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Design

Vision und Wirklichkeit

Interdisziplinäres Lernziel

Die Studierenden erlenen Grundlagen und Methoden des professionellen Designs im Hinblick auf naturwissenschaftlich-technische, wirtschaftliche, rechtliche und soziale Aspekte. Sie setzen sich u.a. in diesem Seminar mit den soziokulturellen, technologischen und erweiterten Kontexten, z.B. User-Interfacedesign, Barrierefreiheit auseinander, um durch Reflektion Zusammenhänge des Designs zu verstehen, mehr noch, deren formalästhetische Strömungen in Gestaltungsauffassung und designhistorischem sowie -theoretischem Ursprung für ihr weiteres, berufliches Handeln anwenden zu können.

Termine der Veranstaltung

  • jeweils Mittwoch am Nachmittag, 14.15-17.45 Uhr (4. und 5. Block)
  • Einführungssitzung: 24. April 2019, 14:15 Uhr, (Pflichtveranstaltung), Gebäude 8, Raum 209
  • weitere Termine:
    • 08.05. Ringvorlesung
    • 15.05. Gruppenarbeit
    • 22.05. Ringvorlesung (Gruppeneinteilung/Pflichtveranstaltung)
    • 29.05. Ringvorlesung
    • 05.06. Ringvorlesung
    • 12.06. Ringvorlesung
    • 19.06. Zwischenpräsentation (Pflichtveranstaltung)
    • 26.06. Gruppenarbeit
    • 03.07. Gruppenarbeit
  • Präsentation: 10.07. und 17.07.2019
  • Abgabe Projektarbeit: 10.07.2019
  • Rücktritt möglich bis: 22.05.2019

Das Wichtigste in Kürze

Belegnummer
992150
geplante TN-Anzahl
40
ECTS-Credit-Points
5
Lernformen
Seminaristischer Unterricht, Vorlesung, Vorlesungsgespräch, Projektarbeit in festen Teams, jeweils mit Teilnehmer/innen aus verschiedenen Fachbereichen.
Sprache
Deutsch, Lehrmaterialien und Internetkommunikation z. T. auch in englischer Sprache

Modulkoordination

Prof.
Stephan Schupbach
Gebäude 8, Raum 212
Fax : +49 69 1533-2287

Unter Industrie-Design oder Produkt-Design wird heute die Gestaltung industriell gefertigter Güter verstanden. Dabei bezeichnet Industrie-Design sowohl den Prozess der Gestaltung als auch das Endprodukt.

Industrie-Design unterscheidet sich von der Einzel- oder Auftragsfertigung dadurch, dass das industriell gefertigte Produkt in der Regel arbeitsteilig und für eine größere Menge von Konsumenten hergestellt wird. Die wesentliche Herausforderung liegt in der Fülle der zu berücksichtigenden Faktoren und in der Tatsache, dass am Ende ein eindeutiges, verständliches und in gewisser Weise auch ein kompromissloses Produkt Resultat des Prozesses sein soll¹.

"DESIGN - Vision und Wirklichkeit" behandelt auf Basis der Definition des Designbegriffs die hierzu relevanten historischen, zeitnahen und zukünftigen Kontexte sowie deren kulturelle Einbindung bei der Entwicklung unserer „dinglichen Welt“.

¹Definition Industrie-Design: Stephan Schupbach, „Innovation, Marke und Design“, in: Das innovative Unternehmen, Arthur D. Little (Hrsg.), Wiesbaden: Gabler 1999.

 

 

  • Prof. Schupbach (Fb 2)
  • Angelika Plümmer (Fb 1)
  • Benjamin Mathe (Fb 2)

Die Prüfungsleistung wird als Gruppenprojekt/-referat  (deskriptiv und Präsentation; Bearbeitungszeit: 8 Wochen) abgenommen, in dem Erarbeitetes überprüft wird. 

Diese Form der Prüfung (in Hausarbeit und Präsentation) ist für das Modul DESIGN insofern geeignet, als das Inhalt und relevante Kontextbeziehungen in wissenschaftlicher Analyse, Abstraktion und Ableitung nachvollziehbar überprüft werden können. Als Gruppenprojekt/-referat und dessen Präsentation können darüber hinaus auch Aspekte der Interdisziplinarität und der Rhetorik mit überprüft werden.

