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Zusammen streiten in einer gespaltenen Gesellschaft

Wir erleben seit einiger Zeit, dass sich Ton und Art unserer politischen Auseinandersetzung tief greifend verändern. Die Grenzen zwischen Politik und Unterhaltung, Realität und Fiktion, Privatem und Öffentlichem verschieben sich. Gespaltene Öffentlichkeiten mit ihren jeweiligen Filterblasen
verstärken das Auseinanderdriften verschiedener Milieus. Ressentiments und Hass in der politischen Auseinandersetzung nehmen zu. Verbale und physische Angriffe sowohl auf zivilgesellschaftlich Aktive als auch auf politische Mandatsträger*innen werden häufiger. Wie ist diese Entwicklung und wie ist dieses Ausmaß an Ressentiments zu erklären? Welche Wirkungsmacht entfalten diese und was bedeutet das für eine demokratische Streitkultur? Inwiefern haben wir es mit einem tiefer gehenden gesellschaftlichen Strukturwandel zu tun? Und welche Rolle spielen die digitalen bzw. sozialen Medien dabei?
Gesellschaftlicher Zusammenhang und Zusammenleben entstehen durch öffentliche Auseinandersetzung und Streit. Wie können wir diese Auseinandersetzung, diesen politischen Streit so führen, dass Ressentiments und Hass nicht begünstigt, sondern abgebaut werden? Welche Streiträume, welche Rahmenbedingungen und welche Art von politischer Kommunikation brauchen wir, um Konflikte und Unterschiedlichkeit anzuerkennen, Ambivalenzen auszuhalten und darauf aufbauend den politischen Streit mit Kontrahent*innen zu führen?
Und wie finden wir in der Auseinandersetzung zu einem gemeinsamen Verständnis von Problemen und möglichen Lösungen?

Wann: 22./23.11 2019
Wo: Frankfurt UAS, Gebäude 4, Raum 111/112

Weitere Informationen über Programm und Anmeldung entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.

Wann und wo?

22.11.2019 bis 23.11.2019
Frankfurt UAS, Geb. 4, Raum 111/112

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Zentrale WebredaktionID: 3669
letzte Änderung: 10.04.2018