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Wohnen

Ein günstiges Dach über dem Kopf ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. In Frankfurt ist geeigneter Wohnraum für Studierende jedoch knapp. Es ist schwieriger als in vielen anderen deutschen Hochschulstädten, ein passendes Zimmer oder eine passende Wohnung zu finden. Deshalb ist es umso wichtiger, die Suche so früh und systematisch wie möglich zu starten.

In Notfällen beraten wir Sie bei der Wohnungssuche auch gerne in unseren Sprech­stunden. Eine Garantie für die Wohnraumvermittlung können wir jedoch nicht über­nehmen. Sollten Sie mietrechtliche Beratung benötigen, werden wir Sie an geeignete Stellen weiterleiten, wo Sie kostenlose bzw. kostengünstige Rechtsauskünfte erhalten können.

In Frankfurt gibt es knapp 3900 Wohnheimplätze für ca. 55000 Studierende. Angeboten werden Wohnmöglichkeiten der unterschiedlichsten Kategorien und Preisklassen:

  • Einzelzimmer mit Gemeinschaftsküche, -bad- und -toiletten für 200-300 €
  • Einzelzimmer in Wohngruppen für 245-380 €
  • Appartements mit eigener Küchenzeile, Nasszelle und Toilette für 300-400 €
  • Wohnungen für Paare mit Kindern für 400-500 €
  • Wohnungen für behinderte Studierende für 300-390 €

Die Zimmer sind in der Regel teilmöbliert. Bei Einzug werden zusätzlich zur ersten Miete üblicherweise 1-3 Monatsmieten als Kaution fällig. Bettzeug, Handtücher und Kochgeschirr müssen privat mitgebracht werden. Die Zimmer werden durch das Studentenwerk, Kirchen, Vereine und Wohnungsgesellschaften vergeben. Die Frankfurt University of Applied Sciences selbst unterhält kein eigenes Wohnheim. Sie hat daher keine Möglichkeit, Plätze für internationale Studierende zu reservieren.

Ausnahmen bestehen nur für Austauschstudierende von Partnerhochschulen, für die wir bei den Wohnheimträgern ein bestimmtes Kontingent an Zimmern bereithalten. Wenn Sie zu einem Austausch­aufenthalt an die Frankfurt UAS kommen wollen, sollten Sie Ihren Zimmerwunsch rechtzeitig im International Office anmelden.

Einige Zimmer sind darüber hinaus für Studienkollegiat/-innen reserviert. Obwohl die Zahl der Plätze bei weitem nicht ausreicht, alle Interessenten zu versorgen, sollten Sie bei Bedarf die Chance nutzen, bei der Aufnahme ins Kolleg ein solches Zimmer nachzufragen. Ansonsten müssen sich Kollegiat/-innen wie alle ausländischen und deutschen Studierenden auf den üblichen Wegen bei den einzelnen Wohnheimen um ein Zimmer bewerben.

In Frankfurt existiert keine einheitliche Bewerbungsstelle für Wohnheimzimmer. Wer eine Wohnmöglichkeit sucht, muss sich an die einzelnen Wohnheimträger wenden. Jede Einrichtung hat ihr eigenes Bewerbungs­verfahren. Einige Träger vergeben Ihre Plätze über Wartelisten, andere über Auswahlkommissionen. Dazu gibt es Einrichtungen, in denen die Mitbewohner/-innen über die Zimmervergabe entscheiden.

Wie und wo man sich bei den Wohnheimträgern bewirbt, erfährt man unter den ==> Wohnheimadressen.

Um Ihre Chance auf eine Zuteilung zu steigern, sollten Sie sich möglichst bei allen Trägern gleichzeitig bewerben. Dabei sollten Sie Ihre Bewerbungen so früh wie möglich absenden - vor allem wenn Sie die Zimmersuche aus dem Ausland oder aus einer anderen deutschen Stadt betreiben. Dabei ist es wichtig für Sie zu wissen, dass ein Zimmer schon lange vor der Immatrikulation beantragt werden kann. Der Nachweis der Immatrikulation ist erst erforderlich, wenn der Mietvertrag unterschrieben werden soll.

Auf jeden Fall sollten Sie sich immer beim Studentenwerk bewerben, das die größte Zahl an Plätzen verwaltet. Lassen Sie sich dabei bitte nicht von den limitierten Kontigenten zur Zimmervergabe an internationale Studierende abschrecken. Diese Regelung findet sich sowohl bei den Studentenwerken, als auch bei anderen Wohnheimträgern.