In der Einführungssitzung und im Moodle-Kurs werden bekannt gegeben:

  • Dauer der Projektarbeit, die der Prüfungsleistung zugrunde liegt
  • Umfang des Gruppenprojektes/-referats
  • Abgabe- und Präsentationstermin

Die Studierenden erweitern die fachspezifischen Denkweisen (Theorien und Methoden) durch Einblicke in Fachwissen, Methodenkenntnisse und Denkweisen anderer Disziplinen. Die Studierenden sind in der Lage:

  • interdisziplinär zu denken und unterschiedliche Aspekte eines Querschnittsthemas zu erkennen, diese gegeneinander abzuwägen und ganzheitlich zu reflektieren;
  • Zusammenhänge ihres künftigen Berufsfelds im Raum unterschiedlicher Disziplinen sowie gesellschaftlicher Interessen verständlich zu machen und diese Zusammenhänge fachlich versiert darzustellen und argumentativ zu vertreten;
  • die Wirkungen und Folgen ihrer beruflichen und gesellschaftlichen Tätigkeit zu reflektieren  und daraus Konsequenzen für ihr eigenes Handeln abzuleiten;
  • anhand konkreter interdisziplinärer Aufgabenstellungen Verständnis für die fachfremden Denkweisen zu entwickeln und kooperativ im Umgang mit verschiedenen Kulturen und Wertesystemen zu handeln
  • aus der Historie, bis ins zeitnahe Jetzt, die relevanten Grundlagen und aktuellen Methoden anzuwenden sowie unterschiedlicher Designprinzipien zu analysieren und zu reflektieren.

 

  • John Heskett, Industrial Design, London 1980
  • Gert Selle, Die Geschichte des Designs in Deutschland von 1870 bis heute, Köln 1978/1987
  • Penny Sparke, An Introduction to Design & Culture in the twentieth Century, New York 1986Dorothee Müller, Lust am Design, München 1988
  • Bernhard E. Bürdek, Design: Geschichte, Theorie und Praxis der Produktgestaltung, Basel 2005.
  • Walter Etschmann, Robert Hahne, Volker Tlusty, Kammerlohr: Kunst im Überblick. Stile – Künstler – Werke, München 2010.
  • 
John A. Walker: Designgeschichte; Perspektiven einer wissenschaftlichen Disziplin, München 2005
  • Design: Geschichte, Theorie und Praxis der Produktgestaltung/ Bernhard E. Bürdek. – Köln: DuMont, 1991
  • Design-Management – Was Produkte wirklich erfolgreich macht/ Alex Buck, Matthias Vogt (Hrsg.). -  Frankfurt am Main: Frankfurter Allgemeine Zeitung.; Wiesbaden: Gabler, 1996
  • Theorien der Gestaltung/ Volker Fischer; Anne Hamilton (Hrsg.). – Frankfurt am Main: Verlag form, 1999
  • About Face 3, The Essentials of Interaction Design/ Alan Cooper. – Indianapolis, Indiana: Wiley Publishing, Inc., 2007
  • Prototyping Interfaces. Interaktives skizzieren/ Jans Barth. – Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2013
  • Handreichung zum wissenschaftlichen Arbeiten, Frankfurt am Main 2006 (wird zur Verfügung gestellt) 

Die Literaturliste wird im Moodle-Kurs veröffentlicht.

 

E-Learning / Blended Learning

Besuchen Sie die Moodle-Plattform der Frankfurt UAS.

Projektthemen

werden zu Beginn der Veranstaltung aus folgenden Bereichen festgelegt:

  1. Designgeschichte/ -grundlagen
  2. User-Interfacedesign
  3. Barrierefreiheit

Technische Voraussetzungen

Zugang zu einem Rechner und Zugang zum Internet. PC-Arbeitsplätze sind an der Frankfurt UAS vorhanden.

Dr. Sabrina EngelmannID: 3199
letzte Änderung: 10.04.2019