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Die Coronavirus-Pandemie – Gesellschaftliche, ökonomische und politische Folgen für Europa

Analyse und Erkenntnisse für die Pandemiebekämpfung und -vorsorge: Symposium des Frankfurter Centers for Applied European Studies mit renommierten Expertinnen und Experten / Diskussionsrunde am 7. Dezember 2021 in Präsenz und parallel im Livestream

Die COVID-19-Pandemie bestimmt seit fast 24 Monaten das globale Geschehen. Sie hat die Lebenswirklichkeiten des Gemeinwesens großer Teile der europäischen und globalen Bevölkerung verändert. Einige dieser Veränderungen werden rückabgewickelt werden, andere fortbestehen und weitere erst in den nächsten Jahren erkennbar sein. Dies ist – aufgrund der drängenden Aktualität des Themas, aber auch im Hinblick auf den Umgang mit kommenden globalen Seuchen – Anlass für eine erste Bilanz. Unter dem Titel „Die Coronavirus-Pandemie – Gesellschaftliche, ökonomische und politische Folgen für Europa“ veranstaltet das Center for Applied European Studies (CAES) am 7. Dezember 2021 ein wissenschaftliches Reflexionssymposium. Renommierte Expertinnen und Experten analysieren interdisziplinär die europäische Pandemiepolitik und diskutieren über das Spannungsfeld zwischen Schutzmaßnahmen, Grundrechten und Freiheiten, die soziologischen und (medizin-)ethischen Herausforderungen und die europäische Solidarität im Rahmen der Pandemie.

Zu den Gästen, die miteinander diskutieren und sich den Fragen des Publikums stellen, gehören die Virologen Prof. Dr. Hendrik Streeck und Dr. Martin Stürmer, die Vize-Präsidentin von Ärzte ohne Grenzen e.V. Dr. Parnian Parvanta, die Medizinethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen, der Grünen-Europapolitiker Erik Marquardt, der Politologe und Philosoph Prof. Dr. Rainer Forst, die Medienforscherin Dr. Anne Schulz, der Politologe Dr. Benjamin Höhne, der Philosoph und Sozialunternehmer Adriano Mannino, der Soziologe Prof. Dr. Hartmut Rosa und der Neurobiologe Dr. Gerald Hüther.

Die Eröffnungsrede hält Dr. Andrea Ammon, Leiterin des ECDC (European Center for Disease Prevention and Control). Das Grußwort spricht Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Direktor des CAES. Die Frage- und Antwortrunde jeweils im Anschluss an die Diskussionsbeiträge moderiert hr-iNFO.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet in Präsenz statt und wird parallel über YouTube gestreamt. Vor Ort zugelassen sind 84 Personen, die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Der Link zur Anmeldung lautet: https://www.frankfurt-university.de/?id=6281
Es gilt die 3G+-Regel – geimpft, genesen, getestet: Angemeldete Teilnehmende müssen am Einlass ihren Impf- oder Genesenennachweis bzw. ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen (PCR-Test).

Termin: Dienstag, den 7. Dezember 2021, 12:00 - 18:00 Uhr (Tagesprogramm), 18:30 - 20:00 Uhr (Abendprogramm)
Ort: Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main, Großer Saal, parallel Livestream im CAES YouTube-Kanal:
https://www.youtube.com/watch?v=yvm4IIbO8sE

Tagesprogramm
12:00 Uhr

Begrüßung
Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences
Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst (Zuschaltung)
Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies

Eröffnung: Forschung und Wissenschaft für die Stärkung der Krisenvorsorge
Dr. Andrea Ammon, Leiterin des European Center for Disease Prevention and Control (Zuschaltung)

Panel I: COVID-19 in Europa - Die Europäische Krisenbewältigung
12:30 Uhr
Rückblick und Status Quo: Wo stehen wir heute?
Prof. Dr. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie an der Universität Bonn
Dr. Martin Stürmer, Laborleiter des IMD Labors Frankfurt

13:30 Uhr
Reflexion der Maßnahmen: Im Spannungsfeld von Freiheit und Gemeinwohl?
Prof. Dr. Rainer Forst, Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt und Direktor des Forschungszentrums Normative Ordnungen

14:30 Uhr
Populismus, Querdenker: Regieren, Kommunikation und Sprache
Dr. Anne Schulz, Senior Researcher des Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Universität Zürich
Dr. Benjamin Höhne, Stellvertretender Leiter des Instituts für Parlamentarismusforschung

Panel II: Solidarität in der Krise
16:00 Uhr
Verteilungsgerechtigkeit und bürgerliche Pflichten: Perspektiven der Ethik
Prof. Dr. Christiane Woopen, Direktorin des Center for Life Ethics, Universität Bonn; ehemalige Vorsitzende des Europäischen Ethikrates
Adriano Mannino, Direktor des Solon Center for Policy Innovation der Parmenides Stiftung

17:00 Uhr
COVID-19 weltweit: Die EU als internationale Helferin?
Erik Marquardt, Mitglied Fraktion Grüne des Europäischen Parlaments, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Entwicklung
Dr. Parnian Parvanta, Vize-Präsidentin der Ärzte ohne Grenzen e.V.

Abendprogramm
Panel III: Fazit & Ausblick
18:30 Uhr
(K)eine Rückkehr zum Normalzustand?
Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe; Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung (Zuschaltung)
Prof. Dr. Hartmut Rosa, Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der FSU Jena; Direktor des Max-Weber-Kollegs

Das Center for Applied European Studies (CAES):

Das interdisziplinär forschende Center for Applied European Studies begleitet das Thema Europa wissenschaftlich und entwickelt anwendungsorientierte Lösungsvorschläge für europäische Fragen und Herausforderungen. Neben Forschungsprojekten und der Errichtung von Think Tanks sollen anwendungsorientierte Bildungs-, Fort- und Weiterbildungsmodule entwickelt werden. Um die „Erfindung“ Europas und seiner Zukunft in einer öffentlichen Debatte zu ermöglichen, bietet das im Juni 2016 an der Frankfurt University of Applied Sciences eröffnete „Center for Applied European Studies“ Symposien, Vorträge und öffentliche Veranstaltungen an. Die Veröffentlichung relevanter Forschungs- und Diskussionsergebnisse ist ein weiteres wichtiges Ziel. Im Vordergrund der Arbeit steht die Interdisziplinarität der Projekte. Durch den Austausch der unterschiedlichen Fachbereiche der Frankfurt University of Applied Sciences und einem internationalen Austausch werden neue Konzepte entwickelt. Auch der Austausch von kulturellen, ökonomischen, politischen und wissenschaftlichen Perspektiven soll weitere Erkenntnisse hervorbringen und zur Diskussion stellen.

www.frankfurt-university.de/caes

Kontakt:

Frankfurt University of Applied Sciences
Center for Applied European Studies
Felizia Hoffmann
Tel.: +49 69 1533-3364
info(at)caes.fra-uas.remove-this.de

Weitere Informationen zum Symposium unter: www.frankfurt-university.de/caes-symposium-corona

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