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Traditionsreich in die Zukunft

Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) wird im Jahr 2021 50 Jahre alt. Das Jahr 1971 als Gründungsjahr der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hessen (vormals Fachhochschulen) markiert einen Meilenstein in der Hochschulhistorie. Mittlerweile studieren rund 16.000 Menschen auf dem Campus am Nibelungenplatz in der Frankfurter Innenstadt. 262 Professorinnen und Professoren, 595 Lehrbeauftragte und 673 Mitarbeitende lehren, forschen und arbeiten für die Hochschule. Vier Großfachbereiche bieten rund 70 Studiengänge mit technischer, wirtschaftlich-rechtlicher und sozialer Ausrichtung an. Die Frankfurt UAS nimmt diese Jahreszahl als Anlass, um zu feiern, auch und gerade in dieser nicht ganz einfachen Zeit. Für das Jubiläumsjahr hat sie verschiedene Aktionen und Veranstaltungen geplant – digital und „vor Ort“, je nachdem, was die Situation zulässt. Eine wichtige Auftaktveranstaltung ist der erste Frankfurter Zukunftskongress am 23. und 24. Februar. Mit den Highlight-Projekten „Wissen to go“ für die Frankfurter Bevölkerung, „Fassadenkunst für die Campusmeile“ und „Jubiläumsstraßenbahn“, wird die Hochschule 2021 auch im Frankfurter Stadtbild sehr präsent sein.

„Gestärkt durch die Erfolge der Vergangenheit und angeregt durch die aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen möchten wir unsere Hochschule nachhaltig weiterentwickeln“, betont Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt UAS. „Wir stehen wie keine andere Hochschule in der Region für Chancen durch Bildung, dies wird auch in Zukunft eines unserer wichtigsten Themen bleiben. Dabei spielt verstärkt die Persönlichkeitsentwicklung eine bedeutende Rolle. Zudem möchten wir gerade im Bereich Forschung die Trumpfkarte der Interdisziplinarität noch mehr ausspielen. In der Nachhaltigkeit möchten wir richtungsgebend für die Hochschulen in ganz Deutschland werden.“

Als sichtbares Zeichen der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Fachgruppe „Neue Mobilität“ werden der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) eine Jubiläumsstraßenbahn designen, die anlässlich des 50. Geburtstags der Frankfurt UAS durch die Stadt fahren wird. „Ob Studien zu unserem autonomen Fahrzeug EASY, Forschungen zur Mobilität im ländlichen Raum oder die Vision einer Logistik-Straßenbahn für Frankfurt – die Frankfurt University of Applied Sciences begleitet seit vielen Jahren Projekte des öffentlichen Nahverkehrs und bereichert so nicht nur den Nahverkehr in Frankfurt, sondern im ganzen RMV-Gebiet“, sagt Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV). „Um diesen wichtigen Beitrag der Frankfurt UAS an der hiesigen Mobilität zu verdeutlichen, setzen RMV und VGF mit der Jubiläumsstraßenbahn ein weithin sichtbares Zeichen. Ab Juli wird sie durch die Stadt fahren – und bestimmt auch an der Hochschule vorbei.“

Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist der Praxisbezug der Frankfurt UAS schon immer sehr wichtig gewesen und genau diesen Aspekt möchte die Hochschule mit der Aktion „Wissen to go“ hervorheben. Das sind kleine „Wissenshäppchen“ für jeden und jede. „Eine Hochschule, eine Stadt – ein Jahr voller spannender Themen“ ist das Motto von „Wissen to go“. Denn die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Frankfurt UAS forschen zu Themen, die die breite Öffentlichkeit interessieren und alle angehen und im Alltag betreffen können. Ab dem Frühjahr wird das Jubiläumslogo als großes Standlogo deshalb an verschiedenen Orten in der Stadt zu sehen sein, zum Beispiel auf der Berger Straße, an der Konstablerwache oder am Rossmarkt. Es werden zentrale Orte in der Stadt sein, damit möglichst viele Frankfurterinnen und Frankfurter erreicht werden. Zusätzlich ist das Logo mit einem QR-Code versehen. Wer das Logo sieht und den Code mit seinem Smartphone scannt, bekommt dann eine Portion „Wissen to go“. Denn die Codes sind verknüpft mit Audio-Beiträgen auf der Jubiläumswebsite. Insgesamt sind rund 50 Beiträge geplant. In den Beiträgen sind unsere Forschenden zu hören, die Alltagsfragen auf den Grund gehen und dabei ihren Forschungsschwerpunkt vorstellen. Beispielsweise wird Prof. Dr. Yvonne Ziegler, die im Bereich Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Luftverkehrsmanagement forscht, in ihrem Audiobeitrag über ein aktuelles Thema sprechen: die Logistik rund um die Corona-Impfstoffe.

