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Das Altern der Zukunft erforschen

Forschungszentrum FUTURE AGING wurde mit Kick-Off-Veranstaltung eröffnet.

Allen Menschen ein selbstbestimmtes Leben, Wohnen und Arbeiten ermöglichen – das ist das Ziel des neu gegründeten, interdisziplinären Forschungszentrums FUTURE AGING an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Es soll assistive Technologien und inklusive Architektur in Anwendung und Praxis bringen. Die Kick-Off-Veranstaltung fand am 03. April 2019 statt und zeigte deutlich, wie wichtig die Forschung für das Altern in der Zukunft ist. Rund 60 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil. Durch den Nachmittag führte Bettina Gehbauer-Schumacher, Leiterin des Forschungszentrums.

Vor der eigentlichen Veranstaltung erhielten die Gäste die Möglichkeit, die Ausstellung „Barrierefreies Wohnen und Leben“ im Keller von Gebäude 2  zu besuchen, durch die Prof. Dr. Barbara Klein, Professorin für Organisation und Management in der Sozialen Arbeit sowie Sprecherin des Forschungszentrums, führte. Aufgezeigt wurden Mittel, mit der eine einfache Wohnung barrierefrei gestaltet werden kann, und wie bspw. Telepräsenzroboter eine Kommunikation zwischen Ärztin bzw. Arzt und einer zu behandelnden Person ermöglichen. 

Wie wichtig die Digitalisierung für ein Altern der Zukunft sei, betonte Prof. Dr. Martina Klärle, Vizepräsidentin für Forschung, Weiterbildung, Transfer der Frankfurt UAS, zu Beginn des Kick-Offs in ihrem Grußwort. Hierbei verwies sie insbesondere auf die Unterscheidung zwischen dem Altern im ländlichen Raum und in der Stadt. Dabei betonte sie auch, dass alle vier Fachbereiche der Frankfurt UAS ihren Beitrag für das Thema „Future Aging“ leisten würden und die Interdisziplinarität genutzt werden müsse. Im Anschluss sprachen vier Vertreter/-innen aus den Dekanaten, Prof. Dr. Monika Horster, Prodekanin am Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Prof. Dr. Hans-Reiner Ludwig, Studiendekan am Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften, Prof. Dr. Swen Schneider, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft und Recht, sowie Prof. Dr. Gero Lipsmeier, Dekan des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit,  zu den jeweiligen Forschungsschwerpunkten ihres Fachbereichs und den Themen, denen sich das neue Forschungszentrum stellen müsse.

Prof. Dr. Barbara Klein sprach in ihrem Vortrag „FUTURE AGING – ein strategischer Forschungsschwerpunkt“ von den demografischen und technologischen Veränderungen (auch im Hinblick auf berufliche Änderungen wie den Fachkräftemangel, die Zahl der Schwerbehinderten und neuen Kommunikationswegen), den Zielen des neuen Forschungszentrums sowie dem gelingenden Transfer in die Praxis. Auch der humanoide Roboter PEPPER wurde den anwesenden Gästen vorgestellt: Er ist in der Lage mit Personen zu interagieren und wird bereits seit einiger Zeit für Forschungszwecke an der Frankfurt UAS eingesetzt.

Da sich das Forschungszentrum auch als Ort der Kollaboration versteht, erhielten die Gäste anschließend die Möglichkeit, sich in vier World Cafés auszutauschen und die möglichen Forschungsthemen und Herausforderungen der einzelnen Fachbereiche zu diskutieren. Dabei wurden unterschiedliche Hypothesen zu Wohnkonzepten der Zukunft, Assistiven Techniksystemen, sowie den rechtlichen und sozialwissenschaftlichen Herausforderungen bearbeitet. Ein abschließendes Get-together rundete die Veranstaltung ab.

Weitere Informationen zum Forschungszentrum FUTURE AGING unter: https://frankfurt-university.de/futureaging

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Zentrale WebredaktionID: 3669
letzte Änderung: 10.04.2018