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Vortrag: „Herumtreiberei“ und „liederlicher Lebenswandel“ – Frauen im Zugriff von Fürsorge, Gesundheitsamt und Polizei im NS-Staat“

Welche Frauen galten als „asozial“ oder „gemeinschaftsfremd“, und warum? Welche Instanzen waren an ihrer Verfolgung beteiligt und was wurde ihnen vorgeworfen?

Ausgehend von überlieferten Akten der Fürsorgeeinrichtungen und Gesundheitsämtern, der Polizei und der Krankenanstalten aus der NS-Zeit wird die Konstruktion der weiblichen „Asozialen“ in den Blick genommen. Die Kontinuitäten der Ausgrenzung wirken bis in die Gegenwart.

Dr. Christa Schikorra (Flossenbürg, Berlin) hält diesen Vortrag als Gast am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit. Der Vortrag ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Wohnungslose im Nationalsozialismus“.

Veranstalter der Ausstellung und des Rahmenprogramms sind:

  • Arbeitskreis Zwangssterilisation und „Euthanasie“ Frankfurt am Main
  • Frankfurt University of Applied Sciences (FB 4)
  • Förderverein Roma e.V.
  • AG Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten
  • Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.
  • Stadtbücherei Frankfurt/Main

Weitere Informationen zu Ausstellung und Rahmenprogramm

Wann und wo?

14.11.2019
19:00 bis 20:30
Gebäude 2, Raum 174
Zentrale WebredaktionID: 3671
letzte Änderung: 27.04.2018