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Präsident Dievernich im Amt bestätigt

Frankfurt UAS weitere sechs Jahre unter Leitung des Betriebswirts und Soziologen

Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) hat gewählt: Präsident Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich bleibt weitere sechs Jahre im Amt. Am 11. Dezember 2019 erhielt Dievernich bei der Wahl der/des Präsidentin/Präsidenten im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit der Stimmen.

Die Findungskommission der Hochschule hatte dem 34-köpfigen Wahlgremium eine Kandidatin und einen Kandidaten zur Wahl vorgeschlagen. Angetreten waren der amtierende Präsident Dievernich sowie eine externe Bewerberin. Die aktuelle Amtszeit von Präsident Dievernich begann im Oktober 2014 und endet am 30. September 2020. Bis zum Jahresende 2019 hat Dievernich zudem den Vorsitz im Verbund der hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW Hessen) inne. In dieser Funktion setzte er sich maßgeblich bei den Verhandlungen zum neuen Hessischen Hochschulpakt für die Sicherstellung der künftigen Finanzierung der staatlichen Hochschulen ein; ab Januar 2020 wird er weiterhin als Stellvertretender Vorsitzender der HAW Hessen wirken.

Zu den zentralen hochschulpolitischen Anliegen von Dievernich – im Sinne des wichtigsten Selbstverständnisses der Frankfurt UAS: „Chancen durch Bildung“ – gehören im Bereich der Lehre die Vermittlung von Grundlagenwissen und die Persönlichkeitsentwicklung. „In Zukunft müssen wir in der Lehre verstärkt auf die Vermittlung von Grundlagenwissen setzen, um unsere Studierenden auf eine sich massiv verändernde Arbeitswelt vorzubereiten. Gerade im Zuge der Digitalisierung müssen unsere Absolventinnen und Absolventen über einen Kanon fundierter Grundlagen und Kompetenzen verfügen, der sie in der beruflichen Praxis befähigt, sich aktuelles Fachwissen anzueignen und auf Veränderungen kompetent reagieren zu können“, erläutert Dievernich. Dafür müsse die Hochschule reflektierte und stabile Persönlichkeiten ausbilden, die interdisziplinär denken und bei sinkender Halbwertszeit des Wissens bereit sind, sich stetig fachlich weiterzuentwickeln. Deshalb setzt Dievernich darauf, dass die Hochschule – nicht nur, aber insbesondere für die eigenen Absolventinnen und Absolventen – ein Ort des Lebenslangen Lernens ist. Zudem setzte er sich – insbesondere in der Zeit als HAW Hessen-Vorsitzender – für die Verbesserung der Betreuungsrelation ein und leistete hierfür Überzeugungsarbeit bei der Landesregierung. In seiner kommenden Amtszeit möchte er diese politischen Erfolge für seine Hochschule und insbesondere die Studierenden umsetzen: „Gerade für eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist es enorm wichtig, in Laboren, aber auch bei Vorlesungen und Seminaren für eine überschaubare Gruppengröße zu sorgen, sodass ein praxisorientiertes Studium bestmöglich angeboten werden kann. Mit der Landesregierung haben wir eine Verständigung erreicht, dass die Betreuungsrelation an HAWs verbessert werden muss. In diesem Kontext verhandeln wir, dass die HAWs – und damit auch die Frankfurt University of Applied Sciences – zusätzliche Professuren erhalten sollen.“

Im Bereich der Forschung möchte Dievernich die Rahmenbedingungen für die Forschenden weiter verbessern, einen wissenschaftlichen Mittelbau aufbauen und weitere Promotionszentren schaffen. Dabei ist es sein Ziel, „dass so noch weitaus mehr Studierende von den interdisziplinären Forschungsfragen und Forschungsprojekten mit Praxispartnern in der Lehre profitieren.“

Während seiner Präsidentschaft hat Dievernich sich massiv für umfangreiche Bauvorhaben an der Hochschule eingesetzt, die eine enge Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Hessischen Finanzministerium und der Stadt Frankfurt erfordern. Dievernich trägt so maßgeblich dazu bei, den Campus und seine Raumkapazitäten langfristig auf die gestiegenen Studierendenzahlen anzupassen. In seiner bisherigen Amtszeit stieg die Zahl der Studierenden von rund 11.500 (2014) auf über 15.700 (2019).

