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Krisenmanagement

Bereichsübergreifender Erkenntnistransfer für die Phasen Ursachen, Vorbeugung, Bewältigung.

- für Dual-Studierende (des Fb3) geeignet -

- für Online-Studierende geeignet -

Interdisziplinäres Lernziel

Erkenntnisse über Ursachen, Prävention und Bewältigung von Krisen in einem der Bereiche Wirtschaft, persönliche Sphäre und Natur gewinnen, abstrahieren und auf die beiden übrigen Bereiche transferieren.

Termine der Veranstaltung

Betreffend alle Termine, Räume und weitere Details vergleichen Sie bitte den einschlägigen Moodle-Kurs.

  • Jeweils Mittwochnachmittag, 14:15-17:30 Uhr (4. und 5. Block)
  • Einführungsveranstaltung: 04.11.2020
  • Abgabe Projektarbeit: 21.01.2021
  • Prüfungstermin: 27.01.2021
  • Rücktritt möglich bis: 17.11.2021
  • Anwesenheit wird erwartet mittwochs 14:15-17:30 Uhr (4. und 5. Block) im Semesterraum von der Einführungssitzung bis zum Vortragstermin.
  • Über kurzfristig erforderliche Änderungen von Terminen, Räumen etc. informieren die Lehrenden ggf. im Moodle-Kurs zur Veranstaltung.

Das Wichtigste in Kürze

Belegnummer
993040
geplante TN-Anzahl
45
ECTS-Credit-Points
5
Lernformen
etwa drei Vorlesungen, Erstellung eines Portfolios in Gruppenarbeit, Präsentation im Plenum.
Sprache
Deutsch, Lehrmaterialien z. T. auch in Englisch.

Modulkoordination

Aus der Analyse mehrerer Krisen sollen allgemeine Erkenntnisse über Ursachen, Vorbeugung und Bewältigung von Krisen erarbeitet werden.

Es werden

  • wirtschaftliche Aspekte der Finanzkrise mit besonderer Betonung der Krisenursachen,
  • soziale Aspekte persönlicher Krisen wie z. B. Arbeitslosigkeit mit besonderer Betonung der Krisenvorbeugung,
  • Naturkrisen wie etwa das Artensterben, der Klimawandel oder aus der industriellen Landwirtschaft resultierende Effekte wie die Belastungen des Trinkwassers mit Nitrat oder von Lebensmitteln mit Glyphosat mit besonderer Betonung der Krisenbewältigung

zu erarbeiten sein.

Nach einleitenden Vorlesungen wird in fachbereichsübergreifenden Teams jeweils eine Krisenart beleuchtet.

Zunächst wird der o.g. besonders betonte Aspekt dargestellt. Diese Ergebnisse werden nach etwa der Hälfte des Semesters im Plenum präsentiert. Für das restliche Semester werden die drei Gruppen in kleinere Gruppen aufgeteilt, die sich vorwiegend mit der Übertragung der Erkenntnisse zwischen den Bereichen beschäftigen. Die behandelten Krisen sind somit den Bereichen Finanzkrisen, persönliche Krisen und Naturkrisen zuzuordnen.

Erkenntnisse zum Umgang mit Krisen lassen sich nicht nur nach Art, sondern auch nach den folgenden drei Phasen aufteilen: Ursachen, Vorbeugung, Bewältigung. Es ergeben sich aus diesen drei Bereichen und drei Phasen 3 x 3 = 9 Themen, also z. B. Ursachen Finanzkrisen, Vorbeugung Finanzkrisen, Vorbeugung persönliche Krisen oder Bewältigung Naturkrisen. Die Teilnehmer/-innen werden in interdisziplinären Gruppen jeweils einem Thema zugeordnet. Inhaltlicher Kern der Veranstaltung ist die Übertragung von Erkenntnissen zum Krisenmanagement in einem Bereich, wie z. B. Finanzkrisen, auf andere Bereiche, wie z. B.  persönliche Krisen und Naturkrisen. Dieser Transfer erfolgt phasenweise, also werden z. B. Erkenntnisse von der Bewältigung von Naturkrisen auf die Bewältigung von Finanzkrisen und persönliche Krisen übertragen.

