervorragenden Absolventinnen und Absolventen würdigt. Dafür danken wir der IHK Frankfurt sehr herzlich“, so Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt UAS. „Zugleich ist der Preis ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit unserer Hochschule mit der Wirtschaft und der Stadt Frankfurt.“ Dievernich beglückwünschte die diesjährigen Preisträger, die mit ihren anspruchsvollen und praxisorientierten Abschlussarbeiten aus den Bereichen Wirtschaftsrecht und Maschinenbau zeigten, dass die Hochschule am Puls der Zeit lehre und forsche. „Die Unternehmen der Region sind herzlich eingeladen, mit uns an ihren Fragestellungen anwendungsorientiert zu forschen“, so Dievernich weiter.

Der Hans-Messer-Preis wird jährlich zu Ehren des langjährigen IHK-Präsidenten und Ehrenpräsidenten Dr. Hans Messer vergeben, um den Know-how-Transfer zwischen Unternehmen und Hochschulen weiter zu intensivieren. Die Verleihung erfolgte im Rahmen der 23. Hans-Messer-Lecture. Gastredner war Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main. Er sprach zum Thema „Fridays for Future & Co – wie bewältigen wir die Herausforderungen des Anthropozäns?“.

Weitere Informationen zu den Abschlussarbeiten der Preisträger stehen in der Pressemitteilung zur Preisverleihung.

Zentrale WebredaktionID: 7156
letzte Änderung: 21.02.2020