Dievernichs wichtigstes Anliegen war es, die Hochschule mit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in der (Stadt-)Gesellschaft sichtbar neu zu positionieren: „Wir werden als Institution wahrgenommen, die für gelebte Vielfalt und Diversität steht und sich gegen jede Form von Rassismus einsetzt. Für diese Werte stehen wir ein und leben sie. Verstärkt sucht man unsere Institution seitens der Stadt Frankfurt und der dort ansässigen Institutionen auf, um mit uns Kooperationen einzugehen“, freut sich Dievernich. „Besonders stolz bin ich, dass wir gehandelt haben, als Europa so stark in die Kritik gekommen ist und mit dem Center for Applied European Studies eine entsprechende Antwort gegeben haben. Wir haben eine Plattform gegründet, auf der Bürgerinnen und Bürger sich mit Europa auseinandersetzen können. Wir verstehen dieses Europa als den Garanten für jene Demokratie und Freiheit, die erst die Grundlage dafür bietet, so lehren und forschen zu können. Das muss auch in Zukunft weiter geschützt werden. Hier bleiben wir aktiv“, betont Dievernich. Dass die Frankfurt UAS eine mit der Gesellschaft stark kommunizierende Hochschule ist, wurde in diesem Jahr mit dem Gewinn des Hochschulpreises für Kommunikation von der Hochschulrektorenkonferenz, der ZEIT und der Robert-Bosch-Stiftung anerkannt. Stark im Fokus von Dievernichs erster Amtszeit stand im Zuge der Internationalisierung die Gründung des europäischen U!REKA-Netzwerkes, eines Zusammenschlusses von europäischen HAWs in Metropolregionen. Dieses Netzwerk möchte Dievernich in der kommenden Amtszeit weiter ausbauen und stärken. Zudem gelte die Frankfurt UAS als eine der internationalsten Hochschulen bundesweit. Das passe, so Dievernich, bestens zu der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main.

Dievernich wurde 1970 in Frankfurt am Main geboren. Bis zur Wahl zum Präsidenten der Frankfurt UAS war er Professor für Organisation, Führung und Personal sowie Studiengangsleiter Executive MBA an der Hochschule Luzern (Schweiz). Von 2009 bis 2012 war er Professor für Unternehmensführung am Kompetenzzentrum für Unternehmensführung der Berner Fachhochschule, Departement Wirtschaft und Verwaltung, Gesundheit, Soziale Arbeit, Bern (Schweiz). Aktuell liegen seine Forschungsinteressen in den Themen Change- und Human Resources-Management, Beratung/Coaching sowie Digitalisierung und Gesellschaft. Dievernich studierte Betriebswirtschaftslehre sowie Soziologie (Nebenfächer: Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Erwachsenen- und Weiterbildungspädagogik) an der Ludwig-Maximilians-Universität, München. Er promovierte in Wirtschaftswissenschaft an der Universität Witten/Herdecke zum Thema „Das Ende der Betriebsblindheit – Was Teams zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen beitragen". Berufs- und Managementerfahrungen in der Wirtschaft sammelte Dievernich unter anderem bei BMW, der Deutschen Bahn sowie der Unternehmensberatung Kienbaum. Er veröffentlicht als Kolumnist und Gastautor laufend Beiträge zu Organisation, Management und gesellschaftlichen Entwicklungen. Ein wichtiges Werk zum Thema Zukunft der Bildung, welches er mit den Kollegen Prof. Dr. Gerd Döben-Henisch und Dr. Reiner Frey verfasst hat, ist 2019 unter dem Titel „Bildung 5.0 – Wissenschaft, Hochschulen und Meditation“ erschienen.

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Präsident, Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich
Tel.: +49 69 1533-2415
praesident(at)fra-uas.remove-this.de

Weitere Informationen zur Frankfurt UAS unter: www.frankfurt-university.de

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letzte Änderung: 12.08.2019