Wenn das Studentenwerk die verschiedenen Nationalitäten nicht in stärkerem Maße aufnimmt als es dem Anteil an der Gesamtstudentenzahl entspricht, so hat dies sicherlich den Nachteil: Angehörige stark vertretener Studentennationalitäten (z.B. Marokko, Kamerun) müssen ein halbes bis ein Jahr auf ein Zimmer warten. Andererseits hat man, wenn man sich zu jedem Semester wieder zur Warteliste rückmeldet, in diesem Verfahren aber auch die Gewissheit, dass man nach der Frist auch sicher ein Zimmer erhält, ohne von anderen Aufnahmekriterien abhängig zu sein.

Die Wartezeit bis dahin muss man zu überbrücken versuchen – bei einem der anderen Träger oder mit einem Privatzimmer.

Egal bei welchem Träger – wenn man erst einmal in einem Wohnheim wohnt, hat man nur noch Vorteile. Insbesondere Zimmer der "klassischen" Einzelzimmer-Kategorie sind für Frankfurter Verhältnisse wirklich preiswert. Und man kann in der Regel drei bis vier Jahre darin wohnen. Dies bedeutet für viele ausländische Studierende: Sie können sich voll auf das Studium konzentrieren, ohne für die Miete übermäßig arbeiten zu müssen.

Dazu sind die Häuser durchweg gut geführt, im Friedrich Dessauer-Haus (Katholischer Bauverein) gibt es sogar organisierte Bildungs- und Freizeitangebote. Generell besteht aber in jedem Wohnheim die Chance, schnell viele Leute aus unterschiedlichsten Kulturen kennenzulernen – auch Studierende aus Deutschland.

Es ist meist einfach, sich in Wohnheimen wohl zu fühlen. Deshalb sollte Sie auch versuchen, ein Zimmer, wenn Sie es erhalten haben, so lange wie möglich zu behalten. Deshalb abschließend noch ein Hinweis: sollten Sie einmal erkennen, dass Sie Ihre Miete nicht zahlen können, wenden Sie sich sofort an Ihren Vermieter. Wenn Sie in der Angelegenheit von sich aus auf ihn zugehen, lässt sich oft noch eine Möglichkeit zur Regelung finden (z.B. durch Stundung, Ratenzahlung), die es später dann nicht mehr gibt. Zimmer sind in Frankfurt zu schwer zu bekommen, als dass man sie leichtfertig wieder aufs Spiel setzen sollte.

Studentenwerk Frankfurt am Main

Das Studentenwerk verwaltet insgesamt 17 Wohnheime von seiner Geschäftsstelle auf dem Uni-Campus Bockenheim aus.

Bockenheimer Landstr. 133
60325 Frankfurt
Tel.: (069) 79823021
Fax: (069) 79823029
www.studentenwerkfrankfurt.de
wohnen(at)studentenwerkfrankfurt.remove-this.de

Bauverein katholischer Studentenheime e.V.

Der Katholische Bauverein betreibt insgesamt 2 Wohnheime. Informationen über die Häuser können über die Internetseiten bezogen werden:

www.bauverein-frankfurt.de/
www.adh-studentenhaus.de

Sitz der Verwaltung ist im Friedrich-Dessauer-Haus, dem größten der Häuser.

Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Str. 90
60488 Frankfurt
Tel.: (069) 78988290
Fax: (069) 789882921

Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Die Evangelische Kirche unterhält ein Wohnheim in Frankfurt:

Susanna von Klettenberg-Haus
Siolistr. 7
60323 Frankfurt (Uni-Campus Westend)
Tel.: (069) 915068791
www.ev-studentenwohnheime.de

Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH Hessen (GWH)

Im Besitz der GWH befinden sich 2 große Wohnheime im Stadtgebiet:

Martin Luther King Haus Studentenwohnheim GmbH

Die private Gesellschaft vermietet an Studierende Zimmer im

Martin Luther King Haus
Henriette-Fürth-Str. 2
60529 Frankfurt am Main
Tel.: (069) 356909.

Alle weiteren Informationen sind im Internet zu erfahren unter
www.mlkh-studentenwohnheim.de

Gemeinnützige Gesellschaft für Wohnheime und Arbeiterwohnungen mbH

Die Wohnheim GmbH bietet Wohnmöglichkeiten für Studierende in der Studentenwohnanlage Gießener Straße sowie in den Wohnheimen Westendstrasse und Kettenhofweg. Die Häuser werden zentral über die Verwaltung der Wohnheim GmbH belegt.

