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„Risiken reduzieren – mit dem Rauchen aufhören“

Anlässlich des diesjährigen Weltnichtrauchertags am 31. Mai verweist Prof. Dr. Heino Stöver, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung (ISSF) an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), auf die Potenziale, die die E-Zigarette beim Zurückdrängen der Verbrennungszigarette haben kann. Er fordert Deutschland auf, neue Wege zu gehen und endlich die Chancen der E-Zigarette bei der Rauchentwöhnung in den Blick zu nehmen.

Rauchen ist und bleibt das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland“, betont Stöver. 13,5% aller Todesfälle gehen in Deutschland auf das Rauchen zurück. Wir zählen rund 121.000 tabakbedingte frühzeitige Sterbefälle in Deutschland pro Jahr[1]. Jede fünfte Krebserkrankung geht auf den Konsum klassischer Rauchprodukte zurück. „Das von uns initiierte Online-Symposium ,Zwischenbilanz E-Zigarette: Was wir wissen, müssen‘ am 27. Mai 2020 hat klar gezeigt: Wir müssen neue Wege gehen, wenn wir den klassischen Tabakkonsum in Deutschland nennenswert zurückdrängen wollen. Die E-Zigarette bietet die Chance dazu. Raucher/-innen können mit dem Umstieg auf die E-Zigarette die Schadstoffaufnahme um bis zu 95 Prozent senken.[2]“
 
Stöver weist zudem einen Vorwurf zurück: „E-Zigaretten sind nach aktuellem Forschungsstand gerade nicht der Einstieg für Jugendliche in eine lebenslange Tabakkarriere. Die überwältigende Mehrheit von E-Zigarettenkonsumenten sind ehemalige Raucher/-innen, die den Absprung von den Verbrennungsprodukten geschafft haben.“

Zur Person:
Prof. Dr. Heino Stöver ist Dipl.-Sozialwissenschaftler und Professor für sozialwissenschaftliche Suchtforschung am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt UAS. Er leitet seit 20 Jahren das Institut für Suchtforschung Frankfurt am Main (ISFF). Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist die sozialwissenschaftliche Suchtforschung. Stövers Forschungsschwerpunkte sind von großer gesellschaftlicher Bedeutung, da die Zielgruppen seiner Forschung gesundheitlich und teils sozial stark belastet sind und oft zu spät behandelt werden; die späte Behandlung verursacht hohe Kosten und kann zum Tod führen. Am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt UAS leitet er den Master-Studiengang Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe.

Zum Institut für Suchtforschung Frankfurt am Main (ISFF):
Das Institut für Suchtforschung an der Frankfurt UAS arbeitet seit 1997 an der Weiterentwicklung zielgruppenspezifischer und lebensweltnaher Prävention, Beratung und Behandlung von Suchterkrankungen. Es erforscht Sucht in ihren verschiedenen Erscheinungsformen sowie die mit Sucht in Zusammenhang stehenden Probleme und Aspekte. Das Institut fördert den Ausbau von interdisziplinären Beziehungen zu Kooperationspartnern auf nationaler und internationaler Ebene. Forschungsprozesse und -resultate finden in Studium und Lehre Berücksichtigung.

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Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit
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Quellen

[1] Drogen- und Suchtbericht 2019 der Drogenbeauftragten der Bundesregierung

[2] Evidence review of e-cigarettes and heated tobacco proucts 2018 – A report commissioned by Public Health England

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Zentrale WebredaktionID: 3565
letzte Änderung: 12.08.2019