„In 50 Jahren ist die Frankfurt UAS zu einer wichtigen Institution geworden. Ich bin seit meinem ersten Tag in Frankfurt mit ihr verbunden, da ich hier auch studiert habe“, sagt Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef. „In dieser Zeit hat die Hochschule immer auch eine Vorreiter- und Vordenkerrolle eingenommen bei Themen, die die Stadt bewegen. Wir stehen in engem Austausch, etwa bei der Campusmeile, der Prüfung des Neuen Stadtteils im Frankfurter Nordwesten oder im Hinblick auf die erste Professur für Radverkehr. Und mit der Aktion ‚Wissen to go‘ zeigt die Hochschule wieder einmal, dass sie am Puls der Zeit ist.“

Erstes Highlight des Jubiläumsjahres ist der erste „Frankfurter Zukunftskongress“, der am 23. und 24. Februar 2021 in digitaler Form stattfindet. Gemeinsam mit Mandelkern Marketing & Kommunikation richtet die Frankfurt UAS ihn unter dem Motto „Frische Ideen angewandt“ aus. Er verbindet die herausfordernden Zukunftsthemen Planet Erde, Digitalisierung und Zukunft der Arbeit – zudem wird das Thema Demokratie als umfassende Klammer durch Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Direktor, Center for Applied European Studies (CAES), thematisiert. Bei Keynotes werden der Philosoph und Publizist Richard David Precht sowie die Neurowissenschaftlerin Franca Parianen vortragen. Zudem werden sich die Teilnehmenden am 24. Februar in sogenannten Denkräumen austauschen und möglichst konkrete Ideen für ihre eingebrachten Herausforderungen produzieren. Schirmherr ist Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Anmeldungen unter https://www.frankfurter-zukunftskongress.de/anmeldung; die Teilnahmegebühr beträgt 90 Euro netto.

Mit dem Projekt „Fassadenkunst für die Campusmeile“ wird die zur Nibelungenallee zugewandte Gebäudefassade optisch völlig neu kreiert. Das Gebäude beherbergte bereits die ehemalige „Königliche Maschinenbauschule“, den Vorgänger des heutigen Fachbereichs Informatik und Ingenieurwissenschaften, mit einer über 100-jährigen Geschichte. Der in Frankfurt geborene und in der Urban-Art-Bewegung verortete Künstler Philipp Schäfer ist Lehrbeauftragter an der Hochschule. Er erschafft für die Gebäudefassade ein bildliches Narrativ für „Chancen durch Bildung“ und lässt so die Werte und Inhalte der Hochschule in und für Frankfurt sichtbar werden. „Auf diese Weise wird das Campusgebäude in den Stadtteil, der schon seit über 100 Jahren unser Zuhause ist, hineinwirken und auch darüber hinaus Aufmerksamkeit erregen. Zudem wird die Frankfurter Campusmeile durch diese Aktion einen neuen Blickfang erhalten“, so Dievernich.
Mehr zur Fassadenkunst unter www.frankfurt-university.de/fassadenkunst.

„Wir als Förderverein freuen uns, dass wir die Hochschule jetzt schon seit 26 Jahren begleiten dürfen und blicken auf eine lange Reihe an vielfältigen Aktivitäten zurück, mit denen wir die ganz Bandbreite der Hochschulaktivitäten unterstützen. Für das Jubiläumsjahr der Hochschule haben wir uns etwas Besonderes vorgenommen: Wir haben schon einiges an Geld für das Projekt ‚Fassadenkunst für die Campusmeile‘ am Gebäude 8 gesammelt, es ist ein würdiges Geschenk zu einem besonderen Jubiläum. Wir freuen uns auf das Jubiläumsjahr mit vielen Aktivitäten und weitere Jahre der Zusammenarbeit“, bekräftigt Petra Rossbrey, Vorstandsvorsitzende des Fördervereins der Frankfurt UAS.

Für September ist ein „Fest der Kulturen“ für Hochschulangehörige, Ehemalige, Freunde und Förderer auf dem Campus geplant. Der offizielle Festakt mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft findet am 3. September statt. Neben den zentral organisierten Veranstaltungen und Aktionen, werden Hochschulangehörige über das Jahr ihre Aktivitäten einbringen können. „Es ist uns wichtig, dass sich alle Hochschulangehörigen im Jubiläumsjahr wiederfinden, denn mit dem Geburtstag der Hochschule feiern wir auch sie alle und ihre Leistungen, die sie täglich für unser Haus erbringen“, so Dievernich.

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letzte Änderung: 23.02.2021