Waldschulstr. 20
65933 Frankfurt
Tel.: (069) 39006408 (Gießener Straße)
Tel.: (069) 39006109 (Westend/Kettenhof)
post(at)wohnheim.awg-fh.remove-this.de

WfS – Wohnen für Studies (Wiesbaden)

Die WfS betreibt das Studentenwohnheim "Auf der Heide" in Wiesbaden-Dotzheim. Nähere Angaben zu dem Wohnheim finden sich unter www.wfs-wiesbaden.de. Die Verwaltung ist erreichbar unter Tel.: (0611) 7245805
stenzel(at)wfs-wiesbaden.remove-this.de

Kolpinghaus Frankfurt am Main e.V.

Kein Studentenwohnheim, aber ein Wohnheim auch für Studierende ist das Kolpinghaus. Unter dem Stichwort Jugendwohnen wird Wohnen in Zweibettzimmer in Wohngruppen angeboten.
Nähere Infos unter: www.kolpinghaus-frankfurt.de

Lange Str. 26
60311 Frankfurt
Tel.: (069) 29906950
jugendwohnen(at)kolpinghaus-frankfurt.remove-this.de

Die Zimmersuche

Privatzimmer gibt es in Frankfurt viel zu wenige. Ebenso wie bei Wohnungen stehen Studierende bei der Suche oft in Konkurrenz zu berufstätigen Bewerber/-innen, die den Vermieter oder die Vermieterin mit der Sicherheit eines festen Einkommens überzeugen können. Wenn auch Sie einen regelmäßigen Studentenjob (oder regelmäßige Überweisungen Ihrer Familie) nachweisen können, ist das immer von Vorteil. Für ein Privatzimmer müssen Sie (je nach Ausstattung) üblicherweise mit einer monatlichen Miete von 350-500 € rechnen. Hinzu kommen bei Einzug wiederum 1-3 Monats­mieten Kaution.

Bei der Suche nach einem Privatzimmer sollten Sie keinesfalls das Umland von Frankfurt außer Acht lassen: In der Region sind die Chancen größer, ein günstiges Zimmer zu finden. Dadurch, dass Sie als eingeschriebener Studierender das gut entwickelte öffentliche Verkehrsnetz rings um Frankfurt kostenlos nutzen können, können Sie trotzdem schnell die Frankfurt UAS erreichen.

Die Wohnungssuche

Für die Suche einer kompletten Wohnung gilt prinzipiell das Gleiche wie für die Zimmersuche. Nur dass noch mehr Geduld erforderlich ist. Und dass für den Erfolg der Nachweis eines regelmäßigen Einkommens noch wichtiger ist. Wenn sich mehrere Studierende zusammentun, um eine gemeinsame Wohnung zu suchen, kann das dennoch sehr lohnend sein. Ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft („WG“) ist für jede/-n Einzelne/-n in der Regel um einiges billiger als wenn man alleine in einem Zimmer wohnt. Der Vermieter oder die Vermieterin muss allerdings von Anfang an mit der Wohngemeinschaft einverstanden sein.

Sozialwohnungen

Eine günstige Alternative stellt außerdem die Bewerbung um eine Sozialwohnung beim Wohnungsamt der Stadt Frankfurt dar. Darum bewerben können sich allerdings nur Bürger/-innen aus EU-Staaten, oder Angehörige von Nicht-EU-Staaten mit Aufenthaltstiteln, die zum längerfristigen Aufenthalt berechtigen (z. B. Niederlassungserlaubnis). Eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke des Studiums (§16 AufenthG) zählt leider nicht dazu. Wenn es Ihr Aufenthaltstitel erlaubt, wenden Sie sich bitte an die

Stadt Frankfurt am Main
Amt für Wohnungswesen
Adickesallee 67-69
60322 Frankfurt am Main
www.wohnungsamt.frankfurt.de

Genauso möglich ist natürlich die Bewerbung bei Wohnungsämtern anderer Städte im Umland, in denen Sie wohnen. Die Adressen erfahren Sie jeweils im zuständigen Rathaus.

Studentische Ehepaare mit Kindern können sich um spezielle Wohnungen beim Studentenwerk und beim Katholischen Bauverein bewerben.

Um in absoluten Notfällen für einige Tage ein Dach über dem Kopf zu haben, kann man sich an die Jugendherberge Frankfurt oder ein Hostel wenden. Ab 17,00 € pro Tag ist dort das Wohnen für begrenzte Zeit möglich.

 

Kontakt

Jürgen SchwanBetreuung ausländischer Studierender
Gebäude 1, Raum 02
Fax : +49 69 1533-2748
International OfficeID: 3584
letzte Änderung: 24.03.2020