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Nachrichtenarchiv der Frankfurt UAS

Frankfurt UAS unterstützt Bauland-Resolution der IHK Frankfurt

Präsident fordert gemeinsame Anstrengungen zur Lösung des Wohnungsbauproblems.

Die Frankfurt UAS unterstützt die am 13. März 2020 der Presse vorgestellte Resolution der Industrie- und Handelskammer Frankfurt für mehr Bauland in Frankfurt/Rhein-Main. „Unsere Studierenden können sich in Frankfurt die hohen Mieten praktisch nicht mehr leisten. Pendeln bedeutet jedoch einen erhöhten, wenig nachhaltigen Ressourcenverbrauch – Zeit, Energie, Verkehrsflächen“, erläutert Präsident Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich. „Zudem sind Studierende und gut ausgebildete junge Menschen das Zukunftskapital dieser Stadt, das nicht durch hohe Mieten vertrieben werden darf.“ Außerdem stiegen die Studierendenzahlen weiter an, davon müsse in dieser prosperierenden Region ausgegangen werden.

Aber auch generell sei es der Frankfurt UAS wichtig, dass alle gesellschaftlichen Gruppierungen Zugang zu bezahlbarem Wohnraum bekämen. Beispielsweise gelte das in Frankfurt als Wissenschaftsstadt auch für Mitarbeitende in der Wissenschaft. Die Initiative zeige, dass mehr zusammenhängende Visionen für die Entwicklung von Frankfurt und der Region gebraucht würden. „Deshalb unterstützt die Frankfurt UAS die Resolution der IHK Frankfurt, mehr Bauland in Frankfurt/Rhein-Main auszuweisen, in jeder Hinsicht“, ergänzt Dievernich. Ganz wichtig sei dabei, dass alle an einem Strang ziehen und gemeinsam nach Lösungen suchen würden. „Frankfurt und das Umland – die Region kann und muss jetzt beweisen, dass sie zusammensteht! Das Gemeinwohl muss im Vordergrund stehen.“

Dabei könne die Frankfurt UAS als einzige Hochschule der Stadt, an der Architektur und Bauingenieurwesen studiert werden können, einen besonders wichtigen Part gerade bei der Lösung des Wohnungsbauproblems übernehmen. „Ich biete daher gerne die Expertise unserer Wissenschaftler/-innen besonders in den Bereichen Architektur, Mobilität und Logistik an – in diesen Bereichen sind wir hervorragend aufgestellt und können Substanzielles beitragen“, betont Dievernich.

Zentrale WebredaktionID: 7156
letzte Änderung: 21.02.2020