 

  • Prof. Wellejus (Fb 3)
  • Jörg Koenen M. A. (Fb 4)
  • Dr. Heinz Woithe (Fb 2)

Projektarbeit (Hausarbeit) Bearbeitungszeit ist 6 Wochen.

Prüfungsrelevante Termine (Genaue Termine und evtl. Terminänderungen verfügbar auf Moodle, Kennwort wird in der Einführungssitzung bekannt gemacht):

  • Vorstellung eigener Zwischenergebnisse vor den übrigen Gruppen und Gruppenübergreifende grobe Abstimmung der Vorträge: etwa 4 bis 6 Wochen nach der Einführungssitzung
  • Abgabe der Handouts (Vortragsfolien) für den u.g. Vortrag: Eine Woche vor dem Vortragstermin - WiSe 2017/18: n. a.
  • Abgabe des Portfolios: am Vortragstermin
  • Vortrag (mit durchgehender Anwesenheitspflicht für alle) zu dem zugeteilten Thema oder zur phasenweisen Zusammenfassung. Vortragszeit pro Person: s. Moodle-Kurs
  • Alle Informationen und Nachrichten erfolgen über Moodle, Kurs Wellejus / Nahm / Heinrich: Studium Generale Krisen

Die Studierenden erweitern die fachspezifischen Denkweisen (Theorien und Methoden) durch Einblicke in Fachwissen, Methodenkenntnisse und Denkweisen anderer Disziplinen.

Die Studierenden sind in der Lage:

  • interdisziplinär zu denken und unterschiedliche Aspekte eines Querschnittsthemas zu erkennen, diese gegeneinander abzuwägen und ganzheitlich zu reflektieren;
  • Zusammenhänge ihres künftigen Berufsfelds im Raum unterschiedlicher Disziplinen sowie gesellschaftlicher Interessen verständlich zu machen und diese Zusammenhänge fachlich versiert darzustellen und argumentativ zu vertreten;
  • die Wirkungen und Folgen ihrer beruflichen und gesellschaftlichen Tätigkeit zu reflektieren und daraus Konsequenzen für ihr eigenes Handeln abzuleiten;
  • anhand konkreter interdisziplinärer Aufgabenstellungen Verständnis für die fachfremden Denkweisen zu entwickeln und kooperativ im Umgang mit verschiedenen Kulturen und Wertesystemen zu handeln;
  • die über Ursachen, Prävention und Bewältigung von Krisen gewonnenen Erkenntnisse zu abstrahieren und auf unterschiedliche Krisenarten zu übertragen.

I. FINANZKRISEN

  • Gill, Andrej/Jurynek, Steffen/Lizarazo, Christian/Visnjic, Nikolai/Walz, Uwe: Anreize, systemische Risiken und Intransparenz, Lehren aus der Finanz- und Staatsschuldenkrise, CFS Working Paper No. 2013/01.
  • Pagano, Marco: Dealing with financial Crises: How Much Help from Research?, CFS Working Paper No. 481.
  • Illing, Falk, Deutschland in der Finanzkrise, Chronologie der deutschen Wirtschaftspolitik 2007 - 2012, Wiesbaden 2013.

II. NATURKRISEN

III. PERSÖNLICHE KRISEN

  • Hofer, Peter (2014): Krisenbewältigung und Ressourcenentwicklung. Kritische Lebenserfahrung und ihr Beitrag zur Entwicklung von Persönlichkeit. 2. Aufl., Wiesbaden (Springer).

Geeignete Literatur (in Deutsch und Englisch) wird während des Projekts genannt.

E-Learning / Blended Learning

Zugang über die Moodle-Plattform  der Frankfurt UAS

Technische Voraussetzungen

Zugang zu einem Rechner und Zugang zum Internet. PC-Arbeitsplätze sind an der Frankfurt UAS vorhanden.

Dr. Sabrina EngelmannID: 4555
letzte Änderung: 07